„Augmented Reality ist die fehlende Verbindung von Technik und Menschen“

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2014 investierte Konica Minolta in das Augmented Reality Start-up wikitude.
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zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Augmented Reality wird die Vermischung von Realität mit digitalen Inhalten bezeichnet. Was Science Fiction mäßig klingt, hat in den menschlichen Alltag längst Einzug genommen. Viele sind davon überzeugt, dass die Technologie momentan einen Punkt erreicht hat, an dem das Internet vor rund 30 Jahren und das Smartphone vor zehn Jahren stand: An der Stufe zum Massenmarkt. Nicht umsonst investiert Google in die Weiterentwicklung von Google Glass – der Name für einen Miniaturcomputers, den man wie eine normale Brille am Kopf trägt und der einem Informationen ins Sichtfeld projiziert. Der Social Media Gigant Facebook investierte letztes Jahr einen Milliardenbetrag in die Virtual Reality Technologie Oculus, das soeben den Zukauf eines Spezialisten für gemischte Realität bekannt gab. Der Facebook-Ableger Oculus war lange Vorreiter gewesen, könnte aber durch konkurrierende Plattformen wie etwa das Augmented-Reality-System HoloLens von Microsoft – eine tragbare Augmented Reality Brille, die bereits 2016 auf den Markt kommen soll – vom ersten Rang verwiesen werden. Mit der Übernahme des britischen Unternehmen Surreal Vision mit Fokus auf der Darstellung „gemischter Realität“, möchte Facebook nun wieder aufholen. Hier werden zunächst Umgebungen der echten Welt erkannt, ausgewertet und analysiert, um die Informationen dann auf die reale Welt zu übertragen.

„Ich glaube, dass Augmented Reality momentan direkt vorm großen Boom steht, der in den kommenden Jahren gigantisch sein wird“, sagt Michael Plougmann vom Business Innovation Center von Konica Minolta, das in diesem Bereich stark mitmischt. Nächster Schritt für Konica Minolta sei die Einbindung der Technologie in ihr Produktportfolio. Plougmann ist sich sicher, dass ein Großteil der Unternehmen mit der Technologie in naher Zukunft arbeiten wird. Die Möglichkeit, Online-Daten direkt mit der Realität zu verknüpfen, habe enorm großes Potential. „Augmented Reality ist die fehlende Verbindung von Technik und Menschen“, so Plougmann. Denn egal, wie weit Fortgeschritten die Digitalisierung ist, man hatte bis jetzt immer noch einen manuellen Schritt dazwischen: Jemand musst die Daten beurteilen und verknüpfen. Mit der Automatisierung fällt dieser Zwischenschritt weg. Vor allem in der Medizintechnik kann Augmented Reality viel weiter bewegen: Hörbehinderte könnten etwa lesen, was zeitgleich gesprochen wird. Auch in der Automobilindustrie werden Fortschritte gemacht. So könnten Fahrer in naher Zukunft aktuelle Informationen auf die Fensterscheibe projiziert bekommen. Darum sei Konica auch einer der Hauptsponsoren am Pioneers Festival: Nicht nur Augmented Reality, Startups ganz generell bieten Lösungen an, die Probleme der Gesellschaft lösen können – vielleicht sogar dort, wo sie noch nicht erkannt sind. „Augmented Reality an sich ist nicht gefährlich“, meint Plougmann zum Thema Sicherheit und Daten. Als Anwender von Diensten wie Facebook oder Google generell müsse man aufpassen, welche Informationen man preisgibt. Allerdings, Augmented Reality Brillen machen es natürlich möglich, Gesichter zu erkennen und alle möglichen Informationen zu den Profilen auf Facebook oder LinkedIn abzurufen. „Die Privatsphäre sehe ich in diesem Bereich schon kritisch“, meint Martin Herdina, CEO von Wikitude. Er ist davon überzeugt, dass man in fünf Jahren statt zum Möbelhändler zu fahren, die Möbel direkt über ein Smartphone oder Tablet im eigenen Wohnzimmer ansieht, auswählt und direkt bestellt. Wikitude macht es möglich, dass man mit seiner Handy-Kamera auf den Börsenkurs zeigt und die aktuellen Informationen aufs Handy bekommt. Offline Inhalte werden online verknüpft und umgekehrt. Wikitude bietet die Technologie von Augmented Reality an – der Baukasten für ihre Kunden. Der Automobilhersteller Ford etwa hat ein interaktives Benutzerhandbuch von Wikitude in seinen Autos. Der User hält seine Smartphone-Kamera auf ein Element im Auto und bekommt eine interaktive Anleitung angezeigt. Insofern ist die Technologie schon lange bei uns angekommen.

Auch das Wiener Startup HappyMed möchte in die Richtung von Augmented Reality gehen. Das junge Unternehmen entwickelt eine Videobrille, die Patienten beim Arzt von ihren Schmerzen ablenkt. „Wir möchten die Welt zu einer Spielwiese machen“, meint HappyMed Gründer und CEO Philipp Albrecht. Der Fokus des Patienten während einer Therapie soll nicht länger auf der Behandlung an sich liegen. Durch die Fokusverlagerung in eine virtuelle Welt sollen Schmerzen ausgeblendet und Therapien angenehmer werden.

 

 

 

 

die Redaktion

Kärnten und fit4internet starten gemeinsame Digitalisierungsoffensive

Kärnten will in einer gemeinsamen Initiative in allen Kärntner Kommunen seine Bürgerinnen und Bürger im Bereich des digitalen Kompetenzaufbaus unterstützen. Für den Umgang mit dem digitalen Wandel wurde eine Kooperation mit der Plattform fit4internet gestartet.
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(c) Infineon Austria - Sabine Herlitschka, Vizepräsidentin von fit4internet und Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria: "Viele sind von heute auf morgen ins digitale Zeitalter katapultiert worden.".

Der offizielle Start der Zusammenarbeit aller Kärntner Gemeinden, der Städte Klagenfurt und Villach mit dem Verein fit4internet zur Steigerung digitaler Kompetenzen wurde am Mittwoch im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz bekanntgegeben. Die gemeinsame Initiative soll einen raschen und standardisierten Kompetenzaufbau für die Bewältigung der aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Digitalisierung vorantreiben.

Digitaler Kompetenzaufbau mit zwei Schwerpunkten

„Die Chancen der Digitalisierung auch in den heimischen Gemeinden, in der Bevölkerung sowie in der Wirtschaft zu nutzen und hier eine Vorreiterrolle einzunehmen, ist unser gemeinsames Ziel für die Kärntner. Dazu schließen sich alle 132 Kärntner Gemeinden zum bedarfsorientierten digitalen Kompetenzaufbau zusammen – und das generationenübergreifend“, erklärt Daniel Fellner (SP), Landesrat und Gemeindereferent in der Kärntner Landesregierung.

+++ Wirtschaftsministerium erhält neue Sektionschefin für Digitalisierung +++

Die beiden Schwerpunkte dieses Vorhabens sind der sichere Umgang in einer digitalen Welt – über eine Kooperation des Bundeskriminalamts mit fit4internet – und die Erhöhung der digitalen Kompetenzen.

Fit4internet unterstützt beim digitalen Wandel

Fit4internet als Initiative hat als oberstes Ziel  die Ermöglichung einer kompetenten Nutzung digitaler Technologien und breiter Teilhabe der gesamten Gesellschaft an der Digitalisierung. Österreicher werden folglich mittels Kompetenzmodells dabei unterstützt, mit dem digitalen Wandel Schritt zu halten und durch Hilfs-Angebote ihr Wissen und Know-how für ihre persönliche und berufliche Entwicklung einzusetzen.

Punkte des Kompetenzmodells

  • das Verstehen der digitalen Grundlagen
  • der Umgang mit Informationen und Daten
  • die Fähigkeit zur Kommunikation und Zusammenarbeit
  • die Kreation digitaler Inhalte
  • das sicherheitsbewusste Verhalten und
  • die Fähigkeit zum Problemlösen und Weiterlernen
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(c) Stadtpresse Klagenfurt – Maria-Luise Mathiaschitz, Bürgermeisterin von Klagenfurt: „Sich mit der ‚vierten Kulturtechnik‘ vertraut machen“.

„Vierte Kulturtechnik“

„Digitale Medien halten immer mehr Einzug in unser tägliches Leben. Umso wichtiger ist es daher, dass wir alle Altersgruppen dabei unterstützen, sich mit dieser sogenannten ‚vierten Kulturtechnik‘ vertraut zu machen“, sagt Maria-Luise Mathiaschitz (SP), Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee.

Check auf fit4internet

Dafür greifen sie und ihre Partner auf „Selbsteinschätzungsinstrumente“ wie „CHECK Digitale Alltagskompetenz“ zurück: Nach Absolvierung eines Checks erhält man ein individuelles Kompetenzprofil und kann so bedarfsorientiert Aus- und Weiterbildungsangebote zur Steigerung digitaler Kompetenzen suchen und finden.

Neben dieser Eigen-Testung ist ein „Kaffee Digital“ für Senioren in Planung, sowie Schulungen für den Bereich „Sicherheit in der digitalen Welt“.

Villach als „digital Pionier“

Neben der Landeshauptstadt zeigt sich auch Villach engagiert, um die Bevölkerung am Weg in die Digitalisierung aktiv zu unterstützen. Günther Albel (SP), Bürgermeister der Stadt, zur Wichtigkeit der digitalen Kompetenzen: „Villach positioniert sich in Österreich seit geraumer Zeit als digital-Pionier und wird auch weiterhin in die Digitalisierung investieren. Wichtige Faktoren am Weg dorthin sind der Mensch und dessen digitale Kompetenzen. Je besser wir die Bedarfssituation kennen, desto effizienter können wir mit Aus- und Weiterbildungsanbietern zusammenarbeiten“, sagt er.

Spitze der Verwaltung?

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(c) Stadt Villach/Wernig – Günther Albel, Villacher Bürgermeister sieht die Stadt Villach als digitalen Pionier.

Auch Josef Haller, Kuratoriumsvorsitzender des Gemeinde-Servicezentrums, sieht Kärntner Gemeinden auf dem Weg an die Spitze der österreichischen Gemeindeverwaltungen. Die digitale Kompetenzbildung sei sowohl für Mitarbeiter der Verwaltung als auch für Bürger als Nutzer von digitalen Serviceleistungen ein wesentlicher Baustein.

Digitale Basiskompetenz Voraussetzung

Von Seiten der Kärntner Wirtschaft erblickt man den Bedarf digitaler Kompetenzen in vielen Bereichen. „Neue technologische Lösungen ermöglichen die Modernisierung bestehender oder die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle“, sagt Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten.

Weiters führt er aus: „Nahezu alle Berufsbilder benötigen zumindest digitale Basiskompetenzen. Neue Berufsbilder erfordern besondere digitale Fähigkeiten, wie beispielsweise E-Commerce-Fachleute, Medienfachleute mit Onlineschwerpunkt oder Fahrradmechatroniker für E-Bikes. Ein hohes Maß an digitaler Kompetenz unserer Mitarbeiter ist daher für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen essenziell“.

(c)WKK/Helge Bauer – Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten: „Neue Berufsbilder erfordern besondere digitale Fähigkeiten“.

„Digitalisierungs-Push im Eiltempo“

Als Vertreterin der Kärntner Industrie, Vizepräsidentin von fit4internet und Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria äußert sich auch Sabine Herlitschka, zu dieser Kooperation: „Durch die Corona-Pandemie erleben wir einen Digitalisierungs-Push und Paradigmenwechsel im Eiltempo. Viele sind von heute auf morgen ins digitale Zeitalter katapultiert worden. Der persönliche Nutzen digitaler Technologien ist deutlicher spürbar denn je, ob im Teleworking, Home Schooling, bei behördlichen Themen oder elektronischen Rezepten. Dieses ‚neue‘ Bewusstsein müssen wir nutzen, um die digitalen Kompetenzen auf breiter Ebene zu stärken und diesen Fokus in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften auszubauen“.


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