Druckster druckt jetzt auch in Graz, Linz und Innsbruck gratis Skripten

Das Startup Druckster aus Wien ermöglicht es Studierenden, gratis Skripten und andere Lernunterlagen zu drucken. Nun expandiert der Service.
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Druckster
Mit dem Service von Druckster können Studierende gratis Skripten drucken. (c) Druckster
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zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

  • Webinare und andere Aspekte des E-Learning mögen gerade in Zeiten des Corona-Lockdown einen Boom erlebt haben – wer aber selber studiert hat, der weiß: Oft geht es mit einem ausgedruckten Skriptum doch am Besten.
  • Und genau hier setzt das 2018 in Wien gegründete Startup Druckster an: Studierende können hier ihre Skripten und andere Lernunterlagen gratis drucken, finanziert wird dies durch relevante Jobangebote.
  • Die Testphase für Abholstationen in Linz, Graz und Innsbruck begann im Herbst 2019, nun macht der Skripten-Druckservice des nächsten Schritt.
  • Graz liegt dabei im Fokus: Mit knapp 60.000 Studierenden ist die Universitätsstadt ein attraktiver Wachstumsmarkt.
  • Außerdem zählen große Unternehmen wie die Österreichische Post zu den strategischen Partnern von Druckster.
  • Der Website des Startups ist zu entnehmen, dass namhafte Unternehmen, wie pwc, Strabag oder tpa bereits die Dienste des jungen Startups in Anspruch nehmen.

Webinare und andere Aspekte des E-Learning mögen gerade in Zeiten des Corona-Lockdown einen Boom erlebt haben – wer aber selber studiert hat, der weiß: Oft geht es mit einem ausgedruckten Skriptum doch am Besten. Und genau hier setzt das 2018 in Wien gegründete Startup Druckster an: Studierende können hier ihre Skripten und andere Lernunterlagen gratis drucken, finanziert wird dies durch relevante Jobangebote. Bereits zu Beginn fand die Idee großen Anklang. Am ersten Tag nach dem Launch meldeten sich schon über 1.000 Studierende an. Damals war Druckster in Wien mit zwei Abholstationen vertreten.

Druckster in Wien, Linz, Graz und Innsbruck

Seit der Gründung schreitet die Expansion voran. Mittlerweile gibt es in Wien zehn Abholstationen, die meisten nahe der Uni Wien, WU und TU. Auch österreichweit wächst das Startup. Die Testphase für Abholstationen in Linz, Graz und Innsbruck begann im Herbst 2019, nun macht der Skripten-Druckservice des nächsten Schritt.

Graz liegt dabei im Fokus: Mit knapp 60.000 Studierenden ist die Universitätsstadt ein attraktiver Wachstumsmarkt. „Besonders aufgrund der TU blicken wir gespannt nach Graz“, sagt Stefan Salcher, Co-Founder und Geschäftsführer von Druckster: „Beim Großteil unserer Unternehmenskunden stehen Studierende aus technischen Studiengängen nämlich hoch im Kurs.“

Druckster-Wachstum ohne Investoren

Dabei lief die gesamte Expansion bis jetzt ohne größeren Kapitaleinsatz: Das Unternehmen ist bisher vollständig gebootstrappt, also komplett eigenfinanziert und damit ohne Investoren an Bord. Die österreichweite Expansion läuft somit – ähnlich wie das Wachstum in Wien – primär über Mundpropaganda.

AIESEC, uniforce und WU Career Center als Partner

Kooperationen mit einigen Studentenorganisationen (unter anderem mit AIESEC und uniforce) helfen darüber hinaus, die Zielgruppe zu erreichen.Ebenso besteht eine Kooperation mit dem WU Career Center. So wird einerseits direkt im Bibliotheksgebäude der WU Wien ein Druckstandort betrieben und andererseits auch der Kontakt zu relevanten Unternehmenskunden gestärkt.

Post als Partner – auch im Corona-Lockdown

Außerdem zählen große Unternehmen wie die Österreichische Post zu den strategischen Partnern von Druckster. „Ob im Vertrieb, in der Bereitstellung unserer Services oder beim Thema Wachstum – in all diesen Punkten ist es uns wichtig, Synergien zu nutzen. Da die Postfilialen zum Beispiel auch während des Lockdowns verfügbar waren, konnten wir in 5 Filialen österreichweit Studierende durchgehend mit Lernunterlagen versorgen. Und auch die rasche Skalierung unseres Versandservices war so möglich“, berichtet Stefan Salcher.

Mehre Millionen Skripten-Seiten gedruckt

Die Zahl der pro Monat ausgedruckten Unterlagen hat sich zwischen Anfang 2019 und Anfang 2020 somit mehr als vervierfacht. Mittlerweile laufen pro Semester mehrere Millionen Seiten über Druckster – und das CO2-neutral, wie das Unternehmen betont. Dann kam die Corona-Krise, die für Druckster vor allem schnelle Innovationen notwendig machte, um sicherzustellen, dass die Lernunterlagen weiter die Studierenden erreichten. So führte Druckster bereits im März kontaktlose Abholstationen ein, der österreichweite Versandservice für ausgedruckte Unterlagen folgte wenige Tage später.

Mit gedruckten Skripten gegen „Screen Fatigue“

Gerade in Zeiten von Distance-Learning ist es dem jungen Unternehmen wichtig, Studierenden den Zugang zu physischen Lernunterlagen zu ermöglichen. „Das Phänomen Screen Fatigue ist für viele Studierende durch die Corona Krise noch verstärkt worden. Mehrere Stunden täglich vor dem Bildschirm zu verbringen, hat nicht nur auf die Aufmerksamkeit negative Auswirkungen. Gerade deshalb ist es uns wichtig, eine haptische und effektivere Alternative zu bieten“, betont Stefan Salcher.

Employer Branding von pwc, Strabag und tpa

Seitens der B2B Kunden ist auch Bewegung zu beobachten. Der Website des Startups ist zu entnehmen, dass namhafte Unternehmen, wie pwc, Strabag oder tpa bereits die Dienste des jungen Startups in Anspruch nehmen.

Laut Stefan Salcher liegt der Fokus der Werbepartner zunehmend auf Employer Branding. Druckster biete für Unternehmen eine Möglichkeit, die Zielgruppe der Studierenden zu erreichen. Gleichzeitig präferieren Studierende die in den Unterlagen platzieren Karrieremöglichkeiten gegenüber klassischer Werbung, heißt es seitens Druckster mit Verweis auf eine unter den eigenen Usern durchgeführten Umfrage: Laut dieser wünschen sich 41 Prozent sogar noch mehr Informationen über Karrieremöglichkeiten in den Skripten.

Druckster plant internationale Expansion

Und wie geht es jetzt weiter? „Der Fokus liegt derweil auf der Akquise neuer Werbepartner“, sagt Stefan Salcher. Langfristig fasse man aber auch eine internationale Expansion ins Auge: „Teststandorte in Frankreich und Serbien versorgen bereits unsere ersten internationalen Beta-User mit kostenlosen Lernunterlagen.“

Stefan Mey

Ab 1. Juli gibt es 5000 Euro Förderung beim Kauf eines Elektroautos

Ab 1. Juli wird der Kauf von elektrischen Fahrzeugen in Österreich stärker gefördert. Die Branche begrüßt den Schritt, fordert aber auch Konjunkturhilfen im Rahmen des Coronakrise.
/elektroauto-foederung-2020/
Mobilitätswende
(c) Adobestock | TimSiegert-batcam

Die Förderung für den Kauf von Elektroautos und anderen elektrisch betriebenen Fahrzeugen wird deutlich erhöht. Bekam man bisher für den Kauf eines Elektroautos eine Förderung in Höhe von 3000 Euro, so sind es ab 1. Juli 5000 Euro. Für einen Plug-In Hybrid gibt es 2.500 Euro pro Fahrzeug (statt bisher 1.500 Euro). Für leichte E-Nutzfahrzeuge gibt es (je nach höchst zu lässigem Gesamtgewicht) 7.500 Euro pro Fahrzeug (statt bisher 5.000 Euro) oder gar 12.500 Euro pro Fahrzeug (statt bisher 10.000 Euro).

