Austrian Startups Monitor 2020: Online-Befragung heute gestartet

Die Befragung zum Austrian Startups Monitor 2020 von AustrianStartups, AIT und WU Gründungszentrum startete heute.
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Austrian Startup Monitor 2020 - die wichtigsten Zahlen und Ergebnisse
(c) AustrianStartups, AIT, Gründungszentrum WU Wien (Collage)
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des Linzer-Startups Apollo AI.

  • Er soll fundierte aktuelle Daten zur Weiterentwicklung und Förderung des Startup-Ökosystems in Österreich liefern: Heute startete die Online-Befragung für den Austrian Startups Monitor 2020.
  • Durchgeführt wird die Befragung – wie auch im Vorjahr – und Auswertung von AustrianStartups, dem Austrian Institute of Technology (AIT) und dem WU Gründungszentrum.
  • „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, Daten zur aktuellen Situation von Startups zu sammeln um in weiterer Folge faktenbasierte Empfehlungen an die Regierung weitergeben zu können“, heißt es von den Organisationen.
  • Die Fragen können bis 22. November 2020 beantwortet werden.
  • Unter allen Teilnehmern werden Tickets für das 4Gamechangers Festival 2021 sowie Gutscheine für kostenloses Coworking im TalentGarden Vienna, Student Hotel Vienna sowie Spacelend Graz verlost.

Er soll fundierte aktuelle Daten zur Weiterentwicklung und Förderung des Startup-Ökosystems in Österreich liefern: Heute startete die Online-Befragung für den Austrian Startups Monitor 2020. In diesem gibt es erwartungsgemäß einen Schwerpunkt zu den Auswirkungen der Corona-Krise, aber auch einen neuen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit.

Austrian Startups Monitor 2020 „gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtig“

Durchgeführt wird die Befragung – wie auch im Vorjahr – und Auswertung von AustrianStartups, dem Austrian Institute of Technology (AIT) und dem WU Gründungszentrum. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, Daten zur aktuellen Situation von Startups zu sammeln um in weiterer Folge faktenbasierte Empfehlungen an die Regierung weitergeben zu können“, heißt es von den Organisationen.

In den vergangenen beiden Jahren haben sich jeweils mehr als 500 Startup-Gründerinnen und -Gründer an der Studie beteiligt. Die diesjährige Umfrage wird in Kooperation mit dem BMDW, dem BMK, der WKÖ, dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung und zahlreichen Bundeslandpartnern umgesetzt. Ziel sei es, besonders auch in diesem Jahr eine repräsentative Datengrundlage für die Empfehlung von weiteren Maßnahmen und Initiativen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für innovatives Unternehmertum zu schaffen.

Verlosung als Incentive für Teilnehmer

Zur Online-Befragung zum Austrian Startups Monitor 2020 sind alle Gründerinnen und Gründer aufgerufen. Die Fragen können unter diesem Link bis 22. November 2020 beantwortet werden. Unter allen Teilnehmern werden Tickets für das 4Gamechangers Festival 2021 sowie Gutscheine für kostenloses Coworking im TalentGarden Vienna, Student Hotel Vienna sowie Spacelend Graz verlost.

Martin Herdina

AR ist raus aus dem Gartner Hype Cycle – was kommt jetzt?

Augmented Reality gilt nicht mehr als neue Zukunftstechnologie. Sie ist jetzt reif genug, um in Unternehmen ihr volles Potenzial zu entfalten, schreibt Wikitude-CEO Martin Herdina in einem Gastbeitrag.
/ar-gartner-hype-cycle/
Martin Herdina, CEO von Wikitude. Salzburg (c) Mike Vogl - VOGL-PERSPEKTIVE.AT
gastkommentar

Diese Nachricht sorgte in der AR-Szene für großes Kopfschütteln: 2019 war Augmented Reality offiziell nicht mehr im Gartner Hype Cycle zu finden. Jahr für Jahr bewegte sich AR stetig die Kurve des Hype Cycles entlang. Ab 2011 ging es dann ziemlich steil bergab, bis hin zum Tiefpunkt, oder wie Gartner es nennt: Hinunter ins sogenannte Tal der Desillusionierung. Experten schätzten, dass AR noch weitere 5 bis 10 Jahre brauchen würde, um als reife Technologie zu gelten.

Doch dann kam die große Überraschung: Im vergangenen Jahr fiel Augmented Reality komplett aus dem Hype Cycle. Erst vor wenigen Wochen veröffentlichte Gartner den neuesten Hype Cycle 2020 – auch der brachte AR als Emerging Technology nicht mehr zurück ins Spiel.

(c) Gartner

Ist der AR-Hype vorbei? Gartner räumt auf.

Der Gartner Hype Cycle dient als Orientierungshilfe für Analysten, Berater und Unternehmen, um Chancen und Risiken in der schnelllebigen Tech-Welt besser einzuschätzen: Welche Technologie könnte wichtig werden? Wie reif ist eine neue Entwicklung wirklich?

