brutkasten ecotech 🌱

Warum? Klimaschutz ist kein Trendthema für uns. Von 2017 bis 2019 durfte das Brutkasten Team den Greenstart Inkubator des Klima- und Energiefonds umsetzen und viele Impact-Programme medial begleiten. 2020 setzen wir nun einen Schwerpunkt als Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise. Die Uhr tickt!

Warum jetzt? Die Coronakrise trifft jeden. Nachdem wir die Coronakrise bewältigt haben, werden wir uns in den nächsten Krisen wiederfinden – einer Wirtschaftskrise, die unbedingt Hand in Hand mit der Klimakrise gelöst werden muss. Wir müssen unsere Wirtschaft wieder aufbauen, aber bitte nachhaltig!
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Wie? Hier werden wir laufend über Neuigkeiten, Entwicklungen und Innovationen rund um Themen wie Nachhaltigkeit, Green New Deal und Sustainable Development Goals (SDGs) berichten. In den kommenden Monaten werden wir Initiativen und Community Projekte aufsetzen und pushen.
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Der Klimakrise-Countdown

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Monate
Tage
Std
Min
Sek

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10

20

5

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43

bis das CO2-„Budget“ für das +1,5 °C Szenario aufgebraucht ist (Countdown basiert auf Echtzeit-Daten des MCC Berlin auf Basis der globalen aktuellen CO2-Emissionen und dem 1.5°C-Rest-Budgets definiert vom IPCC iHv. 420 verbleibenden Tonnen CO2).

Auf einer Zeitachse der letzten 170 Jahren sehen wir die explosionsartige Erwärmung noch deutlicher:

+0,5 °C

+1,0 °C

+1,5 °C

aktuell +1 °C

+0,5 °C in 140 Jahren (seit 1850)

+0,5 °C in 30 Jahren (seit 1990)

noch <8 Jahre (ab jetzt)

Ein paar weitere Fakten, die zum Nachdenken anregen:

%

Nahezu der gesamte Temperaturanstiegs seit 1850 ist vom Menschen verursacht (IPCC 2013). 2015/16/17/18 waren die heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (NASA 2019).

/9
4 der „planetaren Belastungsgrenzen“ sind erheblich überschritten (Klimaerwärmung, Landnutzung, Biodiversität, Stickstoffkreislauf). Die Klimakrise ist also nur 1 von 9 Krisen.
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58% der weltweiten Tierpopulation wurde seit 1970 (50 Jahre) ausgelöscht (WWF LPI). Die Tierbestände in Flüssen und Seen sind sogar um 81% zurückgegangen.

Unsere Mission

Unser Haus brennt

Waldbrände, Hitzewellen, sommerliche Weihnachten, schmelzende Gletscher – die Klimakrise spürt mittlerweile jeder. Wenn wir sofort ganz neue Wege gehen, ist es vielleicht noch möglich die (rein menschenverursachte) Erderwärmung auf die vielzitierten 1,5 °C zu begrenzen.

Szenario +1,5 °C

Selbst dieses +1,5 °C Szenario stellt ein erhebliches Risiko dar für Wirtschaft, Tourismus, unseren Wohlstand und unsere Sozialsysteme. Unser Ökosystem, die Natur und ihre Biodiversität sind schon in großer Gefahr. Forscher sprechen bereits vom sechsten Massenaussterben – dem größten seit 55,8 Millionen Jahren.

Szenario +3 °C

Laut dem Weltklimarat steuern wir mit den aktuellen Maßnahmen sogar auf +3 °C bis 2100 zu. Ein Szenario, das Kontrollverlust bedeutet. Neue Studien besagen, dass sogenannte „Kippelemente“ unseres Klimasystems sogar bereits bei +2 °C einen Dominoeffekt der Zerstörung auslösen werden.

Eine Rückkehr zum aktuellen Leben ist dann nicht mehr möglich: Permafrostböden tauen auf, Meeresströmungen drehen sich, Überschwemmungen und Hitzezonen machen große Teile der Welt unbewohnbar und lösen massive Flüchtlingsströme aus.

Es wird seit Jahrzehnten von der Klimaerwärmung geredet, Klimamodelle werden stets verfeinert und das Bild wird immer klarer, aber so richtig ändern wollen die wenigsten etwas.

Nun reden wir bereits von der Klimakrise. Langsam scheint die Bevölkerung aufzuwachen und mit ihr auch die Politik. Junge Menschen rund um Greta Thunberg und die Fridays-for-future Bewegung haben ein langsames Umdenken eingeläutet.

Ist es nicht schon zu spät?

Vermutlich ja! Wir haben bereits einen Punkt erreicht, bei dem es unmöglich scheint, die Grenzwerte von 1,5 bis 2 °C zu unterschreiten. Zumindest mit reiner CO2-Reduktion durch politische und gesellschaftliche Maßnahmen. Der Mensch ist schlichtweg zu langsam bei Veränderungen.

Innovation = Lösung?

Wir müssen neue Wege gehen. Mit innovativen Technologien können wir es schaffen, den CO2 Ausstoß nicht nur zu reduzieren, sondern umzukehren, um wieder „ins Minus“ zu kommen. Es wird etwa effiziente Technologien geben, um pro-aktiv CO2 aus der Atmosphäre zu pumpen. Wir brauchen viel rascher Lösungen, als die meisten Politiker und Unternehmen nun planen. Innovation kann uns retten.

Österreich als Hotspot

Die Zeit ist reif für Veränderung. Auch politisch sind die Weichen so gut gestellt wie noch nie zuvor. Unsere Regierung hat sich einem Programm verschrieben, das neben ökonomischen auch starke ökologische Ziele verfolgt.

Neun von zehn internationalen Wirtschaftsdelegationen kommen schon jetzt wegen Klima- und Umwelttechnik nach Österreich. Unser kleines Land hat nun die Chance eine Vorreiterrolle einzunehmen. Dafür braucht es Pioniergeist. Es kann nicht genug Initiativen geben.

Größter Zukunftsmarkt

Die EU setzt gerade mit dem „Just Transition Fund“ ein Programm im Wert von 320.000.000.000 Euro auf, die bis 2027 investiert werden sollen. Europa hat sich vorgenommen, 2050 der erste Kontinent mit net-zero emissions zu sein. Das Förder- und Umsatzpotential in der EU ist gewaltig. Das Exportpotential in entlegene und noch nicht so reiche Regionen der Welt ebenso.

Wissenschaft + Wirtschaft

Es braucht technologische Innovationen und nachhaltige Geschäftsmodelle um das ganze Potential des Impacts freizusetzen. Wir wollen EcoTech-Pionieren eine Bühne bieten, da deren Geschichten tatsächlich Geschichte schreiben können.

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Deine Ideen sind gefragt

Hast du eine Idee, wie die Menschheit nach der Coronakrise, die Wirtschaftskrise und die Klimakrise gemeinsam bewältigen kann? Hast du einen Vorschlag für ein Projekt, das wir aufsetzen oder unterstützen können? Kennst du eine Persönlichkeit, mit der wir unbedingt Kontakt aufnehmen sollen?