Millionen User-Daten von Alkohol-Liefer-Startup gestohlen

Das US-Startup Drizly, das in Nordamerika als "Amazon für Alkohol" bekannt ist, wurde Opfer eines Hacker-Angriffs.
/drizly-alkohol-lieferservice-kunden-daten-gestohlen/

Zusammenfassung aus

Zusammenfassung ein

Datenleck bei Alkohol-Liefer-Startup Drizly
(c) Adobe Stock - fizkes
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

  • Bei einem Hackerangriff auf das US-Alkohol-Liefer-Startup Drizly wurden User-Daten von rund 2,5 Millionen Kunden gestohlen, wie das Unternehmen nun bestätigte.
  • Gegenüber dem Magazin-TechCrunch gibt ein Sprecher des Unternehmens an, dass weniger als zwei Prozent der gestohlenen User-Daten Adressen enthielten.
  • Zudem seine keine Kreditkarten- oder ähnliche Zahlungs-bezogene Daten gestohlen worden.
  • Ein TechCrunch aufgespürtes Angebot im Dark Web deutet aber auf eine andere Sachlage hin: In einem illegalen Marktplatz wird bereits seit Februar ein entsprechender Drizly-Kunden-Datensatz mit Kreditkarten-Daten angeboten.
  • In einem TechCrunch vorliegenden Datensatz sind, zusätzlich zu den in der Kunden-Mail des Startups genannten Daten, auch noch Telefonnummern, IP-Adressen und Geodaten zu Rechnungsadressen.

Datenlecks sind für Unternehmen und ihre Kunden unangenehm – besonders dann, wenn es um ein heikles Thema geht. Einen entsprechenden Vorfall gab es nun beim Startup-Drizly mit Sitz in Boston. Dieses gilt in Nordamerika als „Amazon für Alkohol“. Bei einem Hackerangriff wurden User-Daten von rund 2,5 Millionen Kunden gestohlen, wie das Unternehmen nun bestätigte.

Laut einer Mail von Drizly an seine Kunden handelt es sich dabei um E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Passwörter und „in manchen Fällen“ Lieferadressen. Gegenüber dem Magazin-TechCrunch gibt ein Sprecher des Unternehmens an, dass weniger als zwei Prozent der gestohlenen User-Daten Adressen enthielten. Zudem seine keine Kreditkarten- oder ähnliche Zahlungs-bezogene Daten gestohlen worden.

Drizly: Auch Kreditkarten-Daten gestohlen?

Ein TechCrunch aufgespürtes Angebot im Dark Web deutet aber auf eine andere Sachlage hin: In einem illegalen Marktplatz wird bereits seit Februar ein entsprechender Drizly-Kunden-Datensatz mit Kreditkarten-Daten angeboten. Dazu, wann die Daten gestohlen wurden, machte das Startup übrigens keine Angabe, empfahl Kunden aber, ihr Passwort zu ändern.

Screenshot: TechCrunch

Nicht nur, was die Kreditkarten-Daten angeht, scheint Drizly seinen Kunden nicht alles gesagt zu haben. In einem TechCrunch vorliegenden Datensatz sind, zusätzlich zu den in der Kunden-Mail des Startups genannten Daten, auch noch Telefonnummern, IP-Adressen und Geodaten zu Rechnungsadressen. In diesem Datensatz sind auch Angaben für mehrere Mitarbeiter des Alkohol-Lieferservice enthalten.

die Redaktion

Alexa auf Britisch: BBC testet Sprach-Assistenten Beep gemeinsam mit Microsoft

Die BBC versucht, sich mit einem eigenem Sprach-Assistenten aus der Abhängigkeit von Alexa & Co. zu lösen. Beep heißt ihr smarter Lautsprecher und wird aktuell als Beta-Version von einer ausgewählten Gruppe getestet. Die Rundfunkanstalt verspricht sich einiges von ihrer neuesten Kreation und nennt es einen Weg für "öffentliche Rechtliche" in einer "voice-basierten" Zukunft.
/alexa-auf-britisch-bbc-testet-sprach-assistenten-beep-gemeinsam-mit-microsoft/
Beep, BBC, OK Beep, Microsoft, Alexa, Google, Azure, Sprach-Assistent, Voice.assistant, voice-command
(c) stock-adobe/Claudio Divizia - Die BBC geht für Sprach-Assistenten Beep mit Microsoft eine Partnerschaft ein.

Bereits 2019 kündigte die BBC an, einen „englischsprachigen“ Sprachassistenten zu entwickeln, der die Palette an Radio- und Fernsehdiensten kommunizieren und steuern kann sowie die zahlreichen Akzente der User versteht. Zehn Monate später kam es zum Launch von Beep als Beta für ausgewählte Tester.

+++ Rexel-CEO Robert Pfarrwaller über Smart Living: „Alles was mehr als eine App braucht, wird zu kompliziert“ +++

Dabei handelt es sich um eine kleine Gruppe des „Windows Insider Program“: Insgesamt eine zehn Millionen User starke Community, die sich auf „beta-testing“ und „bug-seeking“ spezialisiert.

