EduTech-Startup eSquirrel ist durch neues Investment 3,3 Millionen Euro wert

Das EduTech-Startup eSquirrel zieht ein Investment in Höhe von 300.000 Euro an Land. Damit soll das Wachstum in Deutschland vorangetrieben werden.
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  • Das EduTech-Startup eSquirrel hat ein Investment von 300.000 Euro erhalten.
  • Dadurch steigt die Post-Money-Bewertung des Startups auf 3,3 Millionen Euro, wie Michael Maurer, Co-Founder und CEO von eSquirrel, dem brutkasten verrät.
  • Das frische Kapital kommt vom oberösterreichischen Investor Markus Kreuzhuber, der über die aws nach einer Investmentmöglichkeit als Business Angel gesucht hatte.
  • Mit dem Geld soll die internationale Expansion vorangetrieben werden.
  • Schon jetzt konnte das Team beginnen, 200 neue eSquirrel-Kurse passend zu Schulbüchern aus Deutschland für Mathematik und Englisch zu schreiben, erläutert der Gründer.
  • eSquirrel ist Teil des A1 Startup Campus, das Headquarter liegt im EduHub in der Liechtensteinstraße in Wien.

Das EduTech-Startup eSquirrel hat ein Investment von 300.000 Euro erhalten. Dadurch steigt die Post-Money-Bewertung des Startups auf 3,3 Millionen Euro, wie Michael Maurer, Co-Founder und CEO von eSquirrel, dem brutkasten verrät. Das frische Kapital kommt vom oberösterreichischen Investor Markus Kreuzhuber, der über die aws nach einer Investmentmöglichkeit als Business Angel gesucht hatte. Die aws vernetzte den Investor anschließend mit dem Startup.

Messe-Verschiebung wegen Coronavirus

Das Geld wird nun für die Wachstumsstrategie im EU-Raum, allem voran in Deutschland, verwendet. Zwei Vollzeit-Mitarbeiter für Marketing & Sales wurden nun angestellt,  sowie eine Teilzeitkraft für die Softwareentwicklung. Weiters Geld fließt in die Contenterstellung, sowie in die Teilnahme an Messen und anderen Events.

+++MatheHero: Wiener Startup simuliert mit App Zentralmatura in Echtzeit+++

Bei letzterem Punkt bremst der Coronavirus ein wenig die Pläne der Gründer: Eigentlich wollte man im März an der Bildungsmesse didacta in Stuttgart teilnehmen, doch diese wurde nun auf Sommer verschoben. „Es ist aber nur eine Verschiebung, und solche Messen finden ja jedes Jahr statt“, zeigt sich Maurer optimistisch.

eSquirrel: Schulbücher in der Smartphone-App

In der Smartphone-App von eSquirrel können Kurse zu verschiedenen Schulbüchern oder ein Maturatraining gebucht werden, Lehrer können die Anwendung in den Unterricht integrieren und für Hausübungen oder Tests verwenden. In der jüngsten Vergangenheit sorgte das Startup unter anderem für Aufsehen, weil die App das Problem der Schul-Budgetprobleme mindern könnte,. Dank einer Zertifizierung durch das Ministerium war die Nutzerzahl ebenfalls in die Höhe geschossen. Einen guten Überblick über den Nutzen der App zeigt das folgende Video.

Im Jahr 2019 verkündete eSquirrel, dass man sich auf dem Sprung nach Deutschland befinde. Nun wird hier der Marktausbau vorangetrieben, viel Content wird explizit für die deutschen Unterrichtsmaterialien produziert. Schon jetzt konnte das Team beginnen, 200 neue eSquirrel-Kurse passend zu Schulbüchern aus Deutschland für Mathematik und Englisch (Unter- und Oberstufe, Vorbereitung zum Abitur) zu schreiben, erläutert der Gründer.

