AT Space: NÖ-Startup baut Satellitentechnologie für Apple und Facebook

Das 2018 gegründete niederösterreichische SpaceTech-Startup AT Space stellt unterschiedliche Satelliten-Komponenten her. Ein Bauteil wird in mehreren sogenannten "Mega Constellations" unterschiedlicher Tech-Riesen zum Einsatz kommen.
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AT Space: Die Gründer Erwin Neubauer und Michael Kitzmantel
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  • Auf den ersten Blick wirkt das „Flow Path Board“ des Startups AT Space recht unspektakulär.
  • Bei dem Gegenstand handelt es sich um einen Bauteil eines Druckreguliersystems, das in der Treibstoffzufuhr von Satelliten eingesetzt wird.
  • 74 davon sind bereits im All – mehrere Hundert werden in Großprojekten mit je Hunderten Kleinsatelliten zum Einsatz kommen.
  • Etwa zehn dieser sogenannten „Mega Constellations“ sollen in den nächsten Jahren ins All geschickt werden, erzählt Gründer Kitzmantel.
  • Es planen etwa auch Apple, Samsung und Facebook ‚Mega Constellations‘.
  • Für die europäische Weltraumbehörde ESA stellt das Unternehmen im Rahmen einer Kooperation im 3D-Druck-Verfahren einzelne Bauteile her.

Auf den ersten Blick wirkt das „Flow Path Board“ des Startups AT Space recht unspektakulär. Bei dem Gegenstand (siehe Bild unten) handelt es sich um einen Bauteil eines Druckreguliersystems, das in der Treibstoffzufuhr von Satelliten eingesetzt wird. Und wie so oft in der Satelliten-Technologie täuscht auch hier der erste Blick.

+++ Enpulsion: Startup eröffnet Satellitenantriebsfabrik in Wr. Neustadt +++

„Flow Path Board“: unscheinbar, aber hoch komplex

Die Fertigung des unscheinbaren, nicht ganz Hand-großen Metallgegenstands dauert etwa einen Monat, erklärt AT Space-Co-Founder Michael Kitzmantel bei einer „virtuellen Betriebsbesichtigung“ mit dem niederösterreichischen Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger. Der Bauteil besteht aus mehreren hochkomplexen Schichten – nicht alle Arbeitsschritte werden im Werk des Startups in Hof am Leithagebirge durchgeführt. Allerdings könne man freilich mehrere „Flow Path Boards“ parallel herstellen, sagt der Gründer. Das ist auch notwendig, ist der Bauteil doch derzeit das „Zugpferd“ des 2018 gegründeten Unternehmens, wie Kitzmantel es nennt. Erst im Herbst vergangenen Jahres in die Produktion gestartet, hat das Startup mit Sitz im Forschungszentrum Seibersdorf bereits 74 Satelliten, die nun im Erdorbit sind, mit der Komponente ausgestattet. Und es stehen Großaufträge an.

AT Space-Bauteil kommt bei „Mega Constellations“ zum Einsatz

Das neuartige Druckreguliersystem, dessen Teil das „Flow Path Board“ ist, hat nämlich mehrere Vorteile zu den bislang genutzten, die komplexe Rohrsysteme mit zahlreichen Schweißnähten enthalten. Abgesehen davon, dass es erheblich kleiner und leichter ist, punktet es vor allem durch seinen kompakten Aufbau, durch den es deutlich weniger fehleranfällig ist. Es soll daher bei mehreren für die kommenden Jahre geplanten Weltraum-Großprojekten mit jeweils Hunderten Kleinsatelliten (je ca. ein mal ein Meter) zum Einsatz kommen. Etwa zehn dieser sogenannten „Mega Constellations“ sollen in den nächsten Jahren ins All geschickt werden, erzählt Kitzmantel.

Neue- Satelliten-Kommunikationsnetze von Airbus, Apple, Facebook und Co.

„Die ‚Mega Constellations‘ sollen ein neues Kommunikationsnetz schaffen und auch an entlegensten Orten Internet-Zugang ermöglichen. Für das Projekt Airbus OneWeb Satellites und bei einem weiteren sind wir bereits für mehrere hundert Satelliten fix beauftragt. Es planen etwa auch Apple, Samsung und Facebook ‚Mega Constellations‘. Wir hoffen, in den ersten Projekten so überzeugen zu können, dass unser Bauteil auch bei den weiteren zum Einsatz kommt“, sagt der AT Space-Gründer. Wo man ziemlich sicher nicht zum Zug kommen werde, sei das entsprechende Projekt von SpaceX. Dort gehe man generell einem anderen technologischen Zugang nach.

AT Space und Enpulsion: Startup beliefert Startup

Neben dem „Flow Path Board“ produziert AT Space noch weitere Komponenten. So versorgt man etwa das Wiener Neustädter SpaceTech-Startup Enpulsion mit einem Bauteil für seine Mini-Satelliten-Antriebe. Für die europäische Weltraumbehörde ESA stellt das Unternehmen im Rahmen einer Kooperation im 3D-Druck-Verfahren einzelne Bauteile her. Derzeit arbeite man auch an weiteren Einsatzmöglichkeiten der bereits entwickelten Technologie im terrestrischen Bereich, erzählt Co-Founder Erich Neubauer, der gemeinsam mit Mitgründer Kitzmantel auch das Unternehmen RHP Technology gegründet hat.

Accent bringt Vernetzung

Bis vor kurzem war AT Space im Accent Tough Tech Incubator. „Wir waren sehr zufrieden mit der Betreuung und dem Netzwerk. Wir wurden mit verschiedensten Unternehmen verbunden, die in Österreich raumfahrtrelevante Themen bearbeiten. Wir wollen auf Dauer ein breiteres Produktportfolio aufbauen und das Netzwerk hilft“, erzählt Neubauer. Und Accent Geschäftsführer Michael Moll ergänzt: „Die Raumfahrt als Zukunftsmarkt ist wichtig für Accent. Wir sind gut vernetzt, etwa auch im Bereich Materialforschung, sind lokaler Partner der ESA in Österreich, und auch von weiteren ESA-Partnern, mit denen wir unsere Startups verbinden können“.

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Redaktionstipps

die Redaktion

Robo Wunderkind: Neuerungen erleichtern Kompatibilität mit Lego

Robo Wunderkind hat seine Roboter-Kits Explorer Lite, Explorer Prime und Explorer Pro weiterentwickelt, um Kindern durch das Programmieren von Robotern das spielende Erlernen von MINT-Fähigkeiten zu erleichtern. Und um die Kits besser mit Lego zu kombinieren.
/robo-wunderkind-lego/
Robo Wunderkind, Lego, Apps, Kits, MINT
(c) Victoria Poliakova - Robo Wunderkind legt mit neuen Kits den Fokus auf MINT-Skills für Kinder.

Mit dieser Neuerung von Robo Wunderkind sollen sich Kindern noch mehr Möglichkeiten eröffnen und deren Problemlösungskompetenz sowie kognitive Fähigkeiten gefördert werden. Denn heutzutage schein es eine Selbstverständlichkeit wenn Kinder bereits vor der Schulzeit erste Einblicke ins Lesen, Schreiben und Rechnen von den Eltern mitbekommen. Einig ist man sich jedoch auch, dass zukünftig digitale Fähigkeiten ebenso einen wichtigen Aspekt für die neuen Arbeitswelten spielen werden. Ein Ansatz, der Robo Wunderkind dazu verleitet, Kinder in diese Richtung zu unterstützen.

MINT-Skills steigern durch Robo Wunderkind

Beim Tech-Unternehmen nehmen deswegen Roboter eine immer entscheidendere Rolle ein. Mit den Kits von Robo Wunderkind sollen Kinder unter anderem das Programmieren der „künstlichen Freunde“ erlernen. So sollen Eltern und Pädagogen bereits früh Grundlagen für die Entwicklung von MINT-Fähigkeiten legen.

Das Bausteinprinzip verfeinert dabei die motorischen Fähigkeiten und das räumliche Denken der Kinder. Die Module sind dabei einfach gehalten.

Roboter an den Schulen

Die Robo Wunderkind-Apps sollen zudem das logische und abstrakte Denken der Kinder schulen, sowie ihre Fähigkeit zur Planung und intelligenten Lösung von Aufgaben anheben. Mittlerweile kommen die Roboter aber nicht nur als Spielzeug zum Einsatz, sondern unterstützen auch den Unterricht an Schulen. Pädagogen nutzen die Roboter, um den Schülern mathematische sowie IT-Grundkenntnisse zu vermitteln.

Visuelle Programmierung

Konkret können Kinder aus den Kits von Robo Wunderkind einen Roboter bauen, den sie per App steuern und durch ihr Zimmer flitzen lassen. Die Sets enthalten unter anderem auch Baublöcke, einen intelligenten Motor und Entfernungssensoren. Die Nachwuchs-Entwickler haben sogar die Möglichkeit, den Roboter über visuelle Programmierung so einzustellen, dass dieser selbstständig Hindernisse erkennt.

Noch besser mit Lego kompatibel

Zudem verbesserten die Designer die Kompatibilität der Bauteile mit Lego, indem sie die Seiten so abgeflacht haben, dass die Kinder ihre Roboter leichter mit den beliebten Spielsteinen erweitern können. Die Module der dritten Generation besitzen zusätzlich eine optimierte Haptik und bieten mehr Platz, um die verschiedenen Sensoren anzuschließen.

Drag-and-Drop-Funktion

Dabei ermöglicht die App „Robo Live“ die Fernsteuerung der Roboter und die Kinder können sie über sehr übersichtliche Drag-and-Drop-Funktionen bedienen. „Robo Code“ geht sogar einen Schritt weiter: Mit dieser Anwendung sollen Kinder spielerisch die ersten Grundlagen der Programmierlogik kennenlernen.

Programmierbefehle möglich

Die neue und ebenfalls kostenlose App „Robo Blockly“ adressiert Kinder ab acht Jahren, die damit unterschiedliche blockbasierte Programmierbefehle erlernen und einen komplexen Code für ihren Roboter schreiben können.

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