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Zugleich wird die Förderung für Elektro-Mopeds von 700 auf 800 Euro erhöht, jene für Elektro-Motorräder von 1000 auf 1200 Euro und jene für Elektro-Traansporträder von 400 auf 850 Euro. Und auch bei der Anschaffung von Elektro-Ladestationen kann man sich in Österreich nun höhere Förderungen erwarten: Für Heimladestationen gibt es künftig 600 anstatt bisher 200 Euro, für Ladestationen in Mehrparteienhäusern gibt es 1.800 Euro.

Die Liste aller Förderungen kann unter diesem Link abgerufen werden.

Mit Elektroauto gegen die Klimakrise

Laut Umweltministerin Leonore Gewessler will man „am Weg aus der Coronakrise in die Zukunft investieren.“ Und hier setze man eben auch auf das Thema E-Mobilität: „Mit der stark erhöhten Förderung für E-Fahrzeuge sorgen wir für regionale Wertschöpfung und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. So arbeiten wir Schritt für Schritt an der Mobilitätswende,“ sagt die Ministerin.

Wohnrecht als Bremse für Elektroautos

Positiv wird dies unter anderem vom Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) aufgefasst. „Als BEÖ begrüßen wir diese neue E-Mobilitäts-Offensive der Bundesregierung“, so Ute Teufelberger, Vorsitzende des Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ): „Besonders die Verdreifachung der Bundesförderung für den Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur ist ein starkes Signal zum Gelingen der Mobilitätswende.“

Jetzt geht es laut BEÖ darum, die Novellierung des Wohnrechts rasch voranzutreiben, „um auch die rechtlichen Hürden für das Laden zu Hause zu beseitigen“.

Hybrid als Brücke zum Elektroauto

Positive Stimmen gibt es zudem seitens der Automobilimporteure – auch hier begrüßt man besonders die Erhöhung der Förderung für Ladestationen: Erfreulich sei darüber hinaus, dass man sich auch auf eine Erhöhung des Bonus für Plug-In-Hybride verständigen konnte, welche „eine wichtige Brückentechnologie darstellen und vielen den Umstieg auf ein elektrifiziertes Fahrzeug erleichtern,“ heißt es in einer Presseaussendung.

Autobranche leidet unter Corona

Zugleich betont Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, dass es sich bei der E-Mobilitätsförderung nicht um eine Konkjunkturmaßnahme handelt, „wie wir sie uns in Zeiten der Covid-19-Krise wünschen und auch dringend benötigen würden.“ Denn die Branche sei mitunter am schwersten von Corona betroffen, sagt er: Daher wünscht man sich spezielle Konjunkturmaßnahmen, „um ihr Überleben zu sichern“.

„Leider sind aber beispielsweise selbst im nun vorgelegten Entwurf des Konjunkturstärkungsgesetzes bei Maßnahmen wie der degressiven Abschreibung, die an und für sich sehr positiv zu beurteilen ist, Pkw dezidiert ausgenommen und nicht einmal E-Fahrzeuge inkludiert. Das grenzt an Diskriminierung und ist für uns nicht vertretbar. Die österreichische Automobilwirtschaft steht immerhin für 315.000 Arbeitsplätze und eine Bruttowertschöpfung von 26 Mrd. Euro. Eine Vielzahl an innovativen Unternehmen – unter anderem aus der starken österreichischen Zulieferindustrie – erwirtschaften jährlich einen Bruttoproduktionswert von 67 Mrd. Euro“, so Kerle.

Schließlich gibt Kerle noch einen Hinweis in Bezug auf die Beschränkungen des Autoverkehrs in der Wiener Innenstadt. Hier könne man „beispielsweise andenken, elektrifizierte Fahrzeuge von den Verboten auszunehmen. Als Stadt könnte man damit ein Zeichen für die Elektromobilität setzen,“ so Kerle abschließend.

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