eSquirrel mit mehr Content für Österreichs Schulen

„Darüber hinaus werden wir auch in Österreich alle Schulfächer der Oberstufe bis zum Schulstart im Herbst abdecken, wo wir zur Zeit ohnehin schon sehr stark in der Unterstufe und in der Maturavorbereitung für Mathematik und Französisch vertreten sind“, sagt Maurer: „Zeitgleich haben wir nun auch Ressourcen, um ausgewählte Länder in der EU zu bespielen und Kooperationen mit Schulbuchverlagen in diesen Ländern anzubahnen.“

Zusätzlich wird es digitale eSquirrel-Kurse für die analogen A1-Lernmaterialien „Internet für Kids“ und „Internet einfach erklärt“ – quasi Digitale Grundbildung für Volksschulkinder und Senioren -geben. eSquirrel ist Teil des A1 Startup Campus, das Headquarter liegt im EduHub in der Liechtensteinstraße in Wien.

Video: EduTech als Chance für Bildung – A1 Roundtable


Redaktionstipps

die Redaktion

Twitter droht wegen Daten-Missbrauchs 250 Millionen Euro Strafe

Dem Kurznachrichtendienst Twitter droht eine hohe Geldstrafe. Das Unternehmen habe laut der US-Bundesbehörde "Federal Trade Commission" seine Nutzer in Sachen Datenschutz falsch informiert und die Daten der "2-Faktor-Authentifizierung" für Werbung genutzt.
/twitter-droht-wegen-daten-missbrauchs-250-millionen-euro-strafe/
Twitter, Strafe, 250 Millionen Dollar, 250 Millionen US-Dollar, FTC, Datenschutz, DSGVO
(c) AdobeStock/ Jirapong - Aufgrund von Datenschutzverletzungen droht Twitter eine immense Geldstrafe.

Twitter teilte mit, dass die „Federal Trade Commission“ bald eine Geldstrafe von bis zu 250 Millionen US-Dollar für die missbräuchliche Verwendung der Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Benutzer verhängen könnte. Die potenziellen Bußgelder würden sich aus Verstößen gegen die Vereinbarung von Twitter mit der FTC von 2011 ergeben.

„Versehentlich“ und „ein Fehler“

Zwischen 2013 und 2019 verwendete Twitter Telefonnummern und E-Mail-Adressen, um Ads zielgerichtet einzusetzen. Das Unternehmen gab laut „The Verge“ die Praxis bereits im Oktober bekannt, sagte aber , dass die Vorgehensweise „versehentlich“ gemacht wurde und nannte sie „einen Fehler“.

Die FTC ist offensichtlich anderer Ansicht und wirft Twitter vor, die Verbraucher irregeführt zu haben, indem das Netzwerk nicht offen gelegt hat, dass Nutzerdaten möglicherweise auf diese Weise verwendet werden könnten.

150 bis 250 Millionen US-Dollar Strafe für Twitter

Laut Twitter hat die Kommission am 28. Juli den Beschwerdeentwurf gesendet, in dem mutmaßliche Verstöße gegen das Abkommen von 2011 beschrieben werden. Das Kurznachrichten-Portal schätzt, dass nun eine Geldstrafe zwischen 150 und 250 Millionen US-Dollar im Raum steht.

„Die Angelegenheit bleibt ungelöst, und es kann keine Zusicherung hinsichtlich des Zeitpunkts oder der Bedingungen eines finalen Ergebnisses gegeben werden“, schreibt Twitter in seiner 10-Q-Einreichung bei der „Securities and Exchange Commission“.

Quartalsbericht & Hack

Das soziale Netzwerk hatte vor kurzem in seinem Quartalsbericht einen Umsatz von 683 Millionen US-Dollar ausgewiesen und war vor rund zwei Wochen ebenfalls in den Schlagzeilen.

Wie mittlerweile bekannt wurde, hatte sich ein 17-jähriger Hacker Zugriff auf prominente Accounts, wie den des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, Tesla-Chef Elon Musk oder Bill Gates verschafft und mit zwei mutmaßlichen Gehilfen rund 120.000 US-Dollar in einem Bitcoin-Scam erbeutet, der brutkasten berichtete. Alle drei Verdächtigen befinden sich aktuell in Haft.


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