Chatbot Steckbrief: Mit „Pauli“ von StoreMe zum Lagerplatz ums Eck

In unserer Artikelreihe "Chatbot Steckbrief" berichten wir jeden Freitag über einen Chatbot. Mit dem "Pauli"-Bot des Wiener Startups StoreMe soll der Umzug in die neue Wohnung besonders schnell funktionieren. Außerdem können sich User direkt im Facebook Messenger nach Lagermöglichkeiten informieren. Wir haben dem CTO und Co-Founder von StoreMe, Christoph Sandraschitz, ein paar Fragen zu Pauli gestellt.
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Die Köpfe hinter StoreMe und "Pauli"- dem Chatbot.
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Erst diese Woche hat StoreMe Schlagzeilen geschrieben. Das Wiener Startup erhält ein siebenstelliges Investment von Fries, um weiter zu wachsen und um die Expansion in der DACH-Region voranzutreiben. (Hier geht es zum Brutkasten Artikel zum Investment.)

Pauli seit 4 Monaten bei StoreMe

Seit Jänner 2016 ist die Plattform für Umzüge und Lagerplätze nun online, den Chatbot gibt es erst seit Mitte März. Auf die Idee zu StoreMe kam Gründer Johannes Braith eher durch einen Zufall: Seine 84-Jährige Nachbarin vermietete ihr unbenutztes Kellerabteil an einen Handwerker. Um Menschen, die ein Kellerabteil oder ein Zimmer frei haben mit Platzsuchenden zu verbinden, startete Braith das Projekt „StoreMe“. Inzwischen werden vom Startup auch vier „Storeboxen“ in Wien betrieben: Lagerräume, die mit Sensoren ausgestattet sind, damit der Mieter die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit per Smartphone überwachen kann.

Bot ist „klassische Erweiterung“

„Pauli“, wie der Chatbot des Startups liebevoll genannt wird, soll es den Usern noch einfacher machen, einen Lagerplatz zu finden oder den Umzug in die neue Wohnung zu managen. „Pauli ist eine klassische Erweiterung unserer bestehenden store.me Plattform und unseres Selfstorage Produkts storebox.at“, erklärt uns Co-Founder Christoph Sandraschitz. Deshalb gebe es auch keine eigene Facebookseite für Pauli, sondern der Bot übernimmt die Kommunikation direkt auf der Firmenseite.

Uns hat Sandraschitz beantwortet, wieso der Chatbot gestartet wurde und was das StoreMe-Team in den letzten Monaten gelernt hat.

Wieso habt ihr „Pauli“, den StoreMe Chatbot, gestartet?

Ursprünglich war es ein kleines „Pet-Project“ unseres Entwicklerteams, welches nur dazu dienen sollte, sich mit neuen Trends zu beschäftigen. Mittlerweile stellt der Chatbot aber einen zusätzlichen Vertriebskanal dar. Wir haben damit einen weiteren Touch-Point zu unseren Kunden erstellt. Es soll für unsere Kunden so einfach wie möglich sein, mit uns in Kontakt zu treten und einfache Informationen wie Verfügbarkeit der Lagerplätze oder einen ungefähren Kostenvoranschlag für einen Umzug schnell und einfach zu bekommen. Wir wollen die Kunden da abholen, wo sie sind- oder eben auch in Zukunft sein könnten. 

Auf welchen Plattformen kann man mit Pauli in Kontakt treten und wie viele User hat er?

Pauli ist seit Mitte März online (16.03.2017 war sein Geburtstag). Derzeit ist Pauli nur auf Facebook Messenger vertreten und wir hatten zirka 100 unique visitors. Das klingt im ersten Augenblick nicht nach viel, man muss aber bedenken, dass Pauli derzeit nur Deutsch spricht und lediglich eine kleine Nische (Umzug + Einlagerung) bedient, die man nicht sofort mit Chatbots assoziiert. Der große Vorteil der sich daraus ergibt ist, dass fast jede Interaktion ein bereits interessierter Kunde ist und deshalb die Conversionrate sehr hoch ist.

Wie bist du an das Marketing herangegangen und hast du Tipps für andere, die du teilen kannst?

