Gründer Drescher verlässt DealMatrix, startup300 übernimmt Kunden

Das Wiener Startup DealMatrix beendet mit Ende August sein operatives Geschäft. Wie es mit Marke und Technologie weitergeht, ist derzeit noch unklar. Wir sprachen mit Gründer Christoph Drescher über seinen Ausstieg und einen Asset Deal mit startup300, das über seine Tochter JFDI mit der Marke Pioneers Digital die DealMatrix-Kunden übernimmt.
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DealMatrix hört auf - startup300 übernimmt mit Pioneers Digital Kunden
(c) DealMatrix: Christoph Drescher
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startup300 setzt seine Einkaufstour fort. Diesmal übernimmt man jedoch kein Unternehmen, sondern ein Kundenportfolio. Konkret werden die Kunden der Wiener Dealscreening- und Innovations-Scouting-Plattform DealMatrix zur bisherigen Konkurrenz-Plattform Pioneers Digital überführt. Diese ist eine Marke der startup300-Tochter JFDI GmbH. Das passiert in Form eines Asset Deals, über dessen finanzielles Volumen Stillschweigen vereinbart wurde.

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Drescher gibt Anteile ab, DealMatrix GmbH bleibt (vorerst) bestehen

Mit Ende August beendet DealMatrix sein operatives Geschäft. Nicht nur das Team sondern auch Gründer Christoph Drescher verlassen das Unternehmen, das aber (vorerst) weiter besteht. Drescher, der zuletzt 38 Prozent am Startup hielt, gibt seine Anteile an die Investoren Venionaire Capital und Ertler Holding ab. Was mit der GmbH passiert, die weiterhin die Rechte an der Marke und der Technologie behält, ist derzeit unklar.

„Habe keinen einzigen Euro aus dem Unternehmen herausgeholt“

Das Unternehmen sei im aktuellen Setting nicht nachhaltig finanzierbar gewesen, sagt Christoph Drescher im Gespräch mit dem brutkasten. „Wir konnten den operativen Betrieb rund um uns immer aufrechterhalten und auch das Team finanzieren. Ich selbst habe aber dieses Jahr keinen einzigen Euro aus dem Unternehmen herausgeholt“. Man sei „potenziell zu früh am Markt“ gewesen, habe zwar Marktanteile gewonnen, aber zu früh den Großteil des vorhandenen Kapitals investiert. Eine Anschlussfinanzierung blieb aus. „Es gab unterschiedliche strategische Meinungen zum Markt zwischen den Investoren und dem Gründer-Team“, sagt Drescher.

startup300: „für alle Seiten gute Lösung“

Bei startup300 bzw. Pioneers sieht man den Schritt naturgemäß positiv: „Christoph hat mit seinem Team in den letzten Jahren eine sehr gute Plattform mit internationaler Reichweite aufgebaut. Er hat renommierte Kunden aus den Bereichen Investment, Corporates und Events für DealMatrix gewinnen können, für die Pioneers als Teil der startup300 Gruppe ein erweitertes Angebot zur Verfügung stellen wird. Daher freue mich mich sehr, dass wir nun diese für alle Seiten gute Lösung gefunden haben“, wird Pioneers-Chef Oliver Csendes, in einer Aussendung dazu zitiert.

„Wähle dein Team sorgfältig aus“

Drescher sieht sich indessen bereit zu neuen Taten. „Ich werde wieder etwas aufbauen und mein nächstes Startup zu einem großen Exit führen“, sagt er. Noch will er aber nichts über seine nächsten Pläne preisgeben. Seine Arbeit mit DealMatrix bereue er jedenfalls nicht. „Ich würde es jederzeit wieder machen“. Für Founder, die ganz am Anfang stehen, hat er einen Tipp: „Wähle dein Team und die Leute, mit denen du zusammenarbeitest, sorgfältig aus“.

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die Redaktion

Ögreissler liefert mit E-Auto & Lastenrad regionale Produkte aus dem Marchfeld

Das Startup Ögreissler mit Sitz in Groß-Enzersdorf hat sich darauf spezialisiert regionale Produkte aus dem Marchfeld mit Lastenfahrrad oder E-Fahrrad zuzustellen. Das Liefergebiet umfasst derzeit Wien und Teile des Weinviertels. Zudem baut das Startup ein eigenes Abholsystem auf.
/ogreissler-liefert-mit-e-auto-lastenrad-regionale-produkte-aus-dem-marchfeld/
Ögreissler
(c) Ögreissler

Die Versorgung von Kunden mit regionalen und vor allem frischen Produkten hat sich das Startup „Ögreissler“ rund um den gebürtigen Belgier Peter Comhaire zur Aufgabe gemacht.

Das Startup mit Sitz in Groß-Enzersdorf möchte dabei insbesondere mit Frische punkten. Auf der Website wirbt Ögreissler, dass die Produkte von regionalen Produzenten abgeholt und noch am gleichen Tag zugestellt werden. Während der Saison werden die Produkte meistens erst am Liefertag geerntet.

Ögreissler Online-Shop

Die gewünschten Produkte können zuvor in einem Online-Shop von Ögreissler bestellt werden. Das besondere am Online-Shop ist, dass die Produkte nach Produzenten gelistet sind. Dies zeigt nicht nur die Vielfalt des Sortiments, sondern soll auch die Konsumenten enger in Kontakt mit den Produzenten bringen.

Langfristiges Ziel ist es, die Wahrnehmung der Konsument für Regionalität zu schärfen, um so die Regionen wieder zu beleben und Arbeitsplätze zu sichern. In Zeiten von Corona kein unerheblicher Aspekt.

Ögreissler
(c) Screenshot Ögreissler

CO2-sparende Zustellung

Die Zustellung erfolgt nicht nur rasch, sondern auch Co2-sparend. Zum Einsatz kommt dafür entweder ein Lastenrad oder ein E-Auto. Ögreissler legt dabei Wert auf kurze Transportwege und umweltfreundliche Verpackung, um unter anderem die wertvollen Vitamine und Inhaltstoffe möglichst zu schonen. Derzeit umfasst das Liefergebiet Wien und Teile Weinviertels.

Abholshop-System

Die Produkte kommen übrigens alle aus dem Marchfeld – angefangen vom Bio Gemüse über das Bio Fleisch bis hin zu Spirituosen und Säften. Sie können auch über eigene Abholshops bezogen werden. Zudem besteht derzeit die Möglichkeit die Produkte auch in Wien in mittlerweile elf Felber-Filialen abzuholen.


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