Das sind die Pläne von Plug and Play am Standort Wien

Im Rahmen der Eröffnung des neuen Plug and Play Headquarters am Flughafen Wien führte uns Renée Wagner, Managing Director von Plug and Play Austria, exklusiv durch die neuen Räumlichkeiten. Zudem gab sie uns ein Interview über die Pläne von Plug and Play am Standort Wien.
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Plug and Play
Renee Wagner (Managing Director of Plug and Play Austria GmbH) | (c) der brutkasten
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  • Plug and Play Austria hat gestern, Dienstag, sein neues Headquarter am Flughafen Wien eröffnet.
  • Im Rahmen der Eröffnung veranstaltete Plug and Play Austria den sogenannten „Selection Day“.
  • Insgesamt pitchten 30 Startups aus dem Bereich Tourismus & Hospitality sowie Smart Cities ihre technologischen Lösungen und Geschäftsideen – der brutkasten berichtete.
  • Renée Wagner ist seit 2019 als Managing Director von Plug and Play Austria und verfügt über eine mehrjährige Erfahrung im Travel & Hospitality Bereich.
  • Unserer Corporate-Partner haben mehrere Möglichkeiten, die „Plug and Play“-Partnerschaft zu nutzen.
  • Mit Speedinvest arbeiten wir bereits seit Jahren zusammen, zudem habe ich auch ein gutes Verhältnis mit TheVentury.

Plug and Play Austria hat gestern, Dienstag, sein neues Headquarter am Flughafen Wien eröffnet. Im Rahmen der Eröffnung veranstaltete Plug and Play Austria den sogenannten „Selection Day“. Insgesamt pitchten 30 Startups aus dem Bereich Tourismus & Hospitality sowie Smart Cities ihre technologischen Lösungen und Geschäftsideen – der brutkasten berichtete.

Im Rahmen der Eröffnung führte uns Renée Wagner, Managing Director von Plug and Play Austria, exklusiv durch die neuen Räumlichkeiten des neuen Headquarters und gab uns ein Interview über die künftigen Pläne der kalifornischen Startup-Schmiede am Standort Wien.

Renée Wagner ist seit 2019 Managing Director von Plug and Play Austria und verfügt über eine mehrjährige Erfahrung im Travel & Hospitality Bereich. Zuvor war sie als Koordinatorin im Bundeskanzleramt im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft tätig. Zudem ist die gebürtige US-Amerikanerin ehrenamtliche Integrationsbotschafterin für „Zusammen-Österreich“.


Welche konkrete Unterstützung erhalten Startups, die Teil des Plug and Play Programms sind?

In einem ersten Schritt analysieren wir zunächst, wie weit die jeweiligen Startups entwickelt sind, wobei wir dabei einen “stage-agnostic” Ansatz verfolgen. Das heißt, dass die Größe der Unternehmen, die wir im Programm haben, sehr unterschiedlich ist.

Unter die Startup Definition von Plug and Play fallen beispielsweise auch Unternehmen, die über 200 Mitarbeiter verfügen und ihre Geschäftsidee bereits skalierten. Daher ist die Unterstützung im Programm sehr flexibel und orientiert sich an den jeweiligen Bedürfnissen der einzelnen Startups.

Zur Unterstützung zählt beispielsweise Pitch Polishing, die Organisation von Meetings mit potentiellen Investoren, Unterstützung im Bereich von Business Development oder das Matchen mit den richtigen Investoren. Dabei versuchen wir hochkarätige und gute Mentoren für die Startups zu finden. 

Welchen Mehrwert haben die Corporate-Partner von Plug and Play durch die Partnerschaft?

Unserer Corporate-Partner haben mehrere Möglichkeiten, die “Plug and Play”-Partnerschaft zu nutzen. So erhalten sie von uns eigene Dealflows, die wir auf Grundlage ihrer Bedürfnisse individuell erarbeiten.

Als Plug and Play schauen wir uns anschließend an, welche innovativen Lösungen unsere Startups in diesem Bereich anbieten. Lösungen im Travel & Hospitality Bereich können dabei auch aus der FinTech und InsureTech-Branche kommen. Unsere Corporate-Partner profitieren dabei nicht nur von den lokalen Startups vor Ort, sondern von unserem globalen Netzwerk, auf das sie Zugriff erhalten. 

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Was ist aus Sicht von Plug and Play der USP des Standort Wiens?

Der Standort Wien ist großartig, da wir hier die zentrale Lage im Herzen von Europa nutzen können. Zudem sind wir nicht nur per se in Wien, sondern auch am Flughafen Wien angesiedelt. Wir wollen, dass die Leute bequem einfliegen, um hier ihre Geschäfte machen zu können. Zudem haben wir hier einen direkten Zugang zum Bahnhof, wobei der Schnellzugverkehr nach Budapest und Bratislava künftig noch weiter ausgebaut werden soll. Dies spielt uns auch in die Hände, da der CEE-Markt unser Zielmarkt ist.

Werden Geschäftsreisen in Zeiten von Corona und Digitalisierung künftig noch eine Rolle spielen?

Ich glaube, dass der menschliche Aspekt auch in Zukunft eine große Rolle spielen wird –  insbesondere wenn man Deals abschließt. Vielleicht bin ich ein wenig oldschool, aber bevor ich ein Geschäft eingehe, möchte ich mein Gegenüber auch persönlich kennenlernen. Natürlich werden Firmen im Bereich von Geschäftsreisen künftig noch viel strikter werden. Ich glaube aber, dass es bestimmte Anlässe gibt, bei denen man einfach physisch vor Ort sein muss.

