Editor’s Choice: Der frische Podcast aus der Redaktion des brutkasten

"Editors Choice" ist der Podcast aus der Redaktion des brutkasten, bei dem jede Woche über die wichtigsten News der Startup-Community diskutiert wird.
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Startup Podcast
"Editor's Choice" ist der Startup-Podcast des brutkasten. (c) der brutkasten
Der Summary Modus bietet einen raschen
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Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

  • Die wichtigsten News der Startup-Szene, zusammengefasst in einem kompakten Format – das ist die Idee hinter „Editor’s Choice“, dem Podcast aus der Redaktion des brutkasten.
  • Ab 14. Oktober bespricht die Redaktion hier jeden Mittwoch in der früh die drei wichtigsten Themen der bisherigen Woche.
  • Und das im angenehmen Audio-Format, so dass die Community die Inhalte gemütlich beim Frühstück, beim Pendeln oder beim Morgensport aufsaugen kann.
  • Die Themen sind breit gefächert und können alles beinhalten, was für die heimischen Gründerinnen und Gründe relevant ist – von bahnbrechenden Investments über Diskussionen zu modernen Technologien und Use Cases bis zu Vor-Ort-Eindrücken von Events der Szene, die wir trotz der aktuellen Einschränkungen besuchen.
  • Und natürlich sind wir gespannt auf Euer Feedback – beziehungsweise sind wir dankbar, wenn Ihr uns auf den genannten Plattformen abonniert und bewertet.

Die wichtigsten News der Startup-Szene, zusammengefasst in einem kompakten Format – das ist die Idee hinter „Editor’s Choice“, dem Podcast aus der Redaktion des brutkasten. Ab 14. Oktober bespricht die Redaktion hier jeden Mittwoch in der früh die drei wichtigsten Themen der bisherigen Woche. Und das im angenehmen Audio-Format, so dass die Community die Inhalte gemütlich beim Frühstück, beim Pendeln oder beim Morgensport aufsaugen kann.

Die Themen sind breit gefächert und können alles beinhalten, was für die heimischen Gründerinnen und Gründe relevant ist – von bahnbrechenden Investments über Diskussionen zu modernen Technologien und Use Cases bis zu Vor-Ort-Eindrücken von Events der Szene, die wir trotz der aktuellen Einschränkungen besuchen. So sind die Hörerinnen und Hörer stets am Puls der Zeit und können die Updates einfach „on-the-go“ konsumieren.

Podcast-Premiere: Investment, Stimmung, Kunst

In der Premiere unseres Startup-Podcasts widmen wir uns gleich drei sehr unterschiedlichen Themen. Zuerst widmen wir uns dem Investment in Yodel, über welches der brutkasten zu Beginn der Woche exklusiv berichtet hat.

Anschließend reden wir über die aktuelle Stimmung in der Community – Basis dafür ist unter anderem unser eigenes Corona-Stimmungsbarometer, das wir gemeinsam mit unserem deutschen Schwestermedium starting-up und TeamEcho durchführen.

Und abschließen sprechen wir über zerteilte Kunst – genau genommen über die Möglichkeit, via Blockchain in Teile von Kunstwerken zu investieren. Dies nehmen wir zum Anlass, gleich über weitere Blockchain-Anwendungen abseits der Crypto-Spekulation zu diskutieren.

Editor’s Choice #1: Die komplette Folge

Hier könnt Ihr den Startup-Podcast abonnieren

Der Startup-Podcast des brutkasten kann über die folgenden Plattformen gehört und abonniert werden.

Wir freuen uns sehr, dieses neue Projekt umsetzen zu können (und wir glauben, dass man uns diese Freude und Aufregung auch im Podcast anmerkt…). Und natürlich sind wir gespannt auf Euer Feedback – beziehungsweise sind wir dankbar, wenn Ihr uns auf den genannten Plattformen abonniert und bewertet.

Stefan Mey

Wie haben sich Coronakrise und Lockdown auf Inklusion ausgewirkt, Gregor Demblin?

Im Vorfeld des "Innovationsabend: Österreich Digital Gestalten – Inklusion" beantwortet Gregor Demblin Fragen zum Thema Inklusion.
/gregor-demblin-inklusion/
myAbility
Gregor Demblin hat 2009 mit der Arbeit an myAbility begonnen. (c) Lukas Ilgner
kooperation

Am 30. November wird Gregor Demblin, Gründer und CEO von myAbility, auf dem „Innovationsabend: Österreich Digital Gestalten – Inklusion“ die virtuelle Keynote zum Thema Inklusion halten. Die kostenlose Anmeldung zum Online-Event ist unter diesem Link möglich. Der brutkasten hat ihm im Vorfeld des Events in einem Q&A essentielle Fragen zu diesem Thema gestellt.

Inklusion sollte kein Selbstzweck sein: Wie können Arbeitgeber profitieren, wenn sie Menschen mit Behinderung in ihr Unternehmen integrieren?

