Die neuen Apple-Gadgets kommen – muss das sein?

Apple wird bei der heutigen Keynote neue Gadgets präsentieren. Kritik daran gibt es vom Startup refurbed.
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Peter Windischhofer, CEO refurbed, findet klare Worte zur Apple-Keynote.
Peter Windischhofer, CEO refurbed, findet klare Worte zur Apple-Keynote.
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  • Apple wird heute im Rahmen einer Keynote neue Produkte aus dem Ärmel zahlen: die Rede ist von einem neuen iPad und einer neuen Apple Watch, auf ein neues iPhone sollen die Fanboys und -girls dem Vernehmen nach noch warten müssen.
  • Auch diesmal wird die Präsentation der neuen Apple-Gadgets wieder live im Internet übertragen.
  • Die einfachste Möglichkeit zum Verfolgen der Keynote ist dabei der nachfolgende Stream via YouTube, für den man sich eine entsprechende Erinnerung einrichten kann.
  • Kritik von refurbed-CEO: Nicht alle Menschen teilen die Euphorie der Apple-Jünger.
  • Jede Europäerin, jeder Europäer hat im Vorjahr mehr als 16 Kilogramm Elektroschrott verursacht“, nennt er als Fakten: „Die Produktion eines Smartphones verbraucht im Schnitt 13.000 Liter Wasser und produziert 76 Kilo CO2.
  • Allein in Deutschland liegen rund 200 Millionen alte Smartphones in den Schubladen.

Apple wird heute im Rahmen einer Keynote neue Produkte aus dem Ärmel zahlen: die Rede ist von einem neuen iPad und einer neuen Apple Watch, auf ein neues iPhone sollen die Fanboys und -girls dem Vernehmen nach noch warten müssen. Auch diesmal wird die Präsentation der neuen Apple-Gadgets wieder live im Internet übertragen.

Apple Keynote im Livestream auf YouTube

Die einfachste Möglichkeit zum Verfolgen der Keynote ist dabei der nachfolgende Stream via YouTube, für den man sich eine entsprechende Erinnerung einrichten kann. Auch auf diversen Apple-Geräten wird die Keynote übertragen. Start ist um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

Kritik von refurbed-CEO

Doch nicht alle Menschen teilen die Euphorie der Apple-Jünger. Zu den Kritikern gehört etwa refurbed-CEO Peter Windischhofer. „Jedes Jahr wiederholt sich das gleiche Spiel: Apple versucht den Konsumenten einzureden, dass es Zeit ist für das neueste Handy oder Tablet. Schneller, besser, mit noch mehr Kameras. Dieses iPhone ist das beste, das wir je gebaut haben, sagt dann Tim Cook. Und nächstes Jahr wiederholt sich das Ganze wieder,“ schreibt er in einem Statement: „Wo soll das hinführen?“

Unter anderem kritisiert Windischhofer den ökologischen Aspekt: „Ein neues Smartphone verbraucht im Schnitt 13.000 Liter Wasser und produziert 76 Kilogramm CO2. Verträgt das der Planet, wollen wir das wirklich herausfinden? Unser Planet wird es nicht vertragen,“ schreibt er weiter.

Apple reagiere auf derartige Fakten, indem ein Nachhaltigkeitsbericht verfasst wird, mit dem die Kunden ihr Gewissen beruhigen können. „Wir brauchen keine neuen und besseren iPhones mit noch mehr Kameras. Wir brauchen Handys, die länger leben und einfacher reparierbar sind,“ schriebt der refurbed-CEO.

16 Kilo Elektroschrott pro Person

Wer sich nur auf das Wohl der Aktionäre und auf stark steigende Aktienkurse verliere, der laufe Gefahr, das Wesentliche aus den Augen zu verlieren, heißt es von Windischhofer – nämlich die Umwelt und ihre noch verbleibenden Ressourcen.

„Immer schneller Neues und Besseres kann nicht auf Dauer gut gehen. Jede Europäerin, jeder Europäer hat im Vorjahr mehr als 16 Kilogramm Elektroschrott verursacht“, nennt er als weitere Fakten: „Die Produktion eines Smartphones verbraucht im Schnitt 13.000 Liter Wasser und produziert 76 Kilo CO2. Allein in Deutschland liegen rund 200 Millionen alte Smartphones in den Schubladen. Die sind natürlich nicht alle hip und schick oder haben 6 Kameras – aber sie funktionieren und die meisten lassen sich problemlos wieder refurbishen. Jedes erneuerte Handy spart 70 Prozent CO2-Ausstoß. In diese Richtung sollte es gehen.“

Refurbed und die Kreislaufwirtschaft

Der Gründer des Refurbishing-Unternehmens spricht sich hingegen für eine „verantwortungsvolle Kreiskaufwirtschaft“ aus, an der alle partizipieren: Unternehmen, Kundinnen und Kunden und politische Entscheidungsträger sollen gleichermaßen daran partizipieren. Windischhofer: „Wenn eine Säule wegbricht, hat die Umwelt das Nachsehen. iPhones, iPads oder Apple Watches müssen nicht nach einem Jahr in die Schublade oder in den Müll wandern. Diese Geräte verdienen ein zweites Leben und können erneuert wieder in den Kreislauf eingebunden und weiterverwendet werden.“

Politischer Rahmen für Elektroschrott

Die Menge an Elektroschrott sei hingegen in den vergangenen fünf Jahren um ein Viertel angewachsen – auf jährlich knapp 54 Millionen Tonnen weltweit.

