Was ist SecureX und warum ist es vor allem jetzt wichtig?

Remote Work und Cloud Computing sind nur zwei der Trends, die Unternehmen vor neue Security-Herausforderungen stellen. Cisco SecureX ist hier ein nützliches Tool für mehr Übersicht und Sicherheit.
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SecureX hilft, den Überblick über verschiedene Security-Themen zu behalten.
SecureX hilft, den Überblick über verschiedene Security-Themen zu behalten. (c) Adobe Stock / Michael Traitov
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  • Die Cloud hat unsere Arbeitswelt revolutioniert, sie hat viele Prozesse vereinfacht und effizienter gemacht. Zugleich sind durch diese neuen Möglichkeiten aber die Anforderungen an die IT-Security nicht weniger geworden. Auch Remote Work hat die Anforderungen erschwert.
  • Cisco SecureX ist hier die passende Lösung.
  • Sie verbindet das umfassende Produktportfolio von Cisco mit der Sicherheitsinfrastruktur der Kunden unter einer einheitlichen Oberfläche und sorgt somit für eine deutlich besser Übersicht, mehr Transparenz und vielfältige Automationsmöglichkeiten.
  • In den vergangenen fünf Jahren hat Cisco mehr als 6 Milliarden US-Dollar investiert, um das umfassendste Sicherheitsportfolio der Branche zu entwickeln.
  • Cisco SecureX steht allen bestehenden Kunden, die eines der Ciscp-Sicherheitsprodukte einsetzen, ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung.
  • Diese Entscheidung begründet Cisco auch mit der aktuellen Situation: Unternehmen kämpfen bereits jetzt unter knappen Budgets damit, viele Anbieter und Produkte zu verwalten.

Die Cloud hat unsere Arbeitswelt revolutioniert, sie hat viele Prozesse vereinfacht und effizienter gemacht. Zugleich sind durch diese neuen Möglichkeiten aber die Anforderungen an die IT-Security nicht weniger geworden. Der Corona-Lockdown und der damit eingehende Siegeszug von Remote Work haben die Situation für Security-Verantwortliche zunehmend erschwert: Nun müssen sie noch mehr – teils private – Geräte an unterschiedlichen Orten gegen Angreifer sichern. Einen Zugang zur Lösung dieser Probleme bietet Ciscos SecureX.

Was eine Sicherheitsplattform NICHT ist…

Doch eins nach dem anderen. Zuerst sollte die Frage geklärt werden, was eigentlich eine gute Security-Plattform ausmacht – und was nicht. Die folgenden Punkte sollten dabei nicht unter einer Security-Plattform verstanden werden:

  • Eine neue Benutzeroberfläche, die einem oder zwei Produkten übergestülpt wird. Zwei Produkte ergeben noch keine Plattform.
  • Lösungen, die über mehrere Monate von Anwendern manuell integriert werden müssen.
  • Ein weiteres Produkt, das die Kosten und die Komplexität einer bereits überlasteten Sicherheitslösung noch erhöht.
  • Ein SIEM– oder SOAR-System.

…und was eine gute Security-Plattform ausmacht

Im Gegensatz dazu sind dies die Punkte, die eine umfassende und funktionierende Sicherheitsplattform ausmachen:

  • Sie führt ein Set bewährter, umfassender Sicherheitsfunktionen zusammen, die durch die Integration noch besser werden.
  • Sie beinhaltet starke Out-of-the-Box-Integrationen, die vom Anwender mit minimalem Aufwand aktiviert werden können.
  • Sie geht weit über die Funktionalität bestehender SIEM- oder SOAR-Produkte hinaus und ermöglicht es Sicherheitsteams, eine übergreifende Transparenz zu erreichen und über die Plattform koordinierte Maßnahmen zu ergreifen.

Was ist SecureX?

Und hier kommt nun SecureX ins Spiel: Eine native Cloud-Plattform mit einer neuen Benutzeroberfläche. Sie verbindet das umfassende Produktportfolio von Cisco mit der Sicherheitsinfrastruktur der Kunden unter einer einheitlichen Oberfläche und sorgt somit für eine deutlich bessere Übersicht, mehr Transparenz und vielfältige Automationsmöglichkeiten. Letztlich führt sie damit zu noch höherer Sicherheit von Netzwerken, Endgeräten, Anwendungen und Cloud-Diensten.

Das Front-End der Plattform erlaubt es, die integrierten Lösungen an einem zentralen Punkt zu überblicken und gemeinsam zu managen, um die drängendsten Sicherheitsprobleme zu lösen. Zusätzlich zu den betrieblichen Kennzahlen liefert die Plattform auch ROI-Werte, damit die Performance der Sicherheitslösung im Laufe der Zeit bewertet werden kann.

