Diese Unicorn-Startups zahlen die höchsten Gehälter

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Mit mehr als 25 Milliarden Dollar gehört die Urlaubs-Plattform Airbnb zu den am höchsten bewerteten Startups überhaupt. Aber hat das auch Auswirkungen auf die Gehälter der Angestellten?

Als Unicorns, Einhörner, bezeichnet man jene Startups, die von Investoren mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet werden. Airbnb gehört zu diesem wachsenden Klub, auch Uber Pinterest und Dropbox können mit zweistelligen Milliarden-Bewertungen aufwarten. Der „Business Insider“ hat die Karriere-Plattform Glassdoor nach Gehaltsangaben dieser Unternehmen durchforstet und eine Gegenüberstellung von durchschnittlichem Salär und Bewertung des Unternehmens vorgenommen. Das Ergebnis ist eine Liste jeder Top-Startups, die die höchsten Gehälter zahlen.

Gutes Gehalt, gute Unternehmenskultur

Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 142.240 Dollar landet das mit 4,1 Milliarden Dollar bewertete Cloudera auf Platz eins dieser Liste. Cloudera ist auch bekannt für seine gute Unternehmenskultur, die einen Home-Office-Wednesday und offene Fragestunden mit dem CEO umfasst. Die meisten Unicorn-Startups bezahlen in den USA zwischen 110.000 und 120.000 Dollar im Jahr.

Hier die komplette Business-Insider-Liste

  1. Cloudera: $142,240 (Bewertung: $4.1 Milliarden)
  2. Jawbone: $130,000 ($3.0 Milliarden)
  3. Medallia: $121,920 ($1.25 Mrd.)
  4. Pinterest: $118,420 ($11.2 Mrd.)
  5. Dropbox: $116,840 ($10.35 Mrd.)
  6. Airbnb: $116,840 ($25.5 Mrd.)
  7. Kabam: $116,840 ($1.02 Mrd.)
  8. AppDynamics: $114,218 ($1.0 Mrd.)
  9. Credit Karma: $111,760 ($3.5 Mrd.)
  10. Okta: $110,000 ($1.2 Mrd.)
  11. MongoDB: $109,728 ($1.35 Mrd.)
  12. Palantir Technologies: $105,000 ($20 Mrd.)
  13. Twilio: $105,000 ($1.03 Mrd.)
  14. AppNexus: $104,550 ($1.19 Mrd.)
  15. Uber: $101,600 ($51 Mrd.)
  16. Eventbrite: $101,600 ($1.06 Mrd.)
  17. Zuora: $96,736 ($1.12 Mrd.)
  18. Gilt Groupe: $95,000 ($1.15 Mrd.)
  19. DocuSign: $85,000 ($3 Mrd.)
  20. MediaMath: $80,264 ($1.07 Mrd.)

 

Business Insider 

die Redaktion

Wiener Startup GemüseGepard entwickelt Marktplatz für überschüssiges Gemüse & Obst

GemüseGepard rund um die beiden Gründer Pia Spilauer und Fabian Otto entwickelt eine Internet-Plattform an der Schnittstelle zwischen Lebensmittelproduzenten, Lebensmittelindustrie und Gastronomiebetrieben. Auf einem digitalen Marktplatz können Landwirte Obst und Gemüse aus Überproduktion inserieren. Die Angebote werden anschließend anhand verschiedener Qualitätskriterien bewertet.
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GemüseGepard
Pia Spilauer und Fabian Otto | (c) GemüseGepard
kooperation

GemüseGepard rund um die beiden Gründer Pia Spilauer und Fabian Otto entwickelt eine Internet-Plattform an der Schnittstelle zwischen Lebensmittelproduzenten, Lebensmittelindustrie und Gastronomiebetrieben. Auf einem digitalen Marktplatz können Landwirte Obst und Gemüse aus Überproduktion inserieren. Die Angebote werden anschließend anhand verschiedener Qualitätskriterien bewertet.

Ob Wirtshaus, Haubenlokal, Kantine oder Krankenhausküche – rund um den Herd herrscht immer Stress. „Viele Gastronomiebetriebe kaufen vor allem im Großhandel, denn das geht viel einfacher, als sich regionale Produkte von vielen verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben zu besorgen und viele einzelne Lieferungen zu bekommen“, erklärt GemüseGepard Gründerin Pia Spilauer.

Auch in der Buchhaltung machen viele kleine Rechnungen mehr Arbeit als eine große. Der Nachteil bei der Beschaffung wie bisher: Die Waren kommen oft von weit her – und mitunter bleibt gleich nebenan ein Landwirtschaftsbetrieb auf seinem frischen Obst und Gemüse sitzen. In Österreich fallen pro Jahr zwischen 150.000 und 200.000 Tonnen „Überschussware“ an.

GemüseGepard: Online-Plattform

„Das Ziel unseres Startups ist, zwischen regionaler Gastronomie, regionaler Landwirtschaft und Verarbeitungsbetrieben zu vermitteln“, sagt Co-Founder Fabian Otto. Dazu planen die Firmengründer eine Online-Plattform, auf der die Küchenchefs alles vom Apfel bis zur Zwiebel bestellen können.

„Wir besorgen Obst und Gemüse bei verschiedenen regionalen Betrieben, kümmern uns um die Logistik und liefern die Ware dann mit einer Rechnung.“ Mitgeliefert wird ein Zertifikat, aus dem hervorgeht, wie viel CO2 mit dem Einkauf eingespart wurde. Nur Produkte, die saisonal nicht regional verfügbar sind, werden vom GemüseGepard beim Großhandel besorgt. Aber auch hier soll auf möglichst kurze Transportdistanzen geachtet werden.

Testlauf in der Gastro

Ende August startete ein Testlauf mit zwei Gastronomiebetrieben. Wenn alles wie geplant klappt, soll die Bestellplattform im zweiten Quartal 2021 online gehen.

„Ursprünglich wollten wir uns im Sinne der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung auf regionale Überschussprodukte konzentrieren. Denn Landwirte, die Verträge mit dem Handel abschließen, müssen gewisse Kontingente liefern und produzieren in guten Erntejahren oft weit mehr, als sie verkaufen können“, so Spilauer. „Im Zuge der Klimafonds-Startup-Initiative greenstart haben wir uns jedoch dazu entschlossen, das Problem an der Wurzel anzupacken und gleich die ganze Lieferkette neu aufzustellen.“

Ausbau des Angebots

In einem ersten Schritt möchte sich der GemüseGepard auf den Raum Wien beschränken und sein Angebot sukzessive auf andere österreichische Ballungszentren ausdehnen. Auch Convenience-Produkte sollen angeboten werden – schließlich schneiden die meisten Gastronomiebetriebe ihre Pommes nicht mehr selbst.

Bis zum Markteintritt nächstes Jahr freuen sich die Firmengründer auf neue Kontakte zu Betrieben aus den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung und Gastronomie.


Greenstart: Roundtable Session #1 | GemüseGepard im Pitch (Minute 06:00)

*Disclamier: Das Startup-Porträt von GemüseGepard ist in Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds im Rahmen von greensstart entstanden.

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