Wie wollt ihr mit dem österreichischen Startup-Ökosystem connecten?

Wir versuchen auch mit allen lokalen Acceleratoren ein gutes Verhältnis aufzubauen, da es für uns dort eventuell auch gute Investments geben könnte. Mit Speedinvest arbeiten wir bereits seit Jahren zusammen, zudem habe ich auch ein gutes Verhältnis mit TheVentury. Weiters ist Plug and Play bereits seit mehreren Jahren ein Partner der WKO und dem Programm Advantage Austria. 

Hält Plug and Play derzeit Ausschau nach Investments in österreichische Startups?

Ja, wir schauen derzeit auch aktiv nach Investments Ausschau. Dafür stehe ich im engen Kontakt mit unseren Analysten, die sich auch global austauschen. Im Moment gibt es fünf Startups, die auf meiner “Wunschliste” stehen und aus dem Bereich Sustainability und Smart Cities kommen.


die Redaktion

Green Sentinel gewinnt CO2-neutralen Brennstoff aus Klärschlamm

Das Startup Green Sentinel rund um Gründer Daniel Scheiböck-Ortner hat ein Aufbereitungsverfahren für Klärschlamm entwickelt. Das neuartige RSR-Verfahren („Recovered Sludge Resources“) bereitet den Abfall „Klärschlamm“ vollständig zu werthaltigen Produkten auf - unter anderem zu Brennstoff.
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Green Sentinel
Gründer Daniel Scheiböck-Ortner | (c) der brutkasten
kooperation

Man sollte nicht glauben, was alles im Klärschlamm steckt. Früher wurde er einfach auf die Felder ausgebracht, heute muss er aus ökologischen Gründen um teures Geld – rund 300 Euro pro Tonne – entsorgt werden. Aber es geht auch anders, ist der Firmengründer Daniel Scheiböck-Ortner überzeugt. Er entwickelte in zweijähriger intensiver Arbeit das sogenannte RSR-Verfahren (Recovered Sludge Resources), einen mehrstufigen Prozess, in dem anorganische Materialien entfernt, Rückstände oxidiert und Phosphor zurückgewonnen wird.

Phosphor und Brennstoff

Rückenwind erhält Green Sentinel durch die deutsche Klärschlammverordnung, die eine Phosphor-Rückgewinnung für mittlere und große Kläranlagen vorschreibt. Die Betreiber müssen bis 2023 ein entsprechendes Konzept dafür vorlegen. Auch in Österreich ist mit ähnlichen Vorschriften zu rechnen. „Das wahre Potenzial des Klärschlamms liegt jedoch nicht im Phosphor für die Düngemittelindustrie, sondern im hohen Heizwert, der über jenem von Braunkohle liegt“, erklärt Scheiböck-Ortner. „Unser Ersatzbrennstoff kann in gängigen Feststoff-Heizkesseln ab 50 kW eingesetzt werden.“

Scheiböck-Ortner ist Biotechnologe und hat drei Jahre Berufserfahrung in den Bereichen Abwassertechnik und Industrieanlagenbau. Dabei betreute er auch Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Sein Team setzt sich aus bestens qualifizierten, jungen Technikern zusammen, die zusätzliche Erfahrung aus den Bereichen Verfahrenstechnik sowie Industrieanlagenplanung und Bau mitbringen. Darüber hinaus unterstützt ein unternehmenseigenes Expertenboard aus Branchenkennern und Betriebswirten mit seiner Expertise.

Green Sentinel Unternehmensgründung

Am 1. August wurde die GmbH gegründet, Ende des ersten Quartals 2021 soll die erste Anlage fertig sein. Green Sentinel bietet stationäre Aufbereitungsanlagen für Kläranlagen und für Energieversorger, die schon bisher Klärschlamm thermisch verwerten, zum Kauf an. Betreiber kleiner Klärwerke können auch eine mobile Anlage anmieten.

greenstart, die Startup-Initiative des Klima- und Energiefonds, erwies sich für das Startup als sehr nützlich. „Vor allem die Vernetzung ist für uns sehr wichtig“, sagt Scheiböck-Ortner. „Dabei sind der Klima- und Energiefonds und die Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) für uns unverzichtbar.“ Er hofft, dass seine ganzheitliche Lösung für den Umgang mit Klärschlamm in möglichst vielen KEMs diskutiert und umgesetzt wird.

Großauftrag und Markt in Deutschland

Die ersten Anlagen werden aber wohl nach Deutschland gehen. „Ursprünglich hatten wir geplant, 15 Anlagen bis 2025 zu realisieren, doch schon unser erster deutscher Kunde hat Interesse an zehn Anlagen bekundet“, so Scheiböck-Ortner. „Das hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen.“ Auch hierzulande ist das Marktpotenzial gewaltig. Denn in Österreich fallen jährlich 235.000 Tonnen Trockenmasse an Klärschlamm an – und die Betreiber können mit der neuen Technologie zwischen 40 und 70 Prozent der Kosten im Vergleich zur Entsorgung einsparen.


Green Sentinel im Pitch ab Minute 09:40

*Disclamier: Das Startup-Porträt von GemüseGepard ist in Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds im Rahmen von greensstart entstanden.

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