Anteil gesunken: Nur 14 von 191 ATX-Vorständen sind Frauen

Der Anteil von Frauen in Vorständen von ATX-Unternehmen ist von 7,7 auf 7,3 Prozent gesunken, wie eine aktuelle Studie zeigt.
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  • Der Gendermix kommt bei börsennotierten Unternehmen in Österreich nicht wirklich vom Fleck.
  • So ergibt eine aktuelle Untersuchung von EY, dass zum Stichtag 1. August 2020 nur 14 von insgesamt 191 Vorstandsmitglieder in ATX-Konzernen Frauen sind.
  • In absoluten Zahlen stagniert die Anzahl somit, in prozentuellen Anteilen ist es sogar ein Rückgang von 7,7 auf 7,3 Prozent.
  • Grund dafür ist, dass der Anteil der Frauen in Vorstandsetagen gleich geblieben ist, es unter den Männern hingegen neun Neuzugänge gab.
  • Die meisten Frauen sind momentan in den Chefetagen in der Konsumgüterbranche anzutreffen, wo ihr Anteil bei 19 Prozent liegt.
  • Von den derzeit 534 Aufsichtsratsmitgliedern der im WBI notierten österreichischen Unternehmen sind 145 Frauen. Der Anteil weiblicher Aufsichtsratsmitglieder ist damit bereits das siebte Halbjahr in Folge gestiegen.

Der Gendermix kommt bei börsennotierten Unternehmen in Österreich nicht wirklich vom Fleck. So ergibt eine aktuelle Untersuchung von EY, dass zum Stichtag 1. August 2020 nur 14 von insgesamt 191 Vorstandsmitglieder in ATX-Konzernen Frauen sind. In absoluten Zahlen stagniert die Anzahl somit, in prozentuellen Anteilen ist es sogar ein Rückgang von 7,7 auf 7,3 Prozent. Grund dafür ist, dass der Anteil der Frauen in Vorstandsetagen gleich geblieben ist, es unter den Männern hingegen neun Neuzugänge gab.

Gleichberechtigung erst im Jahr 2073?

„Dieses eindeutige Missverhältnis zeigt, dass der Aufstieg für Frauen in die Vorstandsetagen weiterhin sehr schwierig ist und die Unterstützung von Politik, Unternehmen und auch vom persönlichen Umfeld teilweise fehlt“, sagt dazu Helen Pelzmann, Partnerin (EY Law) und Verantwortliche für die Initiative „Women. Fast Forward“ bei EY Österreich: „Wenn die Zahl der Frauen weiter im Tempo der letzten Jahre von unter einem Prozentpunkt steigt, wird es bis zum Jahr 2073 dauern, bis in den Vorstandsgremien 50 Prozent Frauen und 50 Prozent Männer sitzen.“

Fünf Branchen ohne Frauen im Vorstand

Nach wie vor ist in 45 von 58 österreichischen börsennotierten Unternehmen noch keine Frau im Vorstand vertreten. Immerhin drei der insgesamt 14 Frauen in Vorstandsetagen leiten das Unternehmen als CEO: Herta Stockbauer bei der BKS Bank, Karin Trimmel beim Kräuterlikörhersteller Gurktaler und Elisabeth Stadler bei der Vienna Insurance Group. Sechs Frauen stