Man kann sich über das Timing streiten. Während Bitcoin und Co. gerade nach einem weiteren Kurzsturz am Jahrestiefststand liegen, launcht das Wiener Krypto-Startup Bitpanda ein neues Feature. Mit Bitpanda Swap können User erstmals unmittelbar und ohne Limit zwischen den 18 auf der Plattform unterstützten Kryptowährungen wechseln. Vielleicht ist das Timing also auch perfekt, denn die verschiedenen Coins stürzen ja unterschiedlich stark. Mit dem Swap kann man also vielleicht ein paar Schäfchen ins trockene bringen.

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“Besonders viele Nutzer außerhalb von Europa”

Verfügbar ist das Service weltweit mit Ausnahme der USA. “Mit Bitpanda Swap können wir unseren Nutzern mehr Flexibilität und Kontrolle über ihr Portfolio geben”, erklärt Eric Demuth, CEO und Mitbegründer von Bitpanda, in einer Aussendung. “Wir rechnen damit, dass Bitpanda Swap besonders viele Nutzer außerhalb von Europa anspricht, da es unser erstes weltweit – ausgenommen USA – verfügbares Feature ist, das ohne Verifikation genutzt werden kann”.

Bitpanda Swap bald Teil der neuen App

Da Bitpanda die Liste der unterstützten Coins und Token kontinuierlich erweitere, sei Swap der nächste logische Schritt. Geplant sei auch die Implementierung in der kürzlich gelaunchten Bitpanda-App. Das 2014 gegründete Wiener Startup ist inzwischen Europas führende Handelsplattform für den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen. Das Unternehmen hat rund 90 MitarbeiterInnen und nach eigenen Angaben mehr als 900.000 Nutzer auf der Plattform.

Größeres Projekt in Hintergrund

Indessen feilt das Bitpanda-Team gemeinsam mit der TU Wien nach wie vor an einem deutlich größeren Projekt. Das ICO-finanzierte Projekt Pantos soll das weltweit erste “Multi-Blockchain-Tokensystem” werden. Die Technologie soll es ermöglichen, Assets von einer Blockchain auf eine andere zu übertragen. “Wenn man etwa eine Aktie tokenized und damit auf die Blockchain bringt, kann man sie durch Pantos auf andere Blockchains übertragen”, erläuterte Co-Founder Paul Klanschek vor einiger Zeit im Gespräch mit dem brutkasten. ⇒ Zum ausführlichen Beitrag

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