„FinTechs ergänzen mit ihrer kleinen Dosis Disruption die Banken“

Im Zuge des Digital Banking Day hat sich der Brutkasten mit Oracle-Marketing-Senior-Director Aubrey Hawes unterhalten. Er gibt einen kurzen Einblick, wer Oracle ist und wie die Firma die Zukunft der Bankenbrache mitgestalten möchte.
/digital-banking-day-aubrey-hawes-fintechs-disruption-bank/

Zusammenfassung aus

Zusammenfassung ein

Aubrey Hawes ist Senior Product Marketing Director bei Oracle. Ivan Kruk - fotolia.com
interview
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Wer sich schon einmal mit Computer Soft- bzw Hardware beschäftigt hat, dem ist der Firmenname Oracle definitiv ein Begriff. Am Dienstag findet der Digital Banking Day statt. Lest hier, was Aubrey Hawes über FinTechs denkt und was er sich vom Digital Banking Day erwartet.

Wer ist Oracle und was macht ihr?

Aubrey Hawes (c) Screenhot vimeo.com
Aubrey Hawes (c) Screenhot vimeo.com

Aubrey Hawes: Oracle bietet ein umfassendes und vollintegriertes Portfolio von Cloud-Anwendungen und Platform Services. In Sachen Finanzdienstleistungen bieten wir eigens für die Branche angepasste Lösungen an. Die Kernthemen dabei sind digital experience und engagement, core banking, data und analytics.

In Sachen Finanzdienstleistungen bieten wir eigens für die Branche angepasste Lösungen an.

Welche Rolle spielt Oracle bei der Digitalisierung der Bankenbranche?

Vor einigen Jahren hat der Trend des „digital banking“ begonnen. Oracle möchte Finanzdienstleistern bei diesem Übergang behilflich sein. Andere Branchen wie Musik, News oder Tourismus wurden von der Digitalisierung bereits grundlegend verändert. Oracle half auch jenen Firmen dabei „digital zu werden“. So haben wir einen sehr breiten Erfahrungsschatz aufgebaut. Was wir Banken bieten:

  • Data Cloud
  • Marketing
  • Sales
  • Deep Banking Vertical Capability

Oracle ist ein US-amerikanischer Soft- und Hardwarehersteller mit Hauptsitz im kalifornischen Redwood City (Silicon Valley). Das Unternehmen beschäftigt 122.000 Mitarbeiter und verzeichnet 400.000 Kunden in 145 Ländern.


Welche Lösungen bietet Oracle den Banken für die „digitalen Herausforderungen“ an?

Oracle half beispielsweise der KeyBank bei ihrem neuen Online-Auftritt für mobile und Online-Kunden. Im Zuge dessen wurde es auch 50 Millionen T-Mobile Usern erleichtert, sich ein neues Mobiltelefon zu finanzieren und im Shop ihrer Wahl zu kaufen. Die Liste an Lösungen, die wir Banken bieten ist lang: Digital Experience capability für responsive UX design, point of need transaction services, advice & financial management, action driven personal content – um nur einen kleinen Ausschnitt zu nennen.

+++Mehr zum Thema: Digital Banking Day im Wiener K47+++

Was machst du bei Oracle?

Ich bin Senior Director für Produkt-Marketing in der „Oracle Financial Services Global Business Unit“. Ich bin verantwortlich für das Marketing von Digital Banking Solutions und das Ertragsmanagement. Zu Oracle kam ich über zwei Firmenübernahmen. Ich arbeitete bei der Firma Eontec in Irland. Eontec wurde von Siebel aufgekauft und Siebel in weiterer Folge von Oracle.

FinTechs bringen eine kleine Dosis „disruption“ auf den Finanzmarkt. Wir sehen sie als Ergänzung zu großen Banken.

Was denkst du über FinTechs und deren Entwicklung?

FinTechs bringen eine kleine Dosis „disruption“ auf den Finanzmarkt. Wir sehen sie als Ergänzung zu großen Banken. Einige FinTechs kooperieren ja bereits mit großen Finanzinstituten wie der Deutschen Bank, Visa oder PayPal. Der Erfolg von FinTechs gibt größeren FSIs die Möglichkeit, mehr über neue digitale Möglichkeiten am Markt zu lernen und besser auf die Kundenbedürfnisse einzugehen.

Redaktionstipps

Aubrey Hawes wohnt in Charlotte, North Carolina (USA). Studiert hat er an der University of South Carolina und der George Washington. Er ist seit mehr als 20 Jahren im Finanzsektor tätig und hat sowohl bei großen Banken, als auch bei großen Software-Herstellern gearbeitet.


Was erwartest du vom Digital Banking Day?

Wir möchten Banken und FinTechs für eine Diskussion – wie sich der Finanzsektor verändert – mit Oracle zusammenbringen. Auch welcher Schritte es in Zukunft bedarf, um das Optimum für den Kunden und die perfekte „leverage digital capability“ zu erzielen.

