Bringt die Coronakrise eine Plastik-Renaissance?

Bei einer digitalen Podiumsdiskussion zum Thema Plastik-Verpackung der Plattform "Verpackung mit Zukunft" am 27. Mai um 18:30 auf den Kanälen des brutkasten (Facebook, LinkedIn, Youtube) geht es unter anderem um die Möglichkeiten der Kreislaufwirtschaft im Lichte der Coronakrise.
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In der Coronakrise kann Plastik besonders seine Vorzüge ausspielen
In der Coronakrise kann Plastik besonders seine Vorzüge ausspielen. (c) Adobe Stock - rcfotostock
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  • Wenn es um Umweltschutz geht, nimmt der Diskurs rund um Plastik in der öffentlichen Wahrnehmung eine sehr große Rolle ein.
  • Das zeigt sich nicht zuletzt daran, wie emotional etwa die Diskussion um Verbote unterschiedlicher Einweg-Plastik-Artikel geführt wird.
  • Die Akzeptanz in der Bevölkerung steigt in der Coronakrise nach jahrelanger Diskussion über die Abkehr von Plastik wieder an.
  • Diese mögliche Plastik-Renaissance wirft mehrere Fragen in Bezug auf Umweltschutz auf.
  • Diese Fragen werden bei einer digitalen Podiumsdiskussion der Plattform „Verpackung mit Zukunft“ am 27. Mai um 18:30 auf den Kanälen des brutkasten besprochen.
  • Die Plattform „Verpackung mit Zukunft“ mit ihren acht Mitgliedern ALPLA, Greiner, EREMA, Engel, Coca-Cola, Nestlé, Interseroh und Reclay, will eine ressourcenschonende Nutzung von Verpackungen möglich machen.

Wenn es um Umweltschutz geht, nimmt der Diskurs rund um Plastik in der öffentlichen Wahrnehmung eine sehr große Rolle ein. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, wie emotional etwa die Diskussion um Verbote unterschiedlicher Einweg-Plastik-Artikel geführt wird. Im Hintergrund stehen neben dem Rohstoff – die meisten Kunststoffe sind Erdöl-Produkte – das Problem Littering, etwa die Verschmutzung der Weltmeere und anderer Ökosysteme durch nicht ordnungsgemäß entsorgte Verpackungen. Doch gerade jetzt, während der Coronakrise, kann Plastik-Verpackung ihre Stärken in Bereichen wie Hygiene, Transportschutz und Haltbarkeit von Lebensmitteln besonders gut ausspielen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung steigt nach jahrelanger Diskussion über die Abkehr von Plastik wieder an.

+++ der brutkasten ecotech +++

„Plastik-Renaissance“ wirft Fragen auf

Diese mögliche „Plastik-Renaissance“ wirft aber natürlich Fragen auf: Entsteht aus der Krise ein verstärkter Einsatz von Kunststoff als Verpackung, was letztlich zu Lasten der Umwelt Auswirkungen haben könnte? Verändern die Menschen aus der neuen Wertschätzung der Kunststoffverpackung ihre Einstellung oder sind den Konsumenten Themen wie Nachhaltigkeit nach der Krise genauso viel wert wie zuvor? Ist nicht gerade jetzt ein guter Zeitpunkt, um das Thema Kreislaufwirtschaft und die Rückführung von Verpackungen als Ressource stärker zu thematisieren? Und was kann die Kreislaufwirtschaft überhaupt für Leistungen im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltschutz erbringen?

Podiumsdiskussion liefert Antworten

Diese Fragen werden bei einer digitalen Podiumsdiskussion der Plattform „Verpackung mit Zukunft“ am 27. Mai um 18:30 auf den Kanälen des brutkasten (Facebook, LinkedIn, Youtube) besprochen. Unter dem Titel „Hat die Krise die Sicht auf Verpackungen verändert? Gibt es eine ‚Plastik-Renaissance‘?“ diskutieren Christian Abl, Geschäftsführer der Reclay Austria GmbH, Mitglied der Plattform Verpackung mit Zukunft, Roswitha Hasslinger, Markt- und Meinungsforscherin, Christoph Hoffmann, Director Corporate Strategy, Sustainability and Circular Economy bei ALPLA, Mitglied der Plattform Verpackung mit Zukunft, Martina Hörmer, Markenbotschafterin von Ja! Natürlich, Manfred Tacker, Fachbereichsleiter Verpackungs- und Ressourcenmanagement und Studiengangsleiter Nachhaltiges Ressourcenmanagement an der FH Campus Wien und Angela Teml, Head of Corporate Communications bei Nestlé Österreich, Mitglied der Plattform Verpackung mit Zukunft.

Plattform „Verpackung mit Zukunft“

Die Plattform „Verpackung mit Zukunft“ mit ihren acht Mitgliedern ALPLA, Greiner, EREMA, Engel, Coca-Cola, Nestlé, Interseroh und Reclay, will eine ressourcenschonende Nutzung von Verpackungen möglich machen. In der Plattform werden Antworten entlang der Verpackungs-Wertschöpfungskette erarbeitet. „Die beste Verpackungslösung mit dem geringsten ökologischen Fußabdruck wird dringend benötigt – deswegen entwickeln die Mitglieder der Plattform Verpackung mit Zukunft laufend neue Ansätze und übernehmen Verantwortung“, heißt es von der Plattform.

⇒ Plattform Verpackung mit Zukunft

Redaktionstipps

die Redaktion

Bugbattle: FFG-Förderung für Vorarlberger Bug Reporting-Startup

Das Vorarlberger Startup Bugbattle bietet, nach eigenen Angaben, das erste In-App Bug Reporting-Tool für Apps, Websites und Industrieanwendungen aus Europa.
/bugbattle-bug-reporting-ffg/
Das Bugbattle-Team (c) Belinda Zoppoth-Pölshofer
Das Bugbattle-Team (c) Belinda Zoppoth-Pölshofer

Im Schnitt etwa 70 Prozent ihrer Arbeitszeit, würden manche Entwickler in das Adressieren von Softwarefehlern stecken, sagt Lukas Böhler, Gründer des Vorarlberger Startups Bugbattle, „wir haben ein Tool geschaffen, welches den Prozess rund um das Melden eines Fehlers revolutioniert und somit jedem Entwickler viel Zeit und Nerven spart“. Es sei das erste In-App Bug Reporting Tool für Apps, Websites und Industrieanwendungen aus Europa, heißt es vom Startup. Und mit dessen Hilfe könnten Programmierer Bugs bis zu 50 Mal schneller beheben als auf dem herkömmlichen Weg, so das Versprechen.

Bug Reporting durch Smartphone Schütteln

Konkret können Software-Fehler mit dem Tool durch das Schütteln des Smartphones oder einen simplen Klick gemeldet werden. Auf einem automatisch erstellten Screenshot kann der Fehler markiert, beschrieben und dann an den Entwickler geschickt werden. Bugbattle lässt sich dabei in Projektmanagement-Tools wie Jira oder Trello integrieren. Dort erstellt das Tool pro Fehler automatisch ein Ticket und liefert dazu Infos wie Session-Daten, Console Logs und Schritte zur Reproduktion des Fehlers mit.

Als einziges Tool seiner Art sei Bugbattle zudem DSGVO-konform, heißt es vom Startup. Sensible Daten werden vom Tool automatisch unleserlich gemacht. Auch benötige das Tool keine zusätzlichen Berechtigungen auf Smartphones.

FFG-Zuschuss für Bugbattle

Zur Weiterentwicklung holte sich das Startup nun auch eine Förderung durch die FFG, deren Höhe nicht bekanntgegeben wurde. Der Zuschuss habe die Arbeit „extrem beflügelt, meint Gründer Böhler: „Die Förderung hat es uns erlaubt, unter noch mehr Volldampf aus Bugbattle ein noch anspruchsvolleres Tool zu machen“. Nun sehe man sich – auch international – nach Investoren um.

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22.05.2020

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In der Coronakrise kann Plastik besonders seine Vorzüge ausspielen. (c) Adobe Stock - rcfotostock

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