Es stimmt, dass viele ArbeitgeberInnen Inklusion als karitativen Kostenfaktor betrachten. Tatsächlich profitieren Unternehmen aber messbar von der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen, solange das im Rahmen einer durchdachten Inklusionsstrategie erfolgt. Neben dem offensichtlichen finanziellen Vorteil durch den Wegfall der Ausgleichstaxe, Förderungen und dergleichen hat das mehrere Gründe.

Unternehmen erweitern etwa ihren Talentepool und erschließen neue Zielgruppen. Sie positionieren sich im Employer Branding attraktiv nach außen und nach innen. Das heißt, dass sie nicht nur auf Menschen mit und ohne Behinderungen als Arbeitgeber attraktiver wirken, sondern, dass auch die Loyalität der bestehenden MitarbeiterInnen merkbar steigt, wenn diese merken, dass auf ihre Bedürfnisse Rücksicht genommen wird.

Durch die Enttabuisierung von Behinderungen wird es diesen MitarbeiterInnen möglich, bisher geheim gehaltene chronische Erkrankungen und Behinderungen offen anzusprechen und notwendige Arbeitsmittel zu bekommen. Ihre Effektivität steigt und die Krankenstände im Unternehmen sinken. Wer hier übrigens geeignete Strukturen einführt, ist auch besser für die Zukunft gerüstet. Die Workforce wird älter und der Anteil von Menschen mit offensichtlichen und versteckten chronischen Erkrankungen und Behinderungen nimmt zu.

Was sind derzeit noch die größten Herausforderungen bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung?

Die größten Herausforderungen sind immer noch die Barrieren in den Köpfen der Personaler und der Unternehmensführung. Viele scheuen vor dem Thema zurück. Sie haben einmal von einem negativen Erlebnis mit einem Mitarbeiter mit Behinderung gehört und das prägt jetzt ihr Bild. Sonst haben sie keine Berührungspunkte mit dem Thema. Ein typisches Vorurteil ist zum Beispiel: Diese MitarbeiterInnen bringen keine Leistung; sie sind oft krank. Studienergebnisse belegen das Gegenteil.

Viele glauben auch, dass MitarbeiterInnen mit Behinderung nicht mehr zu kündigen sind, wenn man sie einmal eingestellt hat. Der Kündigungsschutz von sechs Monaten ist auf mittlerweile vier Jahre ausgeweitet worden – wohl genügend Zeit, um festzustellen, ob die Arbeitsleistung passt.

Die größte tatsächliche Hürde ist der Recruitingprozess selbst, der oft nicht barrierefrei gestaltet ist. Das fängt bei PDF-Unterlagen ohne Untertitel für Menschen mit Sehbehinderung an. Dann folgen Tätigkeitsbeschreibungen, die wenig Aufschluss geben über die tatsächliche Arbeit und dafür „Leistungsfähigkeit“ und „Belastbarkeit“ der BewerberInnen betonen. Das hält Talents mit Behinderungen davon ab, sich zu bewerben – nicht, weil sie nicht belastbar und leistungsfähig wären, sondern, weil das Unternehmen damit signalisiert, wenig auf die Bedürfnisse der MitarbeiterInnen Rücksicht zu nehmen und weil die BewerberInnen nicht wissen können, ob sie eine unklar beschriebene Tätigkeit ausführen können.

An welchen Punkten können Startups mit innovativen Technologien einen entscheidenden Beitrag leisten?

Ich bin überzeugt, dass innovative Entwicklungen wie zum Beispiel Exoskelette für Menschen mit motorischen Behinderungen oder Implantate einen riesigen Unterschied auch in Sachen Inklusion im Berufsleben machen werden. Denn dadurch stehen Menschen mit Behinderungen viel mehr Möglichkeiten offen, in einer typischen Büroumgebung zu arbeiten. Hier bieten sich beste Chancen für innovative Jungunternehmen und Startups und ich kann nur jeden dazu ermutigen, sich mit diesem Feld zu beschäftigen. Es entwickelt sich derzeit rasant weiter!

Und abschließend, ein vorläufiges Fazit: Wie haben sich Coronakrise, Lockdown und Home-Office-Boom auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung ausgewirkt?

Corona ist für vulnerable Gruppen am Arbeitsmarkt eine besondere Bedrohung. Das gilt besonders für Menschen mit Behinderungen. Ein Blick auf die Zahlen unserer Jobplattform myAbility.jobs zeigt ein sehr interessantes Bild: Im September 2020 ist die Anzahl der Jobsuchenden mit Behinderungen im Vergleich zu 2019 um mehr als 55% in die Höhe geschossen.

Aber: wir sehen auch, dass Unternehmen ein noch nie dagewesenes Interesse an inklusiver Arbeitsweise zeigen. Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt im Zuge des Lockdowns investieren viele Unternehmen erst jetzt in effektive und barrierefreie digitale Prozesse und paradoxerweise profitieren davon MitarbeiterInnen mit Behinderungen.

Unternehmen die auf eine diverse Unternehmenskultur setzen, schneiden übrigens gerade in der Krise deutlich besser ab. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Wir erwarten, dass unsere KundInnen, die ein eigenes Disability Management haben, in den kommenden zwei Jahren besser performen werden.

Video-Interview über Gregor Demblins Buch: „Wie ich lernte, Plan B zu lieben“

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14.10.2020

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