Digital Team Österreich: Neue Corona-Initiative bietet KMU kostenlos digitale Services an

Die neue Initiative "Digital Team Österreich" soll KMU bei der Umstellung auf mobiles Arbeiten im Zuge der Coronakrise unterstützen. Unternehmen aus der Digitalisierungsbranche bieten KMU digitale Dienste für zumindest drei Monate kostenlos an. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck hat uns im Interview mehr darüber erzählt.
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Digital Team Österreich - Margarete Schramböck
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Die Coronakrise hat unseren beruflichen Alltag schlagartig verändert. Unternehmen wurden von der österreichischen Bundesregierung dazu aufgerufen, ihren Mitarbeitern – soweit möglich – Homeoffice und mobiles Arbeiten zu ermöglichen. Für viele Unternehmen – insbesondere im KMU-Segment – ist dies eine große Herausforderung, da oftmals die nötige Ausstattung dafür fehlt. Dies umfasst nicht nur die erforderliche Hardware, wie Smartphones oder Laptops, sondern auch Aspekte, wie die nötige Bandbreite sowie Cybersecurity.

+++ zum Fokus-Channel: Coronavirus und die Folgen für Wirtschaft und Innovation +++

Digital Team Österreich

Damit KMU mit den Anforderungen an mobiles Arbeiten in Zeiten der Coronakrise nicht alleine gelassen werden, hat Bundesministerin Margarete Schramböck die Initiative „Digital Team Österreich“ ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Unternehmen aus der Digitalisierungsbranche, die digitale Dienste für KMU für zumindest drei Monate kostenlos anbieten. Das Paket beinhaltet insbesondere die Bereitstellung von Tools für Videokonferenzen, Office-Lizenzen sowie Sicherheitslösungen für das Arbeiten von zuhause und für Betriebe.

Bundesministerin Margarete Schramböck hat die Gründung des „Digital Team Österreich“ in Auftrag gegeben. Im Interview mit dem brutkasten erläutert sie den Grundgedanken hinter der Initiative: „Wenn wir die Unternehmen dazu aufrufen, dass sie ihren Mitarbeitern Homeoffice gewähren sollen, dann müssen wir auch die nötigen Möglichkeiten dafür schaffen. Das umfasst beispielsweise die Öffnung der Bandbreite aber auch die Nutzung von Softwarelösungen für Video-Konferenzen oder Security Lösungen.“

Diese Unternehmen und Startups beteiligen sich

KMU können sich auf www.oesterreich.gv.at über die kostenlosen Angebote informieren. Die Bestellung der Services erfolgt über die Website der jeweiligen Anbieter. Derzeit beteiligen sich unter anderem folgende Unternehmen und Startups

  • A1
  • A-Trust
  • Cisco
  • Drei & ZTE
  • Grape
  • HP Enterprise
  • Magenta
  • Microsoft
  • Schoolfox

*die Liste der teilnehmenden Unternehmen erweitert sich ständig

Diese Services stehen derzeit zur Verfügung

  • Videokonferenz: Lösungen, um mittels Cloud-basierter Videotelefonie zusammenzuarbeiten.
  • Kommunikation und Zusammenarbeit: Lösungen, um digitales Zusammenarbeiten in virtuellen Arbeitsräumen zu ermöglichen
  • Cyber-SecuritySichere Verbindung zwischen dem Unternehmensnetzwerk und dem mobilen Arbeitsgerät
  • Internetzugang: Mobiler und fixer Zugang ins Internet

=> Alle Angebote für KMU auf oesterreich.gv.at/kmu

Aufruf an die Community

Unternehmen und Startups, die sich am „Digital Team Österreich“ beteiligen möchten, können mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) direkt Kontakt aufnehmen:  [email protected]

Die Koordination der Initiative erfolgt über den Branchenverband Internet Offensive Österreich, zu dem führende Unternehmen der IKT-Wirtschaft in Österreich zählen.


=> alle wichtigen Infos gibt es auf www.oesterreich.gv.at

Redaktionstipps

die Redaktion

Open Data Meetup: Basics & Best-Practices

Wie können Startups und KMU hierzulande Open Data nutzen, um ihre bestehenden Produkte und Dienstleistungen zu erweitern? Dieser Frage geht das brutkasten Open Data Meetup nach, das am 4 .März als digitales Event stattfinden wird.
/open-data-meetup-basics-best-practices/

Egal, ob es die Fahrpläne für Öffentliche Verkehrsmittel, Unwetterwarnungen oder die Standorte historischer Denkmäler in einer Stadt sind: Offene Daten, die von öffentlichen Institutionen, NGOs und Unternehmen zur Verfügung gestellt werden, sind eine gute Basis für Entwickler in Startups, um ihre eigenen Apps und Portale mit nützlichen Services anzureichern.

+++ Jetzt kostenlos anmelden +++

Open Data: Basic & Best-Practices

Der brutkasten nimmt dies zum Anlass und veranstaltet gemeinsam mit der Wirtschaftsagentur Wien am 4. März das mittlerweile dritte Open Data Meetup, um Best-Practice-Beispiele vor den Vorhang zu holen. Ziel ist es, von bereits erfolgreich umgesetzten Projekten aus erster Hand zu erfahren, welche konkreten Anwendungsfelder es bereits gibt und wie eine erfolgreiche Umsetzung eines Open-Data-Projektes gelingen kann.

Insgesamt werden vier Wiener Unternehmen ihre Lösungen und Projekte im Bereich Open Data pitchen. Mit dabei sind:

Open Data: Grundlegende Fragestellungen und aktuelle Debatten

Im Anschluss an die Pitches findet eine Panel-Diskussion statt, in der grundlegende Fragestellungen zu Open Data und aktuelle Debatten von drei ExpertInnen behandelt werden.

  • Brigitte Lutz | Data Governance Koordinatorin der Stadt Wien und #OpenDataQueen
  • Günther Tschabuschnig | Co- Founder Data Intelligence Offensive 
  • Andreas Rath | CEO ondewo

Im Zuge der Diskussionsrunde wird unter anderem auf den Unterschied zwischen Open-Source und Open Data eingegangen. Zudem wird der Frage nachgegangen, welchen Mehrwert Open-Source für Open-Data-Projekte haben kann.

Neben diesen Konzepten werden zudem auch weitreichendere Fragestellungen behandelt – unter anderem welche Wechselwirkung es zwischen Open Data und der Innovation gibt. Dabei soll unter auch die volkswirtschaftliche Relevanz von Open Data hervorgehoben werden.

Das Open Data Meetup hat sich zudem zum Ziel gesetzt, die grundlegenden Fragestellungen und Debatten vor dem Hintergrund der aktuellen Coronakrise zu diskutieren. In diesem Kontext wird darüber diskutiert, welchen Impact Technologie für die Krisenbewältigung hat – unter anderem mit Bezugnahme auf konkrete Initiativen wie Github.

Networking im digitalen Raum

Im Anschluss des digitalen Events gibt es die Möglichkeit sich im digitalen Raum mit den TeilnehmerInnen auszutauschen.


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16.03.2020

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