In Wien kann man nun gratis mit autonomen E-Bussen fahren

Die Wiener Linien starten den Testbetrieb mit zwei autonomen Elektro-Bussen in der Seestadt Aspern. Die Fahrt ist im Testbetrieb noch gratis. Statt eines Fahrplans gibt es eine Website, auf der man den Standort der Busse sieht.
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E-Bus
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Ein Jahr lang wurden zwei autonome E-Busse in der Wiener-Linien-Garage Leopoldau auf Herz und Nieren getestet, in den vergangenen Wochen wurde schließlich die Strecke samt zehn Haltestellen rund um die U2-Station Seestadt in das Bussystem eingespielt  – und ab jetzt sind die Fahrgäste an der Reihe: Jeweils bis zu zehn Personen dürfen in einem der autonomen E-Busse die Gratisfahrt genießen. Wegen gesetzlicher Vorgaben muss jedoch nach wie vor auch ein Operator an Bord sein.

+++Uber testet Angebot in Graz, Linz und Salzburg+++

Mit dem Fahrgasttestbetrieb in der Seestadt entsteht ein zusätzliches Angebot für die sogenannte „erste und letzte Meile“, heißt es in einer Presseaussendung der Wiener Linien: Mit den beiden autonomen E-Bussen gelangen die Anrainer entlang der neuen, mehr als zwei Kilometer langen Öffi-Strecke direkt zur U2-Station Seestadt.

Gratis mit dem autonomen E-Bus fahren

Da es sich noch um einen Testbetrieb handelt, müssen die Fahrgäste für den autonomen Bus noch kein Ticket kaufen. Insgesamt gibt es elf Sitzplätze, von denen einer vom Operator besetzt wird. Wenn Kinderwägen mitfahren, gibt es dementsprechend weniger Platz für die Fahrgäste. Außerdem heißt es in der Aussendung der Wiener Linien explizit, dass sich die Fahrgäste aus Sicherheitsgründen hinsetzen müssen.

Bei Ausfall der autonomen Busse (z.B. wetterbedingt oder technischer Natur) im Testbetrieb steht kein Ersatzverkehr zur Verfügung, heißt es weiter. Die Wiener Linien bemühen sich, die zwei Busse immer werktags in den Vormittags- und Mittagsstunden in einen regelmäßigen Fahrrhythmus zu bringen. Einen klassischen Fahrplan wird es aber nicht geben. Dafür ist es aber möglich, über diese Website den gerade aktuellen Standort der Busse auf einer Karte zu sehen.

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China: Ein Tech-Konjunkturpaket, um die USA endgültig zu überholen

China will aus der Coronakrise gestärkt hervorgehen. Teil eines umfassenden Konjunkturprogramms ist laut Bloomberg auch ein 1,3 Billionen Euro schweres Tech-Paket, das dieser Tage im Volkskongress beschlossen werden soll.
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China kämpft mit Technologie gegen den Coronavirus. (c) blackday/Adobe Stock

Heute startet – mit Corona-bedingter mehrwöchiger Verzögerung – die Tagung des Volkskongress in Peking. Dieses Jahr steht das Polit-Spektakel mit rund 3000 Abgeordneten natürlich ganz im Zeichen der Coronavrius-Pandemie. So wird dieses Jahr etwa erstmals seit fast zwei Jahrzehnten kein Wachstumsziel ausgegeben. Die Ausgabe weiterer Staatsanleihen im Umfang von umgerechnet rund 128 Milliarden Euro zur Finanzierung eines weiteren Konjunkturprogramms  und regionaler Anleihen für Infrastrukturprojekte im Umfang von ganzen 480 Milliarden Euro wurde bereits angekündigt. Und wie Bloomberg gestern berichtete soll der Volkskongress dieser Tage auch ein eigenes Tech-Konjunkturpaket beschließen. Und zwar mit einem Volumen von rund 1,3 Billionen Euro.

+++ Spezialseite: Coronavirus, Wirtschaft & Innovation +++

Drei große Bereiche im Tech-Konjunkturpaket

Das Ziel ist klar: Es soll endgültig gelingen, die USA im Tech-Bereich zu überholen. Es ist ein Ziel, das durch die besonderen Härte, mit der die Coronakrise derzeit die USA trifft, ein zusätzliches Momentum bekommt. Konkret soll das Mega-Paket der Chinesen drei große Bereiche umfassen:

Erstens sollen über den umfassenden Ausbau des 5G-Netz und von Kameras und Sensoren im öffentlichen Raum, die Grundlagen für autonomes Fahren geschaffen werden und der (AI-gestützte) Überwachungsapparat gleichzeitig weiter perfektioniert werden. Zweitens soll Geld in die Antrengungen im Bereich AI, insbesondere IoT und Machine-to-Machine-Communication fließen. Drittens soll Kapital für den innerchinesischen Tech-Infrastruktur-Ausbau, vor allem Zug-Hochgeschwindigkeitsstrecken und Hochspannungsleitungen locker gemacht werden.

Wettlauf der Tech-Riesen – nur ein Kampfschauplatz

Beauftragt werden klarerweise die chinesischen Tech-Riesen wie Huawei, Alibaba, Tencent und China Mobile, die so weitere Meter auf ihre US-Pendants gut machen sollen. Die Devise ist „China first“. Schon seit Jahren ist der Wettlauf der größten Tech-Unternehmen der Welt eine rein chinesisch-amerikanische Angelegenheit. An der Spitze – nach Marktkapitalisierung – stehen derzeit noch die US-Riesen Microsoft, Apple, Amazon und Alphabet (in wechselnder Reihenfolge).

Der Tech-Bereich ist freilich nur ein Kampfschauplatz im Wettlauf um die Vorherrschaft in der Weltwirtschaft zwischen China und den USA, in dem die Coronakrise derzeit die Karten neu durchmischt. Gerade die Tech-Riesen kommen in der Krise aber da wie dort gut weg – nicht nur am Aktienmarkt. Die Nachfrage nach ihren Produkten ist vor allem im Lockdown teils massiv angestiegen. Von steigender Arbeitslosigkeit ist die ganze Branche dagegen kaum bis nicht betroffen. Ob China den großen Wettlauf also genau mit einem Tech-Konjunkturpaket für sich entscheiden kann, ist mehr als fraglich.

Generell steht die Volksrepublik in der Krise aber deutlich besser da, wie sich etwa an der erwarteten Arbeitslosigkeit im Krisenjahr zeigt: In den USA sind derzeit mehr als 38 Millionen Personen arbeitslos gemeldet. Aufs ganze Jahr gerechnet wird man laut Prognosen trotz Entspannung der Lage bei über zehn Prozent landen. In China dagegen geht man von sechs Prozent städtischer Arbeitslosigkeit aus.

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