cashpresso startet im E-Commerce

Das Wiener FinTech-Startup cashpresso kooperiert seit Anfang Juni mit dem Urlaubsgutschein-Anbieter we-are.travel. Die Kunden der Plattform können ihre Rechnungen nun direkt mit einem cashpresso-Kredit begleichen.
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Das Wiener Startup Cashpresso startet im E-Commerce.
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cashpresso direkt als Zahlungsmöglichkeit wählen – das ist für die Kunden des Urlaubsgutschein-Anbieters we-are.travel nun möglich. Seit der vergangenen Woche kooperieren die beiden Unternehmen: Kunden des Reiseportals können ihre Rechnung jetzt auch direkt im Einkaufsprozess mit einem cashpresso Kredit finanzieren. Eine solche Kooperationen zwischen Kreditanbieter und Online-Buchungsportal war in der Reisebranche bisher unüblich. Kunden, die Reisen finanzieren wollen, mussten bislang separate Finanzierungsangebote nutzen.

„Es ist uns wichtig, unseren Kunden eine große Auswahl an innovativen Zahlungsmöglichkeiten zu bieten. cashpresso ist eine faire und flexible Finanzierungsmöglichkeit am Puls der Zeit und passt somit ausgezeichnet zu uns“, sagt Andreas Schabel, Geschäftsführer we-are.travel.

Redaktionstipps

So funktioniert es

Im Gegensatz zu klassischen Buchungswebseiten, die mit Anzahlungen auf Hotelbuchungen arbeiten, erwerben die Kunden bei we-are.travel einen Urlaubsgutschein für ein Hotel in einem bestimmten Reisezeitraum. Die Gutscheine werden direkt beim Erwerb auf dem Reiseportal bezahlt.Nach der Auswahl des Urlaubsgutscheins auf we-are.travel kann der Kunde cashpresso als Zahlungsmittel angeben und den Einkauf direkt online finanzieren. Verfügt er bisher über kein cashpresso-Konto, durchläuft er den ca. zehn-minütigen Antragsprozess für den Rahmenkredit – inklusive Videoauthentifizierung und Bonitätsprüfung. Der Gutscheinkauf wird direkt vom cashpresso-Konto beglichen.

Das Prinzip von cashpresso

In etwa zehn Minuten können Kunden unter Angabe einiger Daten und mittels elektronischer Signatur ein Konto eröffnen und dann sofort über einen Kleinkredit von 1500 Euro verfügen. Die Höhe der Raten kann selbst entschieden werden – das Minimum ist drei Prozent pro Monat. Die jährliche Verzinsung beträgt dabei knapp zehn Prozent.Seit dem Start von cashpresso im September 2016 wurden bereits mehrere Millionen Euro Kreditvolumen an mehrere tausend Kunden vergeben.

die Redaktion

Der Salzburgring bekommt ein eigenes 5G-Netz

Passend zum Motorsportfestival wird auf dem Salzburgring ein 5G-Campus geschaffen. Dahinter stecken die von der Salzburg AG ersteigerten 5G-Frequenzen.
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Salzburgring
(c) Salzburgring

Der neue Mobilfunkstandard 5G fasst in Österreich zunehmend Fuß, wie sich auch zuletzt bei einer Diskussion mit allen heimischen Telco-CEOs zeigte. Nun geht das schnelle Internet eine Synergie mit einer Branche ein, die per se für atemberaubende Geschwindigkeiten steht: Der Motorsport. Denn zeitgleich mit dem neuen Motorsportfestival präsentierte sich der Salzburgring als erste österreichische Rennstrecke mit 5G Campus. Dahinter steht unter anderem die Salzburg AG, welche ebenfalls 5G-Frequenzen ersteigert hatte. Das Funknetz ist dabei so ausgelegt, dass in der für 2021 angestrebten Ausbaustufe die komplette Rennstrecke erfasst wird. Außerhalb der Rennstrecke nimmt die Signalstärke rasch ab. 

Video: 5G Campus am Salzburgring

Die Technologie: Ein geschlossenes Mikronetz

Worum geht es nun beim 5G-Netz am Salzburgring? Neben der Versorgung mit Breitbandinternet an Standorten an denen kein Kabelnetz zur Verfügung steht, können durch 5G auch lokal begrenzte Mikronetze errichtet werden. Dabei kommen sogenannte Small Cells mit geringer Sendeleistung zum Einsatz. Von einem 5G Campus spricht man daher, wenn solche Mikronetze einer begrenzten Anzahl von Nutzern exklusiv zur Verfügung gestellt werden.

Was der Salzburgring mit 5G plant

Mit dem 5G Campus Salzburgring können Veranstalter und andere Nutzer die neue Möglichkeit des Datentransfers dort nutzen. „Mit dem 5G Campus schwebt uns vor, Forschung und Entwicklung, wie auch moderne, innovative Nutzungsideen auf den Salzburgring zu holen – speziell für Automobilkonzerne, autonome Fahrbetriebe, für den Rennsport der Zukunft – ganz egal welches Antriebsprinzip und welcher Motor im Fahrzeug steckt. Ready zu sein und eine Plattform zu bieten, die vielleicht auf anderen Rennstrecken in der nahen Zukunft oder mittelfristig noch gar nicht möglich ist“, sagt Ernst Penninger, Geschäftsführer des Salzburgring.

Die in Kooperation mit Smart Mobile Labs angebotene Kamera- und Transmittertechnologie bietet Anwendungsmöglichkeiten vom hochverfügbaren Kommunikationskanal für Festival-Security und Blaulichtorganisationen, über hochwertige Echtzeit-Livebilder bis hin zum Einsatz bei Forschung und Trainingsfahrten z.B. durch gleichzeitige Übertragung von Bild- und Messdaten aus den Fahrzeugen. 

„Die von der Smart Mobile Labs AG in München gelieferten 5G Video-Encoder, EVO-Server und Android Apps erlauben nun die LIVE Verfolgung aller mobilen Fahrzeuge in Echtzeit über 5G 3.4 GHz Frequenzen und damit in einem geschützten Bereich gegenüber öffentlichen Mobilfunknetzen in anderen Frequenzbereichen. Damit steht dem Salzburgring als erster Rennstrecke weltweit ein operatives 5G Netz zur Video-Übertragung in Realzeit über normale Smartphones mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten zur Verfügung. Der EVO-Server erlaubt zudem die Verteilung der Video-Ströme an viele Smartphones zur gleichen Zeit. Mit unserer Video Lösung lassen sich nun Livebilder überall an der Rennstrecke in Realzeit anschauen“, erklärte Klaus Nagora, Gründer und CTO der Smart Mobile Labs AG.

5G und die Salzburg AG

Die Salzburg AG betreibt seit vielen Jahren ein Funknetz im Frequenzbereich von 3,4 GHz. Dieses Funknetz wurde bislang primär für interne Zwecke genutzt (u.a. Wasserstandsmeldungen für die Kraftwerke, Anlagensteuerung,..). Im Rahmen der letztjährigen 5G-Lizenz-Versteigerungen wurde diese Funk-Frequenz erneuert und zum Aufbau eines 5G-Funknetzes in Salzburg und der Steiermark erworben.

Die Ersteigerung der 5G-Lizenzen 2019 war dabei ein strategisches Investment der Salzburg AG, wie Vorstandssprecher Leonhard Schitter sagt: „Mit 5G Campus-Lösungen leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Salzburg und der Steiermark. Dabei unterstützen wir unsere Kunden bei der Entwicklung von spezifischen Campus-Anwendungen und arbeiten mit Partnern an der Weiterentwicklung individueller Lösungen.“

Aktuell ist das Salzburg AG Funknetz als LTE-Advanced-Netz (Neueste 4G-Technologie) in Betrieb. Damit kann an Standorten, an denen kein Kabelanschluss zur Verfügung steht Breitbandinternet auf Funkbasis bis zu 80 Mbit/s angeboten werden. Die ab Anfang 2021 geplante schrittweise Umstellung der Übertragungstechnologie auf den neuen 5G Standard ist dann ein weiterer Meilenstein bei der Internetversorgung für Salzburg.

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