„Jeder sollte mithelfen, um diesen Berg zu verkleinern, und dafür braucht es politische Rahmenbedingungen. Zum Beispiel weniger Umsatzsteuer auf erneuerte Geräte“, schreibt der refurbed-Gründer: „Zudem sollten Hersteller bereits verwendete Geräte am Ende ihres Produktlebenszyklus zurücknehmen und sicherstellen, dass wertvolle Rohstoffe recycelt und wieder in den Produktionskreislauf integriert werden. Für einen ernst zu nehmenden und nachhaltigen Richtungswechsel braucht es auch Anreize – ähnlich wie die staatliche Förderung bei der E-Mobilität.“

In die richtige Richtung gehe dabei auch der Aktionsplan der EU für ein Recht auf Reparatur, schreibt Windischhofer: „Wir brauchen einheitliche und internationale Standards. Denn eines zeigt die Erfahrung: Wenn es irgendwo eine Lücke gibt, dann wird diese ausgenutzt. Und ganz ehrlich: Haben Sie nicht auch die Nase voll von Smartphones, die pünktlich mit Ablauf der Garantie den Geist aufgeben oder auf unerklärliche Weise plötzlich keine Akkukapazität mehr haben? Wenn elektronische Geräte einfacher und besser reparierbar wären, dann könnte ihre Lebensdauer um Jahre verlängert werden.“

die Redaktion

Covid-19-Gurgeltest von LEAD Horizon durch Ministerium anerkannt

Das Corona Test-Set des Wiener Startups LEAD Horizon wurde durch das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz nun offiziell anerkannt. Zudem kooperiert LEAD Horizon mit dem Wiener Scaleup Anyline.
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Gurgeltest
LEAD Horizon ist ein österreichisches Unternehmen, das Anfang 2020 von Assoc.- Prof. Dr. med. Christoph Steininger und Michael Putz gegründet wurde | (c) LEAD Horizon

Das österreichische Startup LEAD Horizon rund um den österreichischen Virologen Christoph Steininger hat im Sommer den sogenannten Covid-19-Gurgeltest auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu einem unangenehmen Rachenabstrich, für den es medizinisch geschultes Personal braucht, kann der Gurgeltest einfach und schmerzfrei nach dem DIY-Prizip zu Hause durchgeführt werden – der brutkasten berichtete.

Behördliche Anerkennung

Wie das Startup am Donnerstag mitteilte, erfolgte nun die „Bestätigung der behördlichen Anerkennung“ durch das österreichische Gesundheitsministerium. Basis dafür sei ein Gespräch im Gesundheitsministerium gewesen, das bereits am 11. September stattgefunden hat.

In einer Aussendung von LEAD Horizon heißt es dazu: „Die beiden Gründer, Virologe Prof. Christoph Steininger und Innovationsexperte Michael Putz konnten im Gespräch mit Dr. med. Silvia Türk, Sektionschefin der Sektion VIII Gesundheitssystem, Unklarheiten rund um das Test-Set klären.“

Auf Rückfrage des brutkastens erläuterte eine Sprecherin von LEAD Horizon, dass das Auswertungsverfahren mit PCR-Verfahren von Beginn an anerkannt war, das Startup wollte aber zusätzlich in Bezug auf die Handhabung des Test-Kits eine Bestätigung von Seitens des Ministeriums einholen.

Identität sicherstellen

Ein heikler Punkt bei Corona-Selbsttests ist die Identifizierung der Testpersonen. Hierfür bietet das Startup allerdings eine Lösung an: Mittels Videoaufnahme während des gesamten Prozesses wird die Identität der Testperson sichergestellt, um Betrug vorzubeugen. Die Proben werden postalisch eingeschickt oder firmenintern gesammelt und zur Abgabestelle gebracht.

Anschließend werden die Proben ausschließlich durch ÖQUASTA-zertifizierte Labore mittels PCR-Verfahren ausgewertet. Am Folgetag nach Einlangen wird das Ergebnis elektronisch und datensicher übermittelt.

Kooperation mit Anyline

In rund zwei Wochen soll zudem im Rahmen eines Updates ein automatisiertes Identitätsverfahren für Ausweise in die Web-Applikation von Lead Horizon integriert werden. Hierfür arbeitet das Startup mit dem Wiener Scaleup Anyline zusammen.

„Um den Nutzern eine einfache und sichere Methode zum Sammeln und Versenden dieser Daten zu bieten, wird LEAD Horizon nun das mobile Reisepass-Scannen von Anyline in diese WebApp integrieren“, so Anyline auf dem firmeneigenen Blog.

Die Kooperation mit Anyline ist nicht die einzige Kooperation von Lead Horizon. So hat das Startup erst diese Woche die Kooperation mit dem Wiener Startup testFRWD bekannt gegeben, um den Test verstärkt bei Events und im Tourismus einzusetzen – der brutkasten berichtete.

Christoph Steininger im August über den Covid19-Gurgeltest

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