Coolshop: Einzelhandel soll Amazon Konkurrenz machen

Das Wiener Startup Coolshop hat ein Konzept entwickelt, um den regionalen Einzelhandel wieder zu beleben. Kunden bestellen auf Onlinemarktplätzen von regionalen Einzelhändlern. Tirol und Salzburg haben bereits solche Marktplätze.
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(c) coolshop: Das Startup will den lokalen Handel neu beleben.
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Der Marktplatz www.shop.tirol eröffnet dem Einzelhandel in Tirol neue Möglichkeiten. Ein Online-Marktplatz, der auf lokale Produkte setzt. Endkunden können online von zu Hause aus, auf eine große heimische Produktvielfalt zugreifen, bestellen und sich die Waren nach Hause liefern lassen. Auch Salzburg zieht mit salzburgshop.at bereits mit einem derartigen Marktplatz nach.

Idee von Wiener Startup

Das Wiener Startup Coolshop steht hinter den Marktplätzen in Tirol und Salzburg. Coolshop stellt die technische Infrastruktur, die Logistik und das Gesamtkonzept für den Start und laufenden Betrieb zu Verfügung. Das Konzept soll eine regionale Alternative und möglicherweise sogar Konkurrenz für Amazon & Co darstellen.

Wertschöpfung zurück in die Region holen

„Primär möchten wir die lokalen Einkaufsstraßen, die regionale Wirtschaft stärken und vermeiden, dass die Wertschöpfung zu sehr ins Ausland abwandert“, sagt Johannes Meßner, Geschäftsführer von Coolshop. Die lokalen Onlinemarktplätze vereinen die wichtigsten wirtschaftlichen Triebkräfte online und verbinden lokale Einzelhändler, regionale Medien und Konsumenten auf einer Plattform, so Meßner weiters.

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Expansion in weitere Bundesländer folgt

Auf Seiten Coolshops heißt es, dass Oberösterreich bereits in Kürze nachziehen werde. Auch eine Expansion in die Schweiz und nach Deutschland seien geplant. In Tirol setzt sich die Produktpalette aktuell aus Gütern von mehr als 120 Einzelhändlern zusammen. In Salzburg sind es rund 50. Die Nachfrage sei groß und das Konzept vielversprechend, gibt sich Meßner optimistisch.

Kooperation mit Mediengruppen

Coolshop und in weiterer Folge die jeweiligen Shops kooperieren starkt mit regionalen Mediengruppen. Shop Tirol arbeitet  mit der Tiroler Tageszeitung zusammen, Salzburgshop mit den Salzburger Nachrichten. Regionale Mediengruppen gewinnen über den Marktplatz Zugang zu ihrer wichtigen Kundengruppen – dem lokalen Einzelhandel und Endkonsumenten. Daraus entwickeln sich neue Werbeformen und Umsatzströme. Konsumenten wird ein regionales Online-Schaufenster mit Produkten aus der heimischen Region 24 Stunden und 365 Tage im Jahr geboten.

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die Redaktion

Charles: 6,4 Mio. Euro für WhatsApp-Shopping-Startup

Charles will mit seinem Chat-Shopping-SaaS-Produkt die Retail-Landschaft umkrempeln. Weniger als ein halbes Jahr nach dem Launch gab es nun ein Seed-Investment u.a. aus dem Silicon Valley.
/charles-seed-investment/
WhatsApp-Shopping, Charles, Conversational Commerce
(c) Charles - Die Charles-Gründer Artjem Weissbeck (li.) und Andreas Tussing glauben an einen großen "Impact" von "Conversational Commerce".

„Conversational-Commerce-as-a-Service-Software“ – mit diesem etwas sperrigen Begriff preist das Berliner Startup Charles sein Produkt an, das sich auch deutlich einfacher beschreiben lässt: „Chat-Shopping“. Mit der Lösung können Unternehmen ihre Produkte über Chat-Apps wie WhatsApp verkaufen – der brutkasten berichtete bereits. Das Prinzip, das in Asien bereits weit verbreitet ist, soll den Kundenzugang über Individualisierung verbessern und damit Wiederkaufsraten und Umsatz steigern. Im Hintergrund kann die Software mit gängigen Shop- und CRM-Systemen verbunden werden.

Im Dezember 2020 gelauncht geben die bisherigen Zahlen Charles recht. „Mehrere unserer Kunden machen bereits mehr als 25 Prozent ihres Umsatzes über WhatsApp, da die In-Chat-Conversion-Raten zehn Mal höher sind, als im traditionellen E-Commerce“, sagt Co-Founder Andreas Tussing. Er und Co-Founder Artjem Weissbeck erwarten auch eine rosige Zukunft. Das Beratungsunternehmen Gartner prognostiziere, dass 80 Prozent der Kundenservice-Organisationen bis 2025 ihre mobilen Apps zugunsten von Messaging-Lösungen aufgeben werden.

Facebook- und Zalando-Frühphasen-Investoren steigen bei Charles ein

Vom Potenzial überzeugt ist auch Silicon Valley VC Accel, der unter anderem bei Facebook sehr früh an Bord war. Die Investmentgesellschaft übernimmt gemeinsam mit HV Capital (ehem. Holtzbrinck) aus München/Berlin (u.a. Zalando, HelloFresh, Delivery Hero, Flixbus) den Lead in einer Seed-Runde über 6,4 Millionen Euro. Co-Founder Weissbeck kommentiert: „Nachdem wir großes Interesse von einer Vielzahl von Investoren erhalten haben, waren Accel und HV Capital mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung im Aufbau von globalen Unternehmen aus Europa heraus die idealen Partner für uns, denn genau das wollen wir auch schaffen“.

„Artjem und Andreas sind ehrgeizige, getriebene Unternehmer, die ein großes Problem durch ihre eigene Erfahrung erkannt haben. Sie haben ein klares Verständnis von dem Produkt, das sie bauen müssen, und eine Vision von dem, was sie sein wollen: die führende Conversational-Commerce-Plattform“, kommentiert Luca Bocchio, Partner bei Accel in London. Und David Fischer, Investor bei HV Capital, meint: „Charles ist ein echter Vordenker im Bereich Conversational Commerce mit einem disruptiven Produkt“.

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