AustrianStartups präsentiert heute Code of Conduct

Ein neuer Verhaltenskodex soll dafür sorgen, dass sich in der österreichischen Startup-Community jeder und jede willkommen fühlt.
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„Wir werden als Ökosystem langsam erwachsen, werden immer größer. Da ist es sinnvoll ein Set an Regeln zu definieren, und niederzuschreiben, welches Verhalten in unserer Community nicht toleriert wird“, sagt AustrtianStartups-CEO Markus Raunig. Heute Abend präsentiert der Verein im Rahmen des 49. „Stammtischs“ seinen neuen Code of Conduct. Der Termin ist nicht zufällig gewählt – beim Stammtisch geht es heute um Ethik in der Startup-Welt. So werden etwa die zuletzt viel diskutierte Bro-Culture und die Grenzen des „fake it till you make it“-Ansatzes diskutiert.

+++ Wenn “fake it till you make it” schiefgeht +++

Neuankömmlinge sollen sich mit offenen Armen empfangen wissen

Die Idee für einen Verhaltenskodex hätte es bereits länger gegeben, sagt Raunig, „Die Fälle bei Uber und 500 Startups in den USA und die Diskussion zur Bro-Culture in Österreich haben die Umsetzung jetzt beschleunigt.“ Bei AustrianStartups wolle man, dass sich jeder in der Community wohlfühlt. Neuankömmlinge sollen sich mit offenen Armen empfangen wissen. „Wenn jetzt jemand, der neu dabei ist, zum Beispiel noch nicht weiß, was der Y Combinator ist, soll er deswegen nicht belächelt und gleich abgetan werden“, sagt Raunig. Generell wolle man gemeinsam daran arbeiten, das die Community noch offener werde – für jeden und jede.

(c) AustrianStartups / Natalie Korotaeva

Startups als „pubertierende Jugendliche“

Unethisches Verhalten würde letztendlich der gesamten Community schaden. Etwa auch wenn, wie vor einem Jahr beim (ehemals) Wiener Startup Clozer, ein „fake it till you make it“-Ansatz mit falschen Zahlen und falschen Testimonials verfolgt würde. „Alle Fälle, in denen es so aussieht, als wären Startups pubertierende Jugendliche, sind auch problematisch für all jene, die ernsthaft Business betreiben wollen“, sagt Raunig. Im auf englisch verfassten Code of Conduct liegt ein zusätzlicher Fokus auf dem Thema sexuelle Belästigung, die darin klar definiert wird.

Großer Unterstützerkreis erwartet

Der Kodex ist nahezu ident mit dem weit verbreiteten „Berlin Code of Conduct“, der für Konferenzen entwickelt wurde. Dieser sei sehr gut und passend formuliert und es sei sinnvoll, ihn zu übernehmen, sagt Raunig. Man werde jedoch gemeinsam mit allen Unterstützern an Ökosystem- und Startup-spezifischen Ergänzungen arbeiten. Schon jetzt zum Launch gibt es breiten Support aus dem engeren Partnernetzwerk von AustrianStartups. Auch der Brutkasten unterstützt den Kodex. Nun, nach dem offiziellen Start erwartet sich Raunig noch zahlreiche weitere Unterstützer.

+++ Kern bei AustrianStartups: mitreißend, erheiternd und sehr allgemein +++


⇒ Zum Code of Conduct

die Redaktion

Rooftop Talks #8 am 25. Mai: Geldwäsche adé?

Am 25.5. um 18:30 diskutieren Expertinnen und Experten bei den Rooftop Talks #8 über das neue Anti-Geldwäsche-Gesetz und Auswirkungen auf die Krypto-Branche.
/rooftop-talks-8-am-25-mai-geldwasche-ade/
(c) beigestellt

Bei den Rooftop Talks sprechen Expertinnen und Experten von Stadler Völkel Rechtsanwälte gemeinsam mit dem brutkasten und ausgewählten Gästen über aktuelle Themen aus juristischer Perspektive. In der mittlerweile achten Edition der Rooftop Talks wird am 25. Mai um 18:30 unter dem Motto „Geldwäsche adé?“ über die ersten Erfahrungen der Krypto-Branche mit dem neuen Rechtsrahmen diskutiert.

Lese-Empfehlung als Vorbereitung auf den Talk: Details zum Anti-Geldwäsche-Gesetz und den strengen neuen Regeln für die Krypto-Branche erläutert Oliver Völkel von Stadler Völkel Rechtsanwälte unter diesem Link.

Die Gäste des Rooftop Talk #8

Als Gäste sind diesmal eingeladen:

Die Kanäle des brutkasten

Der Rooftop Talk wird über die Social Media Kanäle des brutkasten am 25. Mai ab 18:30 Uhr ausgestrahlt:

Vor und während des Talks können Fragen via Slido gestellt werden. Code: brutkasten

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