Bitpanda holt OMV-Manager Peter Grausgruber als CFO

Bevor er zuletzt sechs Jahre bei der OMV tätig war, verantwortete Peter Grausgruber bei PwC Österreich mehrere Jahre den Consultingbereich für Strategie- und Finanzthemen. Nun soll er als neuer Bitpanda-CFO unter anderem bei der Professionalisierung der Strukturen helfen.
/bitpanda-peter-grausgruber-cfo/

Zusammenfassung aus

Zusammenfassung ein

OMV-Manager Peter Grausgruber wird neuer Bitpanda-CFO
(c) Bitpanda / Rodrigo Marion: Peter Grausgruber wird neuer Bitpanda-CFO
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

„Der rote Faden in meinem Lebenslauf ist das Gestalten von Unternehmenswachstum“, sagt Peter Grausgruber. Wie heute bekanntgegeben wurde, wird er der neue CFO (Chief Financial Officer) des Wiener FinTech-Startups Bitpanda. In den vergangenen sechs Jahren war Grausgruber bei OMV tätig, zuletzt drei Jahre als Leiter der Strategie in der Upstream Division des Unternehmens. „Dort kümmerte er sich maßgeblich um das Wachstum des Unternehmens“, heißt es in einer Aussendung zum Wechsel. Zuvor verantwortete Grausgruber bei PwC Österreich mehrere Jahre den Consultingbereich für Strategie- und Finanzthemen.

+++ Fokus-Channel: Blockchain & Krypto +++

Grausgruber: „Auch für die Professionalisierung von Strukturen zuständig“

„Nun unterstütze ich Bitpanda bei der Skalierung der Wachstumsstrategie. Als CFO bin ich neben Finanzagenden auch für die Professionalisierung von Strukturen zuständig und werde die ambitionierten Expansionspläne von Bitpanda nachhaltig begleiten“, sagt der neue CFO. Das auf den Handel mit Kryptowährungen spezialisierte Unternehmen zählt derzeit 154 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus 34 Nationen, die im Hauptquartier des Unternehmens in Wien beschäftigt sind.

Bitpanda-Pläne: „wollen bewusst nicht zu sehr ins Detail gehen“

Bitpanda hat ein paar ereignisreiche Monate hinter sich. Nach einem IEO (Initial Exchange Offering), der 43,6 Millionen Euro hereinbrachte, launchte das Startup Anfang August seine „Global Exchange“ – ein Konkurrenzprodukt zu etablierten Krypto-Börsen wie Binance. Was die weiteren Pläne angeht, bleibt Co-Founder und CEO Eric Demuth aber vage. „Wir werden auf unserer Plattform und in der Exchange noch zahlreiche weitere Features bauen. Da wird laufend etwas hinzukommen. Wir wollen aber bewusst nicht zu sehr ins Detail gehen. Wir präsentieren Features prinzipiell dann, wenn sie fertig für den Launch sind und wollen nicht ständig gefragt werden, wann jetzt was kommt“, sagte Demuth zuletzt gegenüber dem brutkasten.

Disclaimer: Die Bitpanda GmbH ist zu 3,98 Prozent an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

Redaktionstipps

Momcilo Nikolic

Tourismus-Startup-Ibindo: Vater von Gründer chattete irrtümlich mit Liebeskummer-Bot

Die Worldtravela-Gründer Daniel Haas und Stefan Romstorfer haben ein neues Projekt. Mit Ibindo haben die beiden gemeinsam mit Michael Brayer eine Online-Plattform entwickelt, mit der Vermieter von Ferienwonungen, Appartments oder Privatzimmern ihre Gästeblätter digital erfassen und verwalten können. Gründer Haas spricht über die Vorteile der Entbürokratisierung der Tourismusbranche und erklärt, warum sein Vater irrtümlicherweise an einen Liebeskummer-Bot geriet.
/tourismus-startup-ibindo-liebeskummer-bot/
Ibindo, Daniel Haas, Gästebuch, digital, digitales Gästebuch, Tourismus
(c) Ibindo - Das NÖ-Startup Ibindo möchte die Bürokratie für Vermieter mittels ihrer Plattform vereinfachen.

Die Worldtravela-Gründer Daniel Haas und Stefan Romstorfer haben gemeinsam mit Co-Founder Michael Brayer das Startup Ibindo gegründet, damit Vermieter von Ferienwohnungen, Appartments oder Privatzimmern ihre Gästeblätter digital erfassen und verwalten können. Dies soll laut den Foundern Stunden an Zeit einsparen und den ganzen Erfassungsprozess – von den gesetzlich vorgeschriebenen Gästeblätter, der Nächtigungsstatistik bishin zur Ortstaxe – simplifizieren.

Problem Zettelwirtschaft

„All diese Punkte werden vielerorts noch händisch erstellt und in stundenlanger Arbeit zusammen gezählt“, erklärt Haas. „Voriges Jahr war ich frustriert, dass ich für meine kleine Ferienwohnung keine passende digitale oder Onlinelösung für das Ausfüllen der Gästeblätter finden konnte. Ich musste immer extra zu der Wohnung fahren um dort dann die Personen zu empfangen. Die Zettelwirtschaft war enorm. Da fasste ich den Entschluss es einfach selbst umzusetzen – mit Stefan und Michael fand ich dann das perfekte Team dafür.“

Ibindo: PDF oder Excel für Gemeinde

Bei der Lösung von Ibindo wird ein einfacher Link zu einem Online-Formular vorab an die Gäste geschickt. Am Monatsende wird dann auf Knopfdruck die Nächtigungsstatistik
generiert und ein Vermieter kann diese als PDF- oder Excel-Datei an seine Gemeinde oder das Magistrat in Wien schicken. Außerdem muss ein Vermieter eine Nächtigungsabgabe (auch Ortstaxe genannt) an die Gemeinde zahlen. Diese Berechnung nimmt Ibindo dem Vermieter ab.

„In Summe sparen wir pro Unterkunft mehrere Stunden pro Monat, die zurzeit nur für diese Tätigkeiten aufgewendet werden müssen“, erklärt Haas, der weiß, dass als Vermieter auch andere Wege bestehen, an die Sache heranzugehen.

„Andere Software teuer und veraltet“

„Es gibt zwar größere Hotelsoftware-Anbieter, sogenannte PMS (Anm.: Property Management Systeme), aber das war mir zu teuer und oft waren die Lösungen ziemlich veraltet oder boten nicht das, was gesetzlich eigentlich vorgeschrieben ist, wie etwa eine elektronische Signatur“, sagt er.

So erkannte der Jungunternehmer das Potenzial und Problem der Branche und machte sich daran, wie er sagt, eine einfache und gästefreundliche Lösung zu entwickeln.Und Ibindo war geboren.

Worldtravela wird zurückgeschraubt

Sein erstes Startup Worldtravela wird in dieser Zeit etwas zurückgeschraubt, nachdem man das System etwas umgestellt und mit Instagram verbunden hat.

Nun möchte sich Haas vollends auf die Weiterentwicklung von Ibindo konzentrieren. Muss aber zugleich klarstellen, dass es bereits eine Firma mit gleichem Namen gibt, die nichts mit dem heimischen Startup zu tun hat.

Der Vater und der Liebeskummer

Die Plattform ibindo.com ist ein Portal, bei dem Menschen mit Liebeskummer Trost von einem Anti-Liebeskummer-Chatbot bekommen.

„Dabei handelt es sich um eine deutsche GmbH mit einem ganz anderen Geschäftsbereich“, erklärt Haas und fügt schmunzelnd hinzu: „Lustigerweise hat sich mein Vater mit diesem Chatbot eine Zeit unterhalten, weil er dachte, das wäre unser Startup.“

Keine Probleme wegen gleicher Namen

Bisher gibt es wegen der Namensgleichheit keine Probleme, die Marke „Ibindo“ ist von beiden Seiten nicht registriert, und es gibt laut Haas überhaupt keine Überschneidungen. „Zudem wissen wir nicht, ob die aktiv sind. Ich habe versucht, wen zu erreichen, erfolglos. Die Letzte Aktivität unseres deutschen Counterparts datiert vom September 2019.“

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.
Möchtest du in Zukunft mehr von diesen Artikeln lesen?

Dann melde dich für unseren Newsletter an!

Leselisten zum Schmökern

Neueste Nachrichten

jungesgeld
07.08.2020

Summary Modus

Bitpanda holt OMV-Manager Peter Grausgruber als CFO

OMV-Manager Peter Grausgruber wird neuer Bitpanda-CFO

Bitpanda holt OMV-Manager Peter Grausgruber als CFO

Es gibt neue Nachrichten

Auch interessant