devjobs erhält sechsstelliges Investment für deutschen Markteintritt

Das Linzer Startup devjobs vermeldet für seine Expansionspläne nach Deutschland die Unterstützung namhafter Business Angels mit Kapital in sechsstelliger Höhe.
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devjobs, Klemens Schreiber und Markus Puckmayr, Fachkräfte, Fachkräftemangel, Expansion
(c) devjobs - Markus Puckmayr und Klemens Schreiber wollen mit ihrer Karriereplattform den deutschen Markt erobern.
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des Linzer-Startups Apollo AI.

  • Das Thema IT-Fachkräfte ist ein scheinbar endloses, das die heimische Startup-Szene schon länger begleitet.
  • Doch nicht nur in Österreich ist der Bedarf an ausgebildetem Personal hoch.
  • In manchen deutschen Städten wie München, Berlin, Hamburg, Aachen oder Heidelberg zeigt sich, dass Entwickler-Positionen massiv unterbesetzt sind.
  • Ein logischer Schritt als, dass das Karriereportal für Entwickler und IT-Spezialisten devjobs den Schritt ins Nachbarland wagt.
  • Für den Schritt nach Norden konnten Florian Bauer, Tech-Incubator „Moonholding“, Patrick Pöschl, Unternehmer undBusiness Angel, und Max Stoiber, Open Source Developer und Gründer, gewonnen werden.
  • In Österreich gelang es dem Startup mehr als 20.000 Developer als monatliche User und 3000 Tech-Companies auf die Plattform zu bringen.

Das Thema IT-Fachkräfte ist ein scheinbar endloses, das die heimische Startup-Szene schon länger begleitet. Doch nicht nur in Österreich ist der Bedarf an ausgebildetem Personal hoch. In manchen deutschen Städten wie München, Berlin, Hamburg, Aachen oder Heidelberg zeigt sich, dass Entwickler-Positionen massiv unterbesetzt sind. Laut dem Statistikportal Statista litt Deutschland 2019 an 124.000 fehlenden IT-Experten. Ein logischer Schritt also, dass das Karriereportal für Entwickler und IT-Spezialisten devjobs den Schritt ins Nachbarland wagt.

devjobs-Gründer: „Python und Scala gewinnen an Bedeutung“

Klemens Schreiber und Markus Puckmayr, das Gründer-Duo, konnte in seiner Recherche eruieren, dass in Deutschland neben Javascript und Java vor allem Positionen in Python durch die Decke gehen: „Durch den massiven Bedarf an AI Data-Scientists gewinnen Programmiersprachen wie Python oder Scala an besonderem Anreiz. Man merkt, dass vor allem deutsche Unternehmen hier trotz Corona massiv investieren”, sagt Puckmayr.

Dreifache Unterstützung

Bisher kamen die beiden Gründer bei der Produktentwicklung und der Marktbearbeitung gänzlich ohne Fremdfinanzierung aus. Für den Schritt nach Norden konnten Florian Bauer, Tech-Incubator „Moonholding“, Patrick Pöschl, Unternehmer und Business Angel, und Max Stoiber, Open Source Developer und Gründer, gewonnen werden, die ein Investment in sechsstelliger Höhe tätigen.

„Mit Florian Bauer, Patrick Pöschl und Max Stoiber holen wir uns erfahrene Tech-Experten an Board, die sowohl aufgrund ihrer technischen Führungsrollen das Thema IT-Recruiting sehr gut verstehen, aber auch fundiertes Wissen zum Aufbau von Tech-Unternehmen haben,“ freut sich das devjobs-Gründerteam über die Verstärkung für den Gang nach Deutschland.

Über 20.000 Developer auf devjobs

In Österreich gelang es dem Startup seit seiner Gründung im Vorjahr mehr als 20.000 Developer als monatliche User und 3000 Tech-Companies auf die Plattform zu bringen. Ähnliche Erfolge sollen nun auch beim Nachbarn gelingen.

Arbeitgeber müssen lange auf Fachkräfte warten.

„Häufig liefert die klassische Inseraten-Jobsuche für Entwickler nur unbefriedigende Ergebnisse. Die Folge ist, dass wechselbereite Software-Entwickler erst über Umwege zum passenden Job finden, während Arbeitgeber lange auf passende Bewerber warten“, erklärt Co-Founder und CTO Klemens Schreiber: „Auf devjobs bekommen Programmierer erstmals direkte Einblicke in hunderte Entwicklungsabteilungen. Zusätzlich unterstützt eine auf künstliche Intelligenz basierende Such- und Matching-Technologie dabei, Entwicklern schneller zum passenden Job und Firmen zum passenden IT-Spezialisten zu verhelfen.“

Stefan Mey

Wie haben sich Coronakrise und Lockdown auf Inklusion ausgewirkt, Gregor Demblin?

Im Vorfeld des "Innovationsabend: Österreich Digital Gestalten – Inklusion" beantwortet Gregor Demblin Fragen zum Thema Inklusion.
/gregor-demblin-inklusion/
myAbility
Gregor Demblin hat 2009 mit der Arbeit an myAbility begonnen. (c) Lukas Ilgner
kooperation

Am 30. November wird Gregor Demblin, Gründer und CEO von myAbility, auf dem „Innovationsabend: Österreich Digital Gestalten – Inklusion“ die virtuelle Keynote zum Thema Inklusion halten. Die kostenlose Anmeldung zum Online-Event ist unter diesem Link möglich. Der brutkasten hat ihm im Vorfeld des Events in einem Q&A essentielle Fragen zu diesem Thema gestellt.

Inklusion sollte kein Selbstzweck sein: Wie können Arbeitgeber profitieren, wenn sie Menschen mit Behinderung in ihr Unternehmen integrieren?

Es stimmt, dass viele ArbeitgeberInnen Inklusion als karitativen Kostenfaktor betrachten. Tatsächlich profitieren Unternehmen aber messbar von der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen, solange das im Rahmen einer durchdachten Inklusionsstrategie erfolgt. Neben dem offensichtlichen finanziellen Vorteil durch den Wegfall der Ausgleichstaxe, Förderungen und dergleichen hat das mehrere Gründe.

Unternehmen erweitern etwa ihren Talentepool und erschließen neue Zielgruppen. Sie positionieren sich im Employer Branding attraktiv nach außen und nach innen. Das heißt, dass sie nicht nur auf Menschen mit und ohne Behinderungen als Arbeitgeber attraktiver wirken, sondern, dass auch die Loyalität der bestehenden MitarbeiterInnen merkbar steigt, wenn diese merken, dass auf ihre Bedürfnisse Rücksicht genommen wird.

Durch die Enttabuisierung von Behinderungen wird es diesen MitarbeiterInnen möglich, bisher geheim gehaltene chronische Erkrankungen und Behinderungen offen anzusprechen und notwendige Arbeitsmittel zu bekommen. Ihre Effektivität steigt und die Krankenstände im Unternehmen sinken. Wer hier übrigens geeignete Strukturen einführt, ist auch besser für die Zukunft gerüstet. Die Workforce wird älter und der Anteil von Menschen mit offensichtlichen und versteckten chronischen Erkrankungen und Behinderungen nimmt zu.

Was sind derzeit noch die größten Herausforderungen bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung?

Die größten Herausforderungen sind immer noch die Barrieren in den Köpfen der Personaler und der Unternehmensführung. Viele scheuen vor dem Thema zurück. Sie haben einmal von einem negativen Erlebnis mit einem Mitarbeiter mit Behinderung gehört und das prägt jetzt ihr Bild. Sonst haben sie keine Berührungspunkte mit dem Thema. Ein typisches Vorurteil ist zum Beispiel: Diese MitarbeiterInnen bringen keine Leistung; sie sind oft krank. Studienergebnisse belegen das Gegenteil.

Viele glauben auch, dass MitarbeiterInnen mit Behinderung nicht mehr zu kündigen sind, wenn man sie einmal eingestellt hat. Der Kündigungsschutz von sechs Monaten ist auf mittlerweile vier Jahre ausgeweitet worden – wohl genügend Zeit, um festzustellen, ob die Arbeitsleistung passt.

Die größte tatsächliche Hürde ist der Recruitingprozess selbst, der oft nicht barrierefrei gestaltet ist. Das fängt bei PDF-Unterlagen ohne Untertitel für Menschen mit Sehbehinderung an. Dann folgen Tätigkeitsbeschreibungen, die wenig Aufschluss geben über die tatsächliche Arbeit und dafür „Leistungsfähigkeit“ und „Belastbarkeit“ der BewerberInnen betonen. Das hält Talents mit Behinderungen davon ab, sich zu bewerben – nicht, weil sie nicht belastbar und leistungsfähig wären, sondern, weil das Unternehmen damit signalisiert, wenig auf die Bedürfnisse der MitarbeiterInnen Rücksicht zu nehmen und weil die BewerberInnen nicht wissen können, ob sie eine unklar beschriebene Tätigkeit ausführen können.

An welchen Punkten können Startups mit innovativen Technologien einen entscheidenden Beitrag leisten?

Ich bin überzeugt, dass innovative Entwicklungen wie zum Beispiel Exoskelette für Menschen mit motorischen Behinderungen oder Implantate einen riesigen Unterschied auch in Sachen Inklusion im Berufsleben machen werden. Denn dadurch stehen Menschen mit Behinderungen viel mehr Möglichkeiten offen, in einer typischen Büroumgebung zu arbeiten. Hier bieten sich beste Chancen für innovative Jungunternehmen und Startups und ich kann nur jeden dazu ermutigen, sich mit diesem Feld zu beschäftigen. Es entwickelt sich derzeit rasant weiter!

Und abschließend, ein vorläufiges Fazit: Wie haben sich Coronakrise, Lockdown und Home-Office-Boom auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung ausgewirkt?

Corona ist für vulnerable Gruppen am Arbeitsmarkt eine besondere Bedrohung. Das gilt besonders für Menschen mit Behinderungen. Ein Blick auf die Zahlen unserer Jobplattform myAbility.jobs zeigt ein sehr interessantes Bild: Im September 2020 ist die Anzahl der Jobsuchenden mit Behinderungen im Vergleich zu 2019 um mehr als 55% in die Höhe geschossen.

Aber: wir sehen auch, dass Unternehmen ein noch nie dagewesenes Interesse an inklusiver Arbeitsweise zeigen. Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt im Zuge des Lockdowns investieren viele Unternehmen erst jetzt in effektive und barrierefreie digitale Prozesse und paradoxerweise profitieren davon MitarbeiterInnen mit Behinderungen.

Unternehmen die auf eine diverse Unternehmenskultur setzen, schneiden übrigens gerade in der Krise deutlich besser ab. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Wir erwarten, dass unsere KundInnen, die ein eigenes Disability Management haben, in den kommenden zwei Jahren besser performen werden.

Video-Interview über Gregor Demblins Buch: „Wie ich lernte, Plan B zu lieben“

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