Release von Beep steht noch nicht fest

Die Idee, eine limitierte Gruppe für den Beta-test zu nutzen, entspringt laut „BBC Design & Engineering“-COO Grace Boswood dem Wunsch, Insider dazu zu bringen, verschiedene Funktionen in der ersten Beta auszuprobieren und gleichzeitig für die BBC Daten zwecks Nutzungsverhalten zu generieren. Einen genaues „Release Datum“ für Beep steht noch nicht fest.

Unabhängiger durch Beep?

Bisher hatte die BBC die bekanntesten „Voice Assistants“ in ihren Service integriert. Ein Sprecher meinte gar, dass ihre Alexa-Skills (angepasste Mini-Apps, die mit dem Sprachdienst von Amazon verwendet werden) zu den beliebtesten Anwendungen in Großbritannien gehören. Um dennoch die aufpoppende Frage nach der Notwendigkeit einer Alternative zu den üblichen Voice-Geräten zu beantworten, muss man nur die Begriffe Unabhängigkeit und Autonomie ins Feld führen.

Keine Erlaubnis mehr erforderlich

„Eine unserer eigenen Tochtergesellschaften hat der BBC die Möglichkeit gegeben, solche Dienste zu entwickeln, sowie die Freiheit, mit neuen Programmen, Funktionen und Erfahrungen zu experimentieren – ohne auf die Erlaubnis eines Anderen angewiesen zu sein“, sagt ein Sprecher der BBC.

Amazon, Apple, Google und Microsoft

Der Sprach-Assistent-Markt wird heutzutage von den Großen Vier – Amazon, Google, Apple und Microsoft – dominiert. Die Nutzung eines Services aus dieser Liste erfordert spezielle Anpassungen und selbst kleine Änderungen müssen von den Eigentümern der jeweiligen Plattform genehmigt werden. Zudem sind drei der „big four“ bereits selbst dabei, oder haben es bereits umgesetzt, eigene „Entertainment-Schienen“ aufzubauen.

Keine direkte Konkurrenz

Daher ist es wenig verwunderlich, dass sich die BBC mit Microsoft ein Unternehmen gesucht hat, das seit langer Zeit als Partner gilt und derjenige unter den Tech-Giganten ist, der noch keinen großen „content play“ in petto hat. Und daher nicht in Konkurrenz zur BBC im Kampf um Zuschauer treten kann.

Was sprichst du?

Beep selbst ist sehr stark auf die AI von Microsofts Azure ausgerichtet. Und lässt sich mit dem Befehl „OK Beep“ starten. Die Beta-Version hat Zugriff auf BBC-Radio, Musik, Podcasts, News und Wetter. Sie kann Informationen in Bezug aufs BBC-Programm geben. Und fragt den User bei seiner Erstbenutzung nach seinem Akzent, um den Assistenten besser zu trainieren.

Der öffentliche Sender schlägt zurück

Laut „Strategy Analytics“ hatte im Vorjahr einer von fünf Haushalten in Großbritannien einen intelligenten Lautsprecher daheim. Die BBC erhofft sich daher durch Beep einen Mehrwert in Sachen Generierung von User-Daten und deren Verhalten, ohne Mittelsmann. Wie es laut Sender heißt: „Dies markiert einen wichtigen Schritt der Sicherstellung, dass ‚public service values‘ weiterhin geschützt werden, in einer ‚voice-lastigen‘ Zukunft“.


⇒ BBC

Redaktionstipps

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.
Möchtest du in Zukunft mehr von diesen Artikeln lesen?

Dann melde dich für unseren Newsletter an!

Leselisten zum Schmökern

Neueste Nachrichten

Summary Modus

Millionen User-Daten von Alkohol-Liefer-Startup gestohlen

  • Bei einem Hackerangriff auf das US-Alkohol-Liefer-Startup Drizly wurden User-Daten von rund 2,5 Millionen Kunden gestohlen, wie das Unternehmen nun bestätigte.
  • Gegenüber dem Magazin-TechCrunch gibt ein Sprecher des Unternehmens an, dass weniger als zwei Prozent der gestohlenen User-Daten Adressen enthielten.
  • Zudem seine keine Kreditkarten- oder ähnliche Zahlungs-bezogene Daten gestohlen worden.
  • Ein TechCrunch aufgespürtes Angebot im Dark Web deutet aber auf eine andere Sachlage hin: In einem illegalen Marktplatz wird bereits seit Februar ein entsprechender Drizly-Kunden-Datensatz mit Kreditkarten-Daten angeboten.
  • In einem TechCrunch vorliegenden Datensatz sind, zusätzlich zu den in der Kunden-Mail des Startups genannten Daten, auch noch Telefonnummern, IP-Adressen und Geodaten zu Rechnungsadressen.

Es gibt neue Nachrichten

Auch interessant