Campfire Solutions: Wiener Startup entwickelt Software für Energieeffizienz in der Industrie

Das Wiener Startup Campfire Solutions entwickelt das Softwaretool „KEEA“ (Knowledge-based Energy Efficiency Advisor), um Emissionen und Energiekosten von Industriebetrieben zu optimieren. Campfire Solutions rund um die drei Gründer Benjamin Mörzinger, Markus Hoffmann und Anna Pölzl wurde für die technologische Lösung unter anderem zu den Top-10-Finalisten von greenstart gewählt, dem Inkubator des Klima- und Energiefonds.
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Campfire Solutions
Das Gründertrio Markus Hoffmann, Benjamin Mörzinger und Anna Pölzl (v.l.) | (c) campfire-solutions
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Auf die Industrie entfallen etwa 30 Prozent des gesamten Energiebedarfs in Österreich. Bis zu einem Fünftel davon könnte allein durch eine optimierte Betriebsführung eingespart werden, so Ausgangsthese von Benjamin Mörzinger, Markus Hoffmann und Anna Pölzl. Sie gründeten im Mai 2020 die Campfire Solutions GmbH, um dieses Potenzial mit einer speziell entwickelten Optimierungssoftware zu heben. 

Die Idee zur Firmengründung hatte Mörzinger während der Arbeiten zu seiner Dissertation an der Technischen Universität Wien. Zuvor hatte er als Projektassistent am vierjährigen TU-Großprojekt „BaMa – Balanced Manufacturing“ mitgearbeitet und dabei einem österreichischen Halbleiterhersteller geholfen, seine Kältemaschinen mit zehn bis 20 Prozent weniger Strom zu betreiben. Die Grundlage dafür waren eine gesamtheitliche Betrachtung der Produktionsabläufe und eine Reihe von Software-Tools zu deren Optimierung.

KEEA – Knowledge-based Energy Efficiency Advisor

Nun entwickelt das Startup eine eigene Optimierungssoftware namens KEEA – Knowledge-based Energy Efficiency Advisor. „Was KEEA macht, könnte man mit der Tätigkeit eines Psychotherapeuten umschreiben – nur dass nicht Menschen, sondern Fabriken gewissermaßen auf der Couch liegen“, erklärt Pölzl. „Die Kunden geben uns ihre Daten, ihre Ziele sowie ihr typisches Verhalten bekannt und beantworten unsere Fragen. Daraus erstellt KEEA täglich eine Liste verschiedener Optionen, um diese Ziele zu erreichen.“ 

So funktioniert KEEA

Diese Vorschläge betreffen zum Beispiel den effizienten Einsatz der Maschinen oder die Erhöhung des Eigenverbrauchsanteils betriebseigener Photovoltaikanlagen. So können Maschinen, die nicht den ganzen Tag benötigt werden, bevorzugt dann in Betrieb genommen werden, wenn die Sonne kräftig scheint. „Gleichzeitig bietet KEEA auch die Möglichkeit, die erzielten Fortschritte bei der Energieeffizienz zu tracken“, so Pölzl. „Das ist besonders für jene Branchen sehr praktisch, die gesetzlichen Vorgaben zur Senkung des Energieverbrauchs unterliegen.“ 

In einem ersten Schritt konzentriert sich das Startup auf den Stromverbrauch. Im Jänner 2021 soll die Plattform online gehen. Aktuell kooperiert Campfire Solutions mit zwei Unternehmen aus der Verpackungsindustrie im Rahmen eines Customer Advisory Boards sowie mit einem großen Energieversorger, um KEEA zur Marktreife zu führen. Noch drei weitere Unternehmen werden als Entwicklungspartner gesucht – und auch ein neues Büro ab September.

Campfire Solutions als greenstarter

Für die technologische Lösung wurde Campfire im Frühjahr 2020 zu den Top-10-Finalisten von greenstart gewählt, dem Inkubator des Klima- und Energiefonds. „greenstart, die Start-up-Initiative des Klima- und Energiefonds, ist für uns sehr wichtig, um gesehen und gehört zu werden sowie um Kontakte zu knüpfen“, sagt Pölzl. „Die beiden bisherigen Mentorengespräche haben uns sehr weitergeholfen, zum Beispiel bei der Gründung der GmbH.“ Auch an Gesprächen mit KEM-Managern wären die Gründer interessiert. Schließlich könne man auch eine Modellregion als System betrachten und deren Fortschritte im Bereich der Energieeffizienz begleiten, so Pölzl.

Video-Tipp: Campfire Solutions im Pitch (ab Minute 17:20)

*Disclaimer: Der Artikel entstand in Kooperation mit greenstart, dem Inkubator des Klima- und Energiefonds.

die Redaktion

Wo Top-Player aus dem VC-Bereich aus DACH und CEE sich treffen

Die AVCO Annual Conference am 8. Oktober findet dieses Jahr Corona-bedingt online statt. Top-Player aus dem VC- und PE-Bereich werden dabei auch die großen Fragen im Umgang mit der Krise beantworten. Das Leitthema der diesjährigen Konferenz lautet: "Managing the Crisis: The Role of Private Capital in Financing Innovation and Growth".
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Hochkarätiges Speaker-Line-up bei der AVCO Annual Conference
Hochkarätiges Speaker-Line-up bei der AVCO Annual Conference
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Einmal im Jahr trifft sich das Who is Who aus Venture Capital und Private Equity im DACH und CEE-Raum. Dafür sorgt der heimische VC- und PE-Verband AVCO auch im Corona-Jahr 2020. Im Unterschied zu den Vorjahren findet die AVCO Annual Conference 2020 allerdings online statt. Und natürlich steht die Krise auch thematisch im Zentrum der eintägigen Konferenz am 8. Oktober. Das Leitthema lautet: „Managing the Crisis: The Role of Private Capital in Financing Innovation and Growth“.

Wie sind Investments in der Krise handzuhaben? Und welche weiteren Aspekte in Sachen Finanzierung stehen in der aktuellen Situation zur Diskussion? Das sind zwei Kernfragen der Konferenz. Zudem werden die Themen nachhaltige Investments und Company Building behandelt.

Hochkarätiges Line-up bei der AVCO Annual Conference

Das Line-up der Speaker bei der gänzlich auf englisch abgehaltenen Konferenz ist freilich hochkarätig. Unterstrichen wird das durch eine Eingangs-Video-Botschaft von Bundeskanzler Sebastian Kurz und die erste Keynote, die von Umwelt- und Innovationsministerin Leonore Gewessler gehalten wird. Unter den Top-Rednern ist auch Uli Grabenwarter, stellvertretender Direktor des Europäsichen Investitionsfonds, der in einer Panel-Diskussion der Fragen nachgehen wird, ob jetzt der beste Zeitpunkt zum investieren ist. Regina Hodits, Managing Partner bei Wellington Partners wird zur Frage „Wie gut gehen die Portfolio-Unternehmen mit der Krise um“ mit anderen VC-Vertretern sprechen.

TTTech-CEO Georg Kopetz wird bei einem Fireside Chat zum Thema „Vom Hightech-Startup zum Scaleup“ Fragen zum Thema Wachstum über Mitteleuropa hinaus beantworten. Und Adam Lessing, Board-Mitglied der LGT Bank wird zum Thema nachhaltige Investments diskutieren. Keynotes wird es unter anderem von der Kanzler-Beraterin Antonella Mei-Pochtler und vom ehemaligen Erste Group CEO Andreas Treichl geben, der das „neue Normal“ für die europäische Risikokapital-Branche besprechen wird.

Zahlreiche Formate und Networking-Möglichkeiten

Damit der Konferenz-Charakter mit seiner Vernetzungs-Funktion auch in der Online-Version der AVCO Annual Conference erhalten bleibt, wird eine Vielzahl an interaktiven Funktionen geboten. Es wird eine Hauptbühne, Podiumsdiskussionen, Schaukästen, Breakout-Sessions, eine Ausstellungshalle, Startup-Pitches, On-Demand-Inhalte, One-on-one-Gespräche, Video-Talks und weitere Vernetzungsmöglichkeiten für die Teilnehmer geben.

(c) AVCO: Das Foyer der virtuellen Konferenz

Vergünstigte Tickets für brutkasten-Leser

Die AVCO Annual Conference 2020 findet am 8. Oktober statt. Die virtuelle „Main Stage“ ist kostenlos zugänglich. Die hochkarätig-besetzten Breakout Sessions am Nachmittag sind kostenpflichtig. Die Anmeldung ist unter diesem Link möglich. Leserinnen und Leser des brutkasten erhalten mit dem Code „AVCO-Brutkasten“ eine Vergünstigung.

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