Es ist derzeit möglich, konkrete Facebook Ads mit einem direkten Link zu einem Chatbot zu schalten. Diese Möglichkeit haben wir anfangs genutzt. Zusätzlich haben wir diese runden „Messenger“-Sticker verschickt und verteilt. Es ist aber generell noch ein Problem, dass viele Nutzer einfach noch nicht wissen was Chatbots oder diese runden Sticker sind. Hier muss noch einiges getan werden, um dieses Thema der Allgemeinheit zugänglicher zu machen. Erst danach wird – für uns – ein spezielles Chatbot-Marketing interessant. Es liegt derzeit an uns allen, diese neue Technologie weiter bekannt zu machen und deshalb finden wir Initiativen wie diese hier besonders wertvoll und wichtig und hoffen auch auf zahlreiche Nachahmung.

„Es ist generell noch ein Problem, dass viele Nutzer einfach noch nicht wissen was Chatbots oder diese runden Sticker sind“, StoreMe-Co-Founder Christoph Sandraschitz.

Was waren die größten Hürden und welche Learnings hast du bisher gemacht?

Man lernt erst, wie die Nutzer einen Chatbot verwenden, wenn dieser schon online ist. Es ist nicht sinnvoll einen Chatbot anfangs von A – Z durchzuplanen, da sich die Nutzer sowieso anders verhalten als erwartet. Unsere Erfahrung zeigt, dass es sinnvoll ist mal einen „kleinen“ Chatbot online zu bringen und diesen dann kontinuierlich zu verbessern. Außerdem muss man bedenken, dass diese Technologie noch relativ jung ist. Alles ist im Fluss und wird ständig verbessert. Als konkretes Beispiel wäre hier das Facebook-Chatbot-Menü zu nennen, das sich doch ziemlich radikal geändert hat. Dadurch mussten wir nachträglich doch einiges noch ändern. Wir sehen das aber grundsätzlich als positiv und sinnvoll.

Wer ist im Team für den Chatbot verantwortlich? Und welche Ziele möchtet ihr als nächstes erreichen?

Der Chatbot wird von unserem Backend-Developer weiterentwickelt. Derzeit evaluieren wir, welche zusätzlichen Dienste für Pauli interessant sein könnten. Wir haben zum Beispiel noch nichts in Richtung „Kundenmatching“ entwickelt. Es wäre interessant, Pauli Dinge beizubringen wie „Wie hoch war meine letzte Rechnung?“ oder „Wann war ich zum letzten Mal in meinem Lagerabteil?“ oder „Wie ist die derzeitige Temperatur in meinem Lagerabteil?“. 

Wie wurde Pauli programmiert? Habt ihr einen Bot-Creator probiert? Würdest du es so noch einmal wieder machen?

Pauli wurde komplett „inHouse“ entwickelt. Er ist bei uns direkt ins Backend integriert und kann damit auf alle aktuellen Daten (wie Verfügbarkeit oder Preise der Lagerabteile) zugreifen. Wir verwenden Java als Programmiersprache und haben keinen Bot-Creator verwendet. Wir verwenden aber eine Library, die uns immens bei der Kommunikation mit Facebook unterstützt. Das menschliche Hand-Over und ein gutes Tracking hätten wir von Anfang besser einplanen sollen. Dies wurde erst nachträglich implementiert.

Wie bist du an das (Charakter-) Design herangegangen? Was war dir besonders wichtig?

Pauli hatte anfangs noch kein Charakterdesign im eigentlichen Sinn. Uns war es wichtig, Informationen einfach und vor allem schnell unseren potenziellen Kunden zugänglich zu machen. Anfangs hatte er auch eine ziemlich starre Struktur, wo er einfach so lange nachgefragt hat, bis alle notwendigen Informationen vorhanden sind. Mittlerweile haben wir aber eine Möglichkeit eingebaut, Pauli einfach zu erweitern und ihn witziger gemacht. Es gibt es einige versteckte Spielerein. Man kann ihn zB fragen was er heute noch vorhat oder was/wer er ist. 😉

Vielen Dank!

Weiterführende Links: Direkt zu Pauli, dem StoreMe-Chatbot

die Redaktion

Bekannte Marken als neue Kunden der Online Marketing Agentur otago

Der brutkasten, PEZ und die Wirtschaftsuniversität Wien gehören zu den namhaften neuen Kunden von otago. Dabei geht es vor allem um das Thema Sichtbarkeit.
/otago-kunden/
otago Team
Das Team von otago. (c) Philipp Schönauer, www.schoenauer.com
kooperation

„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es wichtig, als Unternehmer die richtigen Schritte zu setzen. Zurzeit ist dies das Thema SEO. Denn nur wer bei der Google-Suche gut sichtbar und auffindbar ist, wird mit Leads und potenziellen Kunden belohnt. Wir haben uns daher bewusst dazu entschlossen, unser SEO Team gerade jetzt noch weiter zu verstärken. Zurzeit suchen wir zwei neue (Junior) SEO Consultants. Denn die Zukunft des Business‘ ist digital – nur wer hier investiert, kann aus diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gestärkt hervorgehen und auch in Zukunft unternehmerisch reüssieren“, sagt Markus Inzinger, Gründer & Geschäftsführer von otago.

