Dietmar Wiesinger: Celum holt Kapsch CarrierCom-Vorstand als COO

Das oberösterreichische Marketing-Software-Unternehmen Celum holt sich mit Dietmar Wiesinger einen profilierten Top-Manager.
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Dietmar Wiesinger wird Celum-COO
Dietmar Wiesinger | © Karl Michalski
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Als gebürtiger Oberösterreicher kehrt Dietmar Wiesinger nun in sein Heimatbundesland zurück. Zuletzt war er COO und Vorstandsmitglied bei Kapsch CarrierCom (Anm. die Sparte wurde zusammen mit Kapsch PublicTransportCom 2019 von Kapsch an S&T verkauft, behielt aber den Markennamen). Dort verantwortete er alle Global Sales Agenden, das Service- und Projekt Management sowie das Marketing in über 25 Ländern. Nun wird Wiesinger COO beim oberösterreichischen Marketing-Software Scaleup Celum.

Dietmar Wiesinger: Mehrere Stationen auf dem Weg zu Celum

Dort verstärkt er die Geschäftsleitung rund um Gründer und CEO Michael Kräftner und soll einen Beitrag zum aktuellen Wachstumskurs leisten. „Celum ist mit seiner einzigartigen Softwarelösung ein Top-Player mit einem immensen Potential auf dem globalen Markt von Marketing Technologien. Wir wollen gemeinsam die gestiegene Nachfrage bedienen und Marktanteile weiter ausbauen“, kommentiert Wiesinger. Einschlägige Berufserfahrungen hat der Manager nicht nur bei Kapsch CarrierCom, sondern zuvor schon beim Kommunikationskonzern T-Systems Austria, Microsoft Österreich und Playtech BGT Sports Ltd. gesammelt.

Erst kürzlich hat Celum mit Martina Sennebogen auch die Position des Head of Global Sales neu besetzt. Das 1999 gegründete Unternehmen ist ein weltweit führender Cloud-Software-Anbieter rund um Dateiverwaltung und transparente Zusammenarbeit von Marketing-Teams. Rund 100 Mitarbeiter arbeiten an den drei Standorten Linz, Wien und München. Unter den mehr als 900 Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen sind etwa Lidl, Pernod Ricard, SCOTT Sports, CLAAS, 3M, Hipp, voestalpine oder die STO Gruppe.

Martin Pacher

Neuer Trend: In Wien startet mit „Swapfiets“ bereits zweiter Fahrrad-Abo-Anbieter

Das niederländische Unternehmen Swapfiets startet in Wien mit einem Fahrrad-Abo-Service. Für eine monatliche Gebühr erhalten Mitglieder ein Fahrrad oder Elektrofahrzeug für den eigenen Dauergebrauch.
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Swapfiets
(c) Swapfiets

Mit monatlich bzw. jährlich kündbaren Fahrrad-Abos etabliert sich aktuell ein neues Mobilitätskonzept in Wien. Nachdem das österreichische Startup Eddi Bike bereits Ende März mit seinem Service in der Bundeshauptstadt gestartet ist, gesellt sich mit dem niederländischen Unternehmen Swapfiets nun ein zweiter Anbieter hinzu.

Abgrenzung zu Free-Floating-Systemen

Das Konzept der neuen Anbieter am Markt: Gegen eine Gebühr erhalten Mitglieder ein Fahrrad, das über die gesamte Dauer des Abos im ständigen Besitz der Nutzer bleibt. Sowohl Swapfiets als auch Eddi Bike wollen sich damit gegenüber Free-Floating-Leihsystemen abgrenzen, die in der Vergangenheit des Öfteren aufgrund des „unsachgemäßen Abstellens“ zu Problemen führten – teilweise landeten Fahrräder im Donaukanal oder auf den Gleiskörpern der U4.

Sofern das Rad kaputt geht, werden die Fahrräder zudem vor Ort bei den Kunden repariert oder gegen ein neues Rad getauscht. Mit den dauerhaften Rad-Abos inklusive Servicegarantie soll so ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit gesetzt werden.

Swapfiets Store in der Josefstädter Straße

Die Räder von Swapfiets, die als Markenzeichen über ein blaues Vorderrad verfügen, können laut dem niederländischen Unternehmen ab sofort über die Website des Unternehmens gebucht werden.

Hierfür müssen Kunden eine Termin über die Website vereinbaren. Anschließend kann das Fahrrad in einem eigenen Pop Up Store in der Josefstädter Straße im 8. Bezirk abgeholt bzw. eine Lieferung vereinbart werden. Der Store ist während des Lockdowns vorerst nur an Nachmittagen geöffnet.

E-Mobilität im Programm

Neben dem Schwerpunkt auf Fahrräder bietet Swapfiets gegen einen Aufpreis auch E-Mobilität an. Mit im Programm sind beispielsweise der faltbare Swapfiets e-Kick, das E-Bike Swapfiets Power 7 für Langstrecken zwischen innerstädtischen Gebieten und dem Stadtrand. Darüber hinaus wird auch ein e-Scooter der Marke NIU angeboten.

„Lebenswertere Städte sind möglich, wenn  intelligentere Mikromobilitätslösungen den Menschen helfen, ihr Auto zu Hause zu lassen.  Wir bauen unser Angebot in Städten aus, die dieses Problem ernst nehmen und bereit sind, noch mehr in eine bessere Fahrradinfrastruktur zu investieren“ so Marc de Vries, CEO von Swapfiets, im Zuge des Marktstarts des niederländischen Anbieters in Wien.


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