Daraus ergibt sich automatisch ein entsprechender Business-Mehrwert, weil SecureX…

  • jede Geschäftsanwendung mit der breitesten, am stärksten integrierten Sicherheitsplattform absichert, die alle Bedrohungsvektoren und Zugangspunkte abdeckt.
  • eine unerreichte Transparenz über das gesamte Sicherheitsportfolio erzielt und zielführende Erkenntnisse über Netzwerk, Geräte, Cloud-Dienste und Anwendungen gewinnt, um Bedrohungen schneller zu erkennen und Aktionen durchzuführen.
  • kritische Sicherheitsprozesse automatisiert und damit die Effizienz und Präzision vorhandener Ressourcen optimiert und sich so schneller an eine verändernde Bedrohungslandschaft anpasst.
  • eine bessere Zusammenarbeit zwischen IT-, Sicherheits- und Netzwerkabteilungen erlaubt, um Sicherheitsvorgaben durchzusetzen und bessere Ergebnisse zu erzielen.
  • die Komplexität reduziert und die Vorteile des Portfolios maximiert, indem man vorkonfigurierte Komponenten vor dem Kauf per Klick ausprobieren und im Zusammenspiel mit anderen Funktionen testen kann.

Video: Der praktische Nutzen von SecureX

Ciscos Engagement im Bereich IT-Security

Dabei hat Cisco mit SecureX keineswegs bei Null angefangen. Die Plattform ist das Ergebnis von mehr als einem Jahrzehnt Arbeit, in dem einige der umfassendsten und effektivsten Sicherheitslösungen der Branche entwickelt wurden. In den vergangenen fünf Jahren hat Cisco mehr als 6 Milliarden US-Dollar investiert, um das kompletteste Sicherheitsportfolio der Branche zu entwickeln.

Die breite Palette an Technologien schützt nun alles und alle vor jeglichen Bedrohungen: Netzwerk, Benutzer und Endgeräte, Cloud-Lösungen und Anwendungen. Cisco SecureX vereint somit ein breites, robustes Set von Funktionen, um durch das Zusammenwirken noch mehr Übersicht, bessere Automation und noch stärkere Abwehr zu ermöglichen. Dabei deckt SecureX sowohl die Cisco Security Produkte als auch Third-Party-Infrastruktur ab.

SecureX verursacht keine zusätzlichen Kosten

Bedeutet dieses Investment, dass mit dem Einsatz von SecureX exorbitante höhere Kosten entstehen? Mitnichten: Cisco SecureX steht allen bestehenden Kunden, die eines der Cisco-Sicherheitsprodukte einsetzen, ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Diese Entscheidung begründet Cisco auch mit der aktuellen Situation: Unternehmen kämpfen bereits jetzt unter knappen Budgets damit, viele Anbieter und Produkte zu verwalten. Eine Sicherheitsplattform sollte diese Kosten und Komplexität nicht noch erhöhen.

Martin Herdina

AR ist raus aus dem Gartner Hype Cycle – was kommt jetzt?

Augmented Reality gilt nicht mehr als neue Zukunftstechnologie. Sie ist jetzt reif genug, um in Unternehmen ihr volles Potenzial zu entfalten, schreibt Wikitude-CEO Martin Herdina in einem Gastbeitrag.
/ar-gartner-hype-cycle/
Martin Herdina, CEO von Wikitude. Salzburg (c) Mike Vogl - VOGL-PERSPEKTIVE.AT
gastkommentar

Diese Nachricht sorgte in der AR-Szene für großes Kopfschütteln: 2019 war Augmented Reality offiziell nicht mehr im Gartner Hype Cycle zu finden. Jahr für Jahr bewegte sich AR stetig die Kurve des Hype Cycles entlang. Ab 2011 ging es dann ziemlich steil bergab, bis hin zum Tiefpunkt, oder wie Gartner es nennt: Hinunter ins sogenannte Tal der Desillusionierung. Experten schätzten, dass AR noch weitere 5 bis 10 Jahre brauchen würde, um als reife Technologie zu gelten.

Doch dann kam die große Überraschung: Im vergangenen Jahr fiel Augmented Reality komplett aus dem Hype Cycle. Erst vor wenigen Wochen veröffentlichte Gartner den neuesten Hype Cycle 2020 – auch der brachte AR als Emerging Technology nicht mehr zurück ins Spiel.

(c) Gartner

Ist der AR-Hype vorbei? Gartner räumt auf.

Der Gartner Hype Cycle dient als Orientierungshilfe für Analysten, Berater und Unternehmen, um Chancen und Risiken in der schnelllebigen Tech-Welt besser einzuschätzen: Welche Technologie könnte wichtig werden? Wie reif ist eine neue Entwicklung wirklich?

Seit 2005 hat Augmented Reality mit allen Höhen und Tiefen seinen festen Platz im Hype Cycle: Weil große Player wie Apple und Google stark in Augmented Reality investierten, spekulierten Branchenkenner schon seit einiger Zeit, ob AR 2020 endlich seinen Durchbruch, den “Slope of Enlightment” erreichen würde. Erst dann gilt eine Technologie als voll einsatzfähig. Analysten blieben aber bei ihrer Einschätzung: AR würde immer noch ein Jahrzehnt brauchen, um von der Nische in den Massenmarkt zu gelangen. 

Warum also hat Gartner AR plötzlich aus dem Hype Cycle geworfen? Hat Augmented Reality über Nacht auf die Überholspur gewechselt? Ist es doch schon ausgereifter als gedacht? Oder im Gegenteil: Hat es sein Potenzial womöglich verspielt?


Augmented Reality Evolution im Gartner Hype Cycle von 2005 bis 2020.
© Wikitude

Technologien werden für gewöhnlich erst dann aus dem Hype Cycle entfernt, wenn sie als reif angesehen werden. Fragt man Gartner, dann ist genau das mit Augmented Reality passiert: Es entwickelte sich so schnell, dass es nicht mehr als aufstrebende Zukunftstechnologie gilt.

Weil die im Hype Cycle abgebildeten Technologien so vielfältig sind, ist das Modell eher dynamisch zu verstehen. Soll heißen: Gartner räumt auf und macht im Hype Cycle Platz für die wirklich neuen Themen – anstatt darin den Reifegrad einer Innovation zu dokumentieren.

Es sind laut Gartner also gute Neuigkeiten, wenn reifere Semester wie Augmented Reality aussortiert werden: “Weil Augmented Reality sich rasch einem ausgereiften Zustand nähert, bewegt es sich weg aus der Kategorie der neu entstehenden Innovationen. Trotzdem ist und bleibt es eine wichtige Technologie.”

AR wird jetzt genutzt und nicht nur beobachtet

Man könnte sagen: AR hat das “Hype Cycle-Abi” bestanden. AR darf und soll als Technologie nicht mehr nur beobachtet, sondern viel mehr richtig genutzt werden. Was es dabei leisten kann, hat es in den letzten Jahren in vielen Branchen eindrucksvoll gezeigt. Die Zeit ist reif: Entscheider können und sollten jetzt beherzt und mit einem sicheren Gefühl in AR investieren, um ihr Business voranzutreiben.

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Diesen Trend bestätigt auch eine der letzten Gartner Prognosen: Multi-Experience Plattformen, die unter anderem AR Innovationen hervorbringen, werden bis 2021 in zumindest einem Drittel aller Unternehmen implementiert sein. Multi-Experience heisst: AR ist nicht mehr als reine Standalone-Technologie zu verstehen, sondern will mit anderen Werkzeugen sinnvoll zu einer Lösung verknüpft werden.

Im Hype Cycle aus den Jahren 2019 und 2020 ist das auch klar zu erkennen. Ausgereifte Technologien neigen dazu, sich rasch von ihrem Single-Dasein zu verabschieden. Sie verschmelzen regelrecht mit anderen, manchmal recht neuen Innovationen. Augmented Reality wird so mehr und mehr zum Baustein für wesentlich größerer Lösungen, wie etwa für Augmented Intelligence, Immersive Workspaces, AI-augmented development oder Social  Distancing Technologien.

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Manche Führungskräfte gewinnen möglicherweise erst jetzt das Vertrauen, um in AR zu investieren. Doch schon seit Jahren beweist AR, dass es Wert und einen starken Return on Investment (ROI) erzeugen kann. Dazu muss man sich nur Unternehmen wie Boeing, Walmart oder Lockheed Martin ansehen. Diese Pioniere zeigen uns, dass AR eine tragende Rolle in der Lösung komplexer Business Anforderungen spielen kann.

Augmented Reality kann erst jetzt, in Kombination mit anderen Technologien, sein volles Potenzial entfalten. Die Pandemie, die wie wir gerade erleben, beschleunigt diesen Prozess: Sie zeigt, dass die reale und die digitale Welt schon lange nicht mehr getrennt voneinander zu sehen sind. Augmented Reality ist ein ein Werkzeug, das uns dabei hilft, beide Welten sinnvoll miteinander zu verbinden.

Über den Autor: Martin Herdina, CEO Wikitude

Martin Herdina ist erfolgreicher Tech-Unternehmer und seit 2008 Pionier im Bereich Augmented Reality. Bevor er bei Wikitude anheuerte, baute Martin fatfoogoo mit auf, einen Payment Anbieter für Onlinespiele, und verkaufte ihn erfolgreich an Digital River (DRIV). Davor hatte er verschiedene strategische Rollen in Europa und den USA inne, so zum Beispiel bei Qpass Inc., UCP oder T‑Mobile.

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