Mehr von Aubrey Hawes

Momcilo Nikolic

Reeloq: Deal mit „2Min2Mio“-Investoren „noch in Verhandlungsphase“

Hans Peter Haselsteiner wollte bei "2 Minuten 2 Millionen" relativ schnell in das junge Startup von Lukas Watzinger und Julia Schadinger investieren. Doch auch Katharina Schneider wollte sich Reeloq nicht entgehen lassen und schloss sich als Investorin vor laufender Kamera dem Anti-Drop-System der beiden Gründer an. Aktuell befinden sich die Gespräche noch im Laufen, wie der CEO erklärt, allerdings wurde inzwischen aus dem Prototypen ein fertiges Produkt.
/reeloq-deal-mit-2min2mio-investoren-noch-in-verhandlungsphase/
Reeloq, Antidrop-System, ANti-Drop-System, Handyschutz, Bergsteigen, Sport, Bau, 2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Reeloq - Lukas Watzinger und Julia Schadinger, Gründer von Reeloq, mit ihrem Anti-Drop-System.
startupportrait

Bei aller möglichen Kritik an Startup-Sendungen wie „2 Minuten 2 Millionen“, die letzte Folge der Pitch-Show zeigte anhand des Beispiels von Reeloq, welche Vorteile ein Auftritt vor den TV-Investoren bringen kann. Vor laufender Kamera gab es einen Deal mit Mediashop-Chefin Katharina Schneider und Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner: 75.000 Euro für 25,1 Prozent Beteiligung. Auch wenn das Investment nicht durch ist und, wie Co-Founder Lukas Watzinger erklärt, noch verhandelt wird, so war es gerade der Konzern-Chef und Ex-Politiker, der das Startup auf einen Weg brachte, um einen weitaus größeren Markt zu erschließen, als das Reeloq-Team vor dem Auftritt im Sinn hatte.

+++ Mehr zu „2 Minuten 2 Millionen“ auf unserer Sonderseite +++

Die Erwartungen eines Investors

Haselsteiner hatte festgestellt, dass man beim Anti-Drop-Schutz, der sich vorrangig an Bergsteiger und Sportler richtete, mehr als sein Smartphone oder eine „Action-Cam“ befestigen kann. Merklich begann es im Juror zu rattern. Er ließ, nachdem er ein Angebot gemacht hatte, das TV-Publikum und die beiden Gründer Watzinger und Julia Schadinger an seinen Erwartungen an das junge Startup teilhaben.

Reeloq als neuer Standard

Er sagte: „In drei Jahren darf keine Polizeiuniform, kein STRABAG-Anzug oder keine Feuerwehr-Kleidung ohne Reeloq sein“. Kurzum: Der Geschäftsmann sah Reeloq als neuen „Standard für Arbeits- und Einsatzbekleidung, durch dessen durchdachtes Sicherungssystem die Arbeitssicherheit in manchen Bereichen erhöht werden kann“, wie es laut Aussendung heißt.

Auch B2B im Visier

Auf Nachfrage, wie es mit den von Haselsteiner angesprochenen B2B-Applikationen nun aussehe, erklärt Watzinger, dass man in erster Linie Fokus auf den Outdoor-Sportbereich lege: „Jedoch bieten wir parallel dazu auch andere Nutzungsmöglichkeiten an, da das modulare Reeloq-System einen sehr flexiblen Einsatz ermöglicht. Wir konnten auch bereits erste Kunden gewinnen, die ihre Sicherheitsinspektoren mit unserem Produkt ausrüsteten“, sagt er.

Reeloq ab 12. Mai erhältlich

Um welche Kundschaft es sich hierbei handelt, darf der junge Mann nicht verraten, weist aber darauf hin, dass nun aus dem Prototypen in der Show mit Hilfe eines Produktionspartners ein fertiges Produkt geworden ist. „Für 39,90 Euro ist das ‚Reeloq-Adventure Package‘ ab 12. Mai auf unserer Homepage erhältlich“, sagt er. Auch auf dem österreichischen Online-Shop Shöpy wird das Anti-Drop-System verfügbar sein.

Reeloq, 2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Puls4 / Gerry Frank – Reeloq verfügt über einen patentierter Sperrmechanismus, der eine einfache Nutzung von angehängten Geräten ermöglichen soll.

Wenn zehn Quadratmeter für eine Idee reichen

Geboren wurde das Projekt vom TU-Studenten in seinem zehn Quadratmeter großen Studentenzimmer. Begleitet wurde er von seiner Mit-Studentin Julia Schadinger, die ihr betriebswirtschaftliches Know-How in Reeloq einfließen ließ. Heraus kam ein System mit einem ausziehbarem Seil inklusive patentiertem Sperrmechanismus. Der User befestigt das Gerät seiner Wahl an Reeloq, das wiederum an der Kleidung hängt. Dann zieht man seine Phone, die Kamera oder sein Werkzeug soweit heraus, wie benötigt –  ein patentierter Sperrmechanismus soll dabei dem Nutzer ein einfaches Sperren der Zugkraft ermöglichen. Danach zieht sich das Seil wieder ein.

A&E von Anti-Drop-Systemen

Die nächsten Ziele des Startups sind, sich als Anbieter und Entwickler von innovativen Anti-Drop-Systemen für die unterschiedlichsten Anwendungen zu etablieren. „Der erster Schritt ist wie erwähnt, die Outdoor-Anwendung als Smartphone- und Kamera-Sicherung. Zudem legen wir mit B2B-Lösungen los. Wir sehen, wie Investor Haselsteiner, Reeloq als Allzweck-Sicherungsgerät, welches es erlaubt, Equipment in jeder Lage uneingeschränkt zu benutzen“.


⇒ Zum Startup

Redaktionstipps
Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.
Möchtest du in Zukunft mehr von diesen Artikeln lesen?

Dann melde dich für unseren Newsletter an!

Leselisten zum Schmökern

Neueste Nachrichten

Summary Modus

„FinTechs ergänzen mit ihrer kleinen Dosis Disruption die Banken“

Es gibt neue Nachrichten

Auch interessant