Seit 2005 hat Augmented Reality mit allen Höhen und Tiefen seinen festen Platz im Hype Cycle: Weil große Player wie Apple und Google stark in Augmented Reality investierten, spekulierten Branchenkenner schon seit einiger Zeit, ob AR 2020 endlich seinen Durchbruch, den “Slope of Enlightment” erreichen würde. Erst dann gilt eine Technologie als voll einsatzfähig. Analysten blieben aber bei ihrer Einschätzung: AR würde immer noch ein Jahrzehnt brauchen, um von der Nische in den Massenmarkt zu gelangen. 

Warum also hat Gartner AR plötzlich aus dem Hype Cycle geworfen? Hat Augmented Reality über Nacht auf die Überholspur gewechselt? Ist es doch schon ausgereifter als gedacht? Oder im Gegenteil: Hat es sein Potenzial womöglich verspielt?


Augmented Reality Evolution im Gartner Hype Cycle von 2005 bis 2020.
© Wikitude

Technologien werden für gewöhnlich erst dann aus dem Hype Cycle entfernt, wenn sie als reif angesehen werden. Fragt man Gartner, dann ist genau das mit Augmented Reality passiert: Es entwickelte sich so schnell, dass es nicht mehr als aufstrebende Zukunftstechnologie gilt.

Weil die im Hype Cycle abgebildeten Technologien so vielfältig sind, ist das Modell eher dynamisch zu verstehen. Soll heißen: Gartner räumt auf und macht im Hype Cycle Platz für die wirklich neuen Themen – anstatt darin den Reifegrad einer Innovation zu dokumentieren.

Es sind laut Gartner also gute Neuigkeiten, wenn reifere Semester wie Augmented Reality aussortiert werden: “Weil Augmented Reality sich rasch einem ausgereiften Zustand nähert, bewegt es sich weg aus der Kategorie der neu entstehenden Innovationen. Trotzdem ist und bleibt es eine wichtige Technologie.”

AR wird jetzt genutzt und nicht nur beobachtet

Man könnte sagen: AR hat das “Hype Cycle-Abi” bestanden. AR darf und soll als Technologie nicht mehr nur beobachtet, sondern viel mehr richtig genutzt werden. Was es dabei leisten kann, hat es in den letzten Jahren in vielen Branchen eindrucksvoll gezeigt. Die Zeit ist reif: Entscheider können und sollten jetzt beherzt und mit einem sicheren Gefühl in AR investieren, um ihr Business voranzutreiben.

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Diesen Trend bestätigt auch eine der letzten Gartner Prognosen: Multi-Experience Plattformen, die unter anderem AR Innovationen hervorbringen, werden bis 2021 in zumindest einem Drittel aller Unternehmen implementiert sein. Multi-Experience heisst: AR ist nicht mehr als reine Standalone-Technologie zu verstehen, sondern will mit anderen Werkzeugen sinnvoll zu einer Lösung verknüpft werden.

Im Hype Cycle aus den Jahren 2019 und 2020 ist das auch klar zu erkennen. Ausgereifte Technologien neigen dazu, sich rasch von ihrem Single-Dasein zu verabschieden. Sie verschmelzen regelrecht mit anderen, manchmal recht neuen Innovationen. Augmented Reality wird so mehr und mehr zum Baustein für wesentlich größerer Lösungen, wie etwa für Augmented Intelligence, Immersive Workspaces, AI-augmented development oder Social  Distancing Technologien.

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Manche Führungskräfte gewinnen möglicherweise erst jetzt das Vertrauen, um in AR zu investieren. Doch schon seit Jahren beweist AR, dass es Wert und einen starken Return on Investment (ROI) erzeugen kann. Dazu muss man sich nur Unternehmen wie Boeing, Walmart oder Lockheed Martin ansehen. Diese Pioniere zeigen uns, dass AR eine tragende Rolle in der Lösung komplexer Business Anforderungen spielen kann.

Augmented Reality kann erst jetzt, in Kombination mit anderen Technologien, sein volles Potenzial entfalten. Die Pandemie, die wie wir gerade erleben, beschleunigt diesen Prozess: Sie zeigt, dass die reale und die digitale Welt schon lange nicht mehr getrennt voneinander zu sehen sind. Augmented Reality ist ein ein Werkzeug, das uns dabei hilft, beide Welten sinnvoll miteinander zu verbinden.

Über den Autor: Martin Herdina, CEO Wikitude

Martin Herdina ist erfolgreicher Tech-Unternehmer und seit 2008 Pionier im Bereich Augmented Reality. Bevor er bei Wikitude anheuerte, baute Martin fatfoogoo mit auf, einen Payment Anbieter für Onlinespiele, und verkaufte ihn erfolgreich an Digital River (DRIV). Davor hatte er verschiedene strategische Rollen in Europa und den USA inne, so zum Beispiel bei Qpass Inc., UCP oder T‑Mobile.

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