Mehr Sichtbarkeit für bekannte Brands

Der Erfolg von otago und die wachsende Bedeutung von SEO spiegeln sich auch in den Kunden wider. Beim heimischen Bonbon-Hersteller PEZ ist otago als strategischer Berater im Bereich SEO an Board. In puncto Online-Strategie arbeiten die Experten der innovativen Online Marketing Agentur auch mit der brutkasten Media GmbH zusammen, dem Medium für die Gestalter der Zukunft.

„otago unterstützt uns nicht nur in der SEO/SEA (Search Engine Advertising) Optimierung, sondern auch in der strategischen Ausrichtung unseres Online-Angebots. Vor allem die Begeisterung am Thema und die Motivation, gemeinsam Ziele zu erreichen, sind ansteckend. Und die Zusammenarbeit fühlt sich mehr nach Team als nach externen Partnern an“, so Dejan Jovicevic, CEO & Founder des Startup- & Innovationsmediums der brutkasten.

Zu den Kunden von otago zählt seit Jänner 2020 auch die Wirtschaftsuniversität Wien. In punkto SEO arbeitet otago auch für die Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater TPA. „SEO stand schon lange auf unserer To-Do-Liste. Denn wir haben das klare Ziel, damit mehr Leads zu generieren. Und das wollen wir erreichen, indem unsere Website von den richtigen Personen öfter und leichter gefunden wird. otago ist dabei die perfekte Unterstützung für uns“, erklärt Online-Marketerin Anna Rebel, die das Projekt bei TPA gemeinsam mit Gerald Sinabell, Head of Corporate Communications, umsetzt.

Wachstumskurs mit sieben neuen Mitarbeitern

Dabei geht es vor allem um das Weitergeben und Teilen von Wissen. Beim Recruiting fokussiert das Unternehmen dabei auf das Finden von Talenten, für die fachliche und persönliche Weiterentwicklung im sich schnell entwickelnden Bereich Online-Marketing wichtig ist.

Mit Magdalena Ettl, Deniz Schreiber, David Rasche, Stephanie Pumhösl, Carmen Hofer, Corinna Eigner und Johanna Scharnagl hat otago in den letzten Monaten sieben neue MitarbeiterInnen aufgenommen: für eigenverantwortliche Arbeit in einem kreativen Team mit flachen Hierarchien.  Derzeit werden noch zwei (Junior) SEO Consultants gesucht. Gefragt sind erste berufliche Erfahrungen, HTML-, JavaScript-, CSS-, PHP- und .net-Kenntnisse, eine Leidenschaft für Datenanalyse, Teamfähigkeit, und Kundenorientierung. Mehr dazu unter diesem Link.

 „Leadership bedeutet Sicherheit in unsicheren Zeiten“

Das Teamwork bei otago hat sich durch Covid-19 noch verstärkt, sagt Inzinger: „Durch diese Krise sind auch im Business wieder Werte in der Vordergrund gerückt, die wir bei otago schon immer leben: Vertrauen statt Kontrolle, ein achtsamer Umgang miteinander sowie Empathie und echtes Interesse an den Teammitgliedern und ihren Themen.“

Leadership definiert er neu: „New Work beginnt für mich bei mir selbst. Nur wer als Führungskraft pro-aktiv, nach klar definierten Werten sowie mutig handelt und diesen Plan auch seinen Mitarbeitern kommuniziert, erntet ihr Vertrauen. Leadership bedeutet Sicherheit in unsicheren Zeiten. Daher denken wir bei otago bei jeder Entscheidung zuerst an die Auswirkungen auf unsere Mitarbeiter. Ihr Wohl und ihre Förderung liegt uns besonders am Herzen. Wie resilient unser Team ist, hat sich in Zeiten von Covid-19 besonders gezeigt. Das macht mich stolz und ist ein immaterieller Wert für das Unternehmen.“

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