Wiener cashpresso startet Kooperation mit einer deutschen Sparkasse

Das Wiener FinTech-Startup cashpresso bietet seine Dispo-Kreditlösung erstmals über eine Co-Branded-Lösung an. Als Partner wurde die Braunschweigersche Landessparkasse gewonnen.

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cashpresso Team - Dispo-Kredit
(c) cashpresso: Die Co-Founder Daniel Strieder, Michael Handler und Jörg Skornschek.
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Das Prinzip von cashpresso, das beim Banking and Insurance Summit in Berlin 2017 den Titel „Bestes FinTech Startup“ holte, ist schnell erklärt: In etwa zehn Minuten können Kunden unter Angabe einiger Daten und mittels elektronischer Signatur bzw. Videoidentifikation ein Konto eröffnen und dann sofort über einen Kleinkredit von 1500 Euro verfügen. Die Höhe der Raten kann man selbst festlegen – das Minimum ist drei Prozent pro Monat. Die jährliche Verzinsung beträgt dabei knapp zehn Prozent. cashpresso arbeitet über verschiedene Kanäle. Ein Standbein ist etwa E-Commerce, wo richtig platzierte Dispo-Kredit-Angebote Konsum-Finanzierung bieten sollen. Ein anderes Standbein sind Kooperationen mit Banken – cashpresso gewann etwa die I2C-Challenge 2016 der RBI. Nun wurde verkündet, dass es mit der Braunschweigerschen Landessparkasse erstmals eine Co-Branded-Lösung gibt.

+++ 2 Millionen Euro Wachstumskapital für cashpresso +++

„Chance für Bekanntheit auf dem Deutschen Markt“

„cashpresso hilft uns, der steigenden Nachfrage nach digitalen Bankprodukten gerecht zu werden“, sagt Michael Madel, Chief Digital Officer, BLSK, über die Zusammenarbeit. Und bereits nach kurzer Zeit zeige sich, dass der Express-Dispo gut angenommen werde. „Für uns ist das eine großartige Chance, unsere Bekanntheit auf dem deutschen Markt zu verbessern“, sagt Daniel Strieder, Co-Founder und CEO von cashpresso.

Kritik von Konsumentschützern an Dispo-Kredit

cashpresso ist für Startup-Verhältnisse mit ungewöhnlich starker Kritik konfrontiert. So schreibt etwa der Verein für Konsumenteninformation in seinem Magazin „Konsument“: „Wir möchten anmerken, dass dieser schnelle und unkomplizierte Zugang zu unüberlegten Kreditabschlüssen führen und somit auch für viele Menschen der erste Schritt in die Schuldenfalle sein kann. Gerade die junge Zielgruppe von cashpresso ist hier stark gefährdet. Umso mehr, als die Zinsen in Höhe von 9,99 Prozent pro Jahr außerordentlich hoch sind“. Und auch die Arbeiterkammer warnt auf ihrer Seite: „Zudem besteht aus Sicht der ExpertInnen die Gefahr, dass junge Menschen einen Kredit bekämen, die ihn sich gar nicht leisten könnten. Ob das Konto überzogen ist, kann das Unternehmen im Gegensatz zur Hausbank nämlich nicht prüfen. Das sei gerade für junge Menschen mit überzogenem Konto eine Gefahr“.

+++ Fokus: FinTech +++


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