Die digitale (R-)Evolution der Finanzmärkte

Stadler Völkel Rechtsanwälte erklären, wie Blockchain-Technologie, DeFi und Co zum digitalen Gamechanger für die Finanzmärkte werden.
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Blockchain, DeFi und Co bringen die digitale (R)Evolution der Finanzmärkte
Blockchain, DeFi und Co bringen die digitale (R)Evolution der Finanzmärkte (c) Adobe Stock - Siarhei
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Innovative Technologien und die fortschreitende Digitalisierung prägen in zunehmendem Maße auch die traditionellen Finanzmärkte. Die Blockchain-Technologie stellt eine dieser vielversprechenden Entwicklungen dar; ihr wird ein erhebliches Innovationspotenzial auf den Finanzmärkten zugeschrieben. Zu Unrecht wird die Blockchain-Technologie seit ihrem Aufkommen vor mehr als zehn Jahren noch immer hauptsächlich mit Bitcoin in Verbindung gebracht.

Insbesondere die Ethereum-Blockchain wird in einem stark wachsenden Ausmaß als Plattform für Applikationen sowie zur Erzeugung und Verwaltung von Token verwendet. Token können vom Emittenten als Speichermedien verwendet werden, mit denen unterschiedliche Rechte und Pflichten verknüpft oder Werte repräsentiert werden.

DeFi – Dezentralized Finance

Aufgrund ihrer leichten Programmierbarkeit nehmen viele Innovationen in der Krypto-Industrie derzeit ihren Ausgangspunkt auf der Ethereum-Plattform, wie beispielsweise der rasch wachsende Bereich „Decentralized Finance“ (DeFi). Dabei werden über Smart Contracts Quasi-Finanzdienstleistungen erbracht, wie insbesondere das regelbasierte Verleihen von Krypto-Assets, ohne dass es einen Intermediär gibt.

Auch für die Ausgabe von Security-Tokens bietet sich die Ethereum-Plattform an. Die Emission von Security-Tokens bietet dabei zahlreiche Vorteile gegenüber einer klassischen Kapitalmarktemission, da deutlich weniger Intermediäre daran beteiligt sind.

Krypto-Assets & Finanzmärkte: Zunehmende Regulierung

Während Krypto-Assets speziell in der Anfangszeit den Ruf hatten, im Zusammenhang mit dem Darknet verwendet zu werden, hat spätestens die Einbeziehung von Krypto-Assets in die 5. EU-Geldwäscherichtlinie Abhilfe geleistet. Virtuelle Währungen und Krypto-Dienstleister sind seither denselben Kundenidentifizierungs- und Sorgfaltspflichten unterworfen, wie sie auch für Banken gelten.

Dies hat seit Jahresbeginn dazu geführt, dass verstärkt institutionelle Anleger an die Krypto-Welt herangeführt werden. Erfreulich ist auch, dass die EU-Kommission erst kürzlich Pläne für eine umfangreiche Regulierung von Krypto-Assets vorgestellt hat. Die geplanten Vorschriften erinnern dabei stark an die von den etablierten Finanzmärkten bekannten Regularien. Zudem plant die Kommission, die rechtlichen Grundlagen zum Aufbau einer blockchainbasierten Börseninfrastruktur zu schaffen. Ein Sekundärmarkt für Security-Tokens würde einen epochalen Schritt für das Krypto-Ökosystem bedeuten und Krypto-Assets endgültig aus der Nische und in die etablierten Finanzmärkte führen.


(c) Stadler Völkel: Das Team

Stadler Völkel ist eine auf digitale Transformation und neue Technologien spezialisierte Anwaltskanzlei. Die Kanzlei ist Pionierin im Bereich des Rechts von Krypto-Assets und hat vor dem ersten aufsichtsrechtlich begleiteten STO in der EU unter anderem auch bereits das erste Initial Coin Offering nach österreichischem Recht juristisch betreut.

Weitere Schwerpunkte der Kanzlei sind Kapitalmarktrecht und Finanzierungen, E-Commerce und Datenschutz, Zivilverfahren, Wetten – Glücksspiel – E-Sports, Kartell- und Wettbewerbsrecht.

die Redaktion

Österreichs Chance in der Plattformwirtschaft

Die erfolgreichsten Unternehmen der Welt sind Plattformen. Potenzial besteht noch im B2B-Segment.
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kooperation

Von Amazon bis Airbnb: Die umsatzstärksten Unternehmen der Welt sind Plattformen – ein Geschäftsmodell, welches in den vergangenen Jahren zunehmend die etablierte Wirtschaftswelt auf den Kopf gestellt hat. Und auch die 2020er sind das Jahrzehnt der Plattformwirtschaft. In Österreich werden derzeit aber nur 1 % der Umsätze über Online-Marktplätze generiert. Europa hat einen 4 %-Marktanteil an der globalen Plattformwirtschaft.

Plattformwirtschaft in der B2B-Welt

Das Rennen um die Konsumentenplattformen ist somit geschlagen, doch auf anderer Ebene ist Zuversicht noch angebracht: Denn in den nächsten Jahren werden die Plattformen die B2B-Welt erobern. Doch wie sehen erfolgreiche Plattformen aus, wie können Österreich und heimische Unternehmen von der Plattformwirtschaft profitieren? Welche Weichen müssen jetzt gestellt werden, damit Österreich und Europa bei B2B-Plattformen reüssieren können?

Diese und andere Fragen werden am 2. Dezember um 17:30 beim „Accenture Talk: Plattformwirtschaft“ beantwortet. Das Event findet online statt, die Teilnahme ist kostenlos.

Dafür konnten die folgenden ImulsgeberInnen gewonnen werden:

  • Mariana Kühnel, Generalsekretär Stellvertreterin Wirtschaftskammer Österreich
  • Nina Tamerl, Head of Innovation & Marketing Wüstenrot Gruppe
  • Robert Hadzetovic, Geschäftsführer von shöpping.at
  • Michael Zettel, Country Managing Director Accenture Österreich

Dejan Jovicevic, Founder und CEO Der Brutkasten, wird das Event moderieren.

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