Edera Saftey: Leibnitzer Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Masken für Olympia 2021

Das steirische Designunternehmen Edera Saftey mit Sitz in Leibnitz hat eine Hightech-Maske auf den Markt gebracht, die individuell auf den jeweiligen Träger zugeschnitten ist. Mit Hilfe einer App werden Gesichtszüge millimetergenau vermessen. Die steirische Entwicklung soll bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2021 eingesetzt werden.
/edera-saftey-maske-olympia/

Zusammenfassung aus

Zusammenfassung ein

Mundnasenschutz
Individuell auf die Gesichtszüge zugeschnitten: Premium-Maske von Edera Safety | Credit: Edera Safety
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Die Corona-Pandemie hat den Mundnasenschutz zum ständigen Begleiter in unserem Alltag avancieren lassen. Neben der Sicherheit bringt er für die Träger allerdings auch bekanntlich Nachteile mit sich – insbesondere für Menschen in Berufen, die auf Mimik angewiesen sind. Dazu zählen Therapeuten, Lehrer oder Polizisten.

Abhilfe möchte nun das steirische Unternehmen Edera Saftey mit einer neuen Maske schaffen, die nicht nur transparent, sondern auch individuell auf den Träger zugeschnitten ist. Zum Einsatz kommt hierfür eine App, mit der die Gesichtszüge des Trägers millimetergenau vermessen werden. Dadurch soll ein passgenauer Tragekomfort gewährleistet werden.

Neben einem Sichtfenster, das für mehr Transparenz sorgt, verfügt die Maske zudem über einen flexiblen Rahmen, der laut dem Unternehmen aus antiviralen Materialien besteht. Darüber hinaus verhindert eine Anti-Fog-Beschichtung ein Beschlagen der Maske.

Maske kostet 89 Euro

Um 89 Euro wird die Maske im Online-Shop von Edera Safety angeboten. Die gesamte Produktion findet laut Edera Saftey in Österreich bei einem Produktionsbetrieb in Mattighofen statt. Zum Einsatz kommt hierfür 3D-Druck. Bei höheren Stückzahlen würde sich laut Geschäftsführer Thomas Saier das etwas günstigere Spritzgussverfahren rentieren. „Für Kooperationen sind wir hier nach wie vor offen“, so Saier.

Zudem tüffelt das Unternehmen auch an einer FFP2-zertifizierten „Professional“-Variante: Diese soll Beschlagsfreiheit mit Hilfe von beheizbaren Scheiben garantieren.

Das Leibnitzer Designstudio ist auf sportliche Schutzausrüstung spezialisiert – und nun auch auf Hightechmasken. | (c) Edera Safety

Hygienebox zur Desinfektion in Entwicklung

Zudem hat Edera Safety noch weitere Produkte in der Pipeline: Dazu zählt unter anderen eine spezielle Hygienebox, die zur Desinfektion der Maske eingesetzt werden kann. Die Box sorgt laut dem Unternehmen für die vollständige Inaktivierung des Virus auf dem Mundnasenschutz – kann aber auch für andere Gegenstände wie Schlüsselbünde und Smartphones genutzt werden.

„Das in der geschlossenen Box erzeugte Ozon sorgt für eine vollumfassende Desinfektion, ehe er wieder restlos vernichtet wird. Dadurch wird unsere Maske mehrere Monate lang halt- und tragbar“, so Geschäftsführer Saier

Olympische Sommerspiele in Tokio 2021

Zur Zielgruppe zählen neben Trägern, die in ihrem Beruf auf Mimik angewiesen sind, auch Sportler. Konkret gibt es laut Edera Safety etwa bereits Interesse sowie Gespräche mit den Organisatoren der Olympischen Sommerspiele in Tokio 2021.

„Etwa in Japan, Südkorea und China ist die Maske schon vor der Pandemie aus hygienischen Gründen getragen worden. Gerade bei größeren Events in diesen Ländern könnte der Mundnasenschutz auch in einer Zeit nach ‚Corona‘ beibehalten werden. Wir sind in vielversprechenden Verhandlungen und zuversichtlich, hier zum Zug zu kommen. Auch größere Chargen sind realistisch“, so der Edera Safety-Geschäftsführer.

Die Produktion von bis zu 100.000 Hightech-Masken könnte das steirische Unternehmen laut eigenen Angaben mit Partnern – bei entsprechender Nachfrage – umsetzen.


Editor’s Choice – die aktuelle Folge des brutkasten-Podcasts

die Redaktion

FC Bayern-Boss Rummenigge bringt „Umsatzturbo“ bei steirischen Masken

FC Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge sorgte bei einem Spiel gegen Schalke mit einer Maske des steirischen Unternehmens Edera Safety für Aufmerksamkeit.
/edera-masken-rummenigge/
Rummenigge mit Edera Safety-Maske
(c) Deutsche Bundesliga: Karl-Heinz Rummenigge mit Edera Safety-Maske

Ein gutes Testimonial zu finden ist gar nicht so einfach. Genau das gelang nun dem steirischen Unternehmen Edera Safety mit seiner transparenten Corona-Maske – der brutkasten berichtete erst am Freitag in einem anderen Zusammenhang. Bei einem Spiel gegen Schalke trug FC Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge eine Edera-Maske und halb Deutschland sprach darüber. Das habe beim Unternehmen aus dem Bezirk Leibnitz auch zu eine „Umsatzturbo“ geführt, heißt es in einer Aussendung.

„Umsatzturbo“ für Edera Safety

„Am Vormittag haben wir den Webshop kurzfristig offline nehmen müssen, da die Anfrage zu groß war“, sagt Geschäftsführer Thomas Saier. Mehrere Tausend Bestellungen seien mittlerweile eingegangen. Und das obwohl die Maske offiziell noch nicht FFP2-zertifiziert wurde, „etwas, an dem wir gerade mit Hochdruck arbeiten und das in den nächsten Wochen offiziell passieren soll“, so Saier. Dem FC Bayern sei er „schon jetzt sehr, sehr dankbar für die losgetretene Welle“. Zuvor seien „verantwortliche Bayern-Manager“ an Edera herangetreten und hätten einige Masken gekauft. Als Brillenträger zählt Rummenigge zu einer der Hauptzielgruppen. Eine andere sind etwa Gehörlose.

Auch das mediale Interesse an der Maske sei nach dem Rummenigge-Auftritt enorm gewesen, erklärt Edera Safety-Pressesprecher Christoph Sammer: „Zwischenzeitlich war die Maske unter den internationalen Top-Trends auf Twitter“. Und man habe mehr als 30 Medien-Anfragen erhalten – darunter auch von Medien aus China, Ecuador und den USA. Nahezu alle großen deutschen Zeitungen berichteten.

Gemischte Reaktionen in Medien – Rummenigge wird zum Meme

Dabei sind die medialen Reaktionen auf die Maske nicht nur positiv. Die Rede ist etwa von einem „kuriosen“ bzw. „skurrilen“ Corona-Schutz, oder gar von einem „Masken-Gate“. Die „Bild“ titelte „Das steckt hinter der Taucherbrillen-Maske“. Und auch Memes zum Thema kursieren bereits im Netz.

Rummenigge-Meme mit Edera Safety
Quelle: https://twitter.com/FUMS_magazin/status/1353360803064328193/photo/1
Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.
Möchtest du in Zukunft mehr von diesen Artikeln lesen?

Dann melde dich für unseren Newsletter an!

Navigation

News

Video

Events

Jobsuche

Leselisten zum Schmökern

Neueste Nachrichten

Edera Saftey: Leibnitzer Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Masken für Olympia 2021

08.01.2021

Mundnasenschutz
Individuell auf die Gesichtszüge zugeschnitten: Premium-Maske von Edera Safety | Credit: Edera Safety

Das steirische Designunternehmen Edera Saftey mit Sitz in Leibnitz hat eine Hightech-Maske auf den Markt gebracht, die individuell auf den jeweiligen Träger zugeschnitten ist. Mit Hilfe einer App werden Gesichtszüge millimetergenau vermessen. Die steirische Entwicklung soll bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2021 eingesetzt werden.

Summary Modus

Edera Saftey: Leibnitzer Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Masken für Olympia 2021

Mundnasenschutz

Edera Saftey: Leibnitzer Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Masken für Olympia 2021

Es gibt neue Nachrichten

Auch interessant