BAWAG P.S.K. kauft 49 Prozent des Wiener FinTech-Startups Finventum

Das Wiener FinTech-Startup Finventum bietet mit seinem Tochterterunternehmen Savity Vermögensverwaltung GmbH ein Anlageportfolio-Service für Einlagen ab 10.000 Euro an. Neben einem Investment gibt es nun auch eine Kooperation zwischen Savity und der BAWAG P.S.K.-Tochter easybank.
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BAWAG P.S.K. steigt bei Finventum ein - easybank kooperiert mit Savity
(c) Finventum: Das Savity-Team rund um Gründerin Karin Kisling
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Erst dieses Jahr ging das Wiener FinTech-Startup Finventum mit seiner auf „Robo-Advisory“-Vermögensverwaltung spezialisierten Tochter Savity an den Start. Nach wenigen Monaten fand sich mit der BAWAG P.S.K. nun ein großer strategischer Investor. Die viertgrößte Bank des Landes übernimmt für einen nicht genannten Betrag 49 Prozent des Startups.

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BAWAG P.S.K.-Tochter kooperiert mit Finventum-Tochter

Zugleich mit der Investment-Meldung wurde auch eine Kooperation kommuniziert: Die BAWAG P.S.K.-Tochter easybank integriert das Service der Finventum-Tochter Savity in ihr Angebot. „Durch die Partnerschaft mit Savity sind wir in der Lage, unseren Kunden Vermögensverwaltung digital verfügbar zu machen, und zwar zu sehr attraktiven Konditionen. Der Service bietet Kunden Zugang zu Investitionsmöglichkeiten, wobei erfahrene Anlageexperten die Investitionen für die Kunden übernehmen“, kommentiert Sat Shah, Mitglied des Vorstands der BAWAG Group und CEO der easybank in einer Aussendung.

Savity: Kunden ab 10.000 Euro dabei

Das Kunden-Versprechen von Savity erinnert auf den ersten Blick an jenes des Wiener FinTechs Finabro. Man biete „einfachen Zugang zu hochprofessionellen Anlagestrategien, die bisher nur sehr wohlhabenden Kunden vorbehalten waren“. Gründerin und Geschäftsführerin Karin Kisling ergänzt: „Savity bietet den Zugang zu Vermögenswerten, die normalerweise für Einzelpersonen nicht zugänglich sind, und ermöglicht es den Kundinnen und Kunden, eine Anlageoption zu wählen, die vollständig mit ihren Werten übereinstimmt“. Die Einstiegsschwelle ist aber deutlich höher, das Modell ganz anders strukturiert als bei Mitbewerber Finabro. So ist man bei Savity erst mit einer Mindestanlagesumme von 10.000 Euro dabei.

Anlageoptionen „auf Werte der Kunden abgestimmt“

Savity berücksichtigt unter anderem die Anlageerfahrung, das Einkommen sowie die Vermögenssituation, die Risikobereitschaft und den Anlagehorizont eines Kunden und entwickelt daraus einen kostenlosen personalisierten Anlagevorschlag. Dabei können Kunden Anlageoptionen wählen, die auf ihre Werte und Bedürfnisse abgestimmt sein sollen. „Savity Legends“ setzt die Anlagestrategie des Kunden mit einem aktiveren Managementstil um, indem die Investmentstrategien legendärer Investoren beigemischt werden. „Savity Classic“ ist ein traditionelles, breit gestreutes Portfolio, das in eine diversifizierte Strategie mit kostengünstigen Exchange Traded Funds (ETFs) investiert. „Savity Green“ investiert das Geld der Kunden nur in nachhaltige Unternehmen und Branchen, welche ökologische, soziale und Governance-Prinzipien (ESG) berücksichtigen.

easybank übernimmt Ankauf der Wertpapiere

Sobald der Kunde den Anlagevorschlag von Savity angenommen hat, unterzeichnet er einen Antrag und Konto sowie Depot werden eröffnet. Nachdem ein Konto eröffnet wurde, überweist der Kunde die vereinbarte Summe auf das Wertpapierverrechnungskonto. Den Ankauf der Wertpapiere für den Kunden beauftragt die Finventum-Tochter über die easybank.

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Redaktionstipps

die Redaktion

Neoh: Deutscher Fußball-Nationalspieler steigt bei Wiener Startup ein

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Jonathan Tah investiert einen sechsstelligen Betrag in das Wiener Protein-Schokoriegel-Startup Neoh. Der 24-jährige soll zudem als Testimonial fungieren.
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Neoh: DFB-Spieler Jonathan Tah steigt beim Wiener Protein-Riegel-Startup ein
(c) Neoh: DFB-Spieler Jonathan Tah steigt beim Wiener Protein-Riegel-Startup ein

Vergangenen Oktober riefen die Gründer des Wiener Protein-Schokoriegel-Startups Neoh (Alpha Republic GmbH) selbst gegenüber Medien eine Unternehmensbewertung von 16 Millionen Euro aus. Im Dezember folgte ein sechsstelliges Investment. Wie Neoh heute verlautbarte, steigt der deutsche Fußball-Nationalspieler Jonathan Tah ebenfalls mit einem sechsstelligen in das Startup ein. Dabei habe die Firmenbewertung 20 Millionen Euro betragen.

+++ Aktuelle Startup-Investments +++

Jonathan Tah: Schokoriegel als Teil des Ernährungsplans

Der 24-jährige Innenverteidiger von Bayer Leverkusen, der zudem als Testimonial fungieren soll, unterstreicht den Claim des Startups, der dank Süßstoff ausgesprochen süße Protein-Schokoriegel sei gesund. „Um als Profisportler meine Leistung bringen zu können, spielt die Ernährung eine extrem wichtige Rolle. Die Rezeptur von Neoh mit nur einem Gramm Zucker und sehr viel Proteinen ermöglicht es mir, meinen Ernährungsplan einzuhalten, und dann Energie zu haben, wenn ich es brauche“, meint Tah. Es ginge aber freilich auch um den wirtschaftlichen Aspekt: „Das Gründerteam rund um Manuel Zeller hat mich mit seiner Unternehmensstrategie absolut überzeugt: Die Jungs haben schon sehr viel erreicht, wollen aber immer mehr“.

Neoh-Gründer und -Geschäftsführer Manuel Zeller kommentiert: „Mit Jonathan Tah haben wir einen erfahrenen Investor für uns gewonnen, der als Profi-Fußballer genau weiß, worauf man bei der Ernährung achten muss. Für uns ist sein Engagement natürlich auch eine tolle Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind“.

Neoh: 2020 allein in den USA 2 Mio. Euro Umsatz angestrebt

Seit Jahresbeginn ist das Riegel-Sortiment des Startups deutschlandweit bei der Lebensmittelhandelskette Rewe sowie bei Müller erhältlich. In Österreich ist man bereits seit 2017 flächendeckend in allen Filialen von Spar und in den Filialen der Österreichischen Post sowie den größten Tankstellenketten vertreten. Erst kürzlich launchte das Startup einen Online-Shop, mit dem es vor allem auf den US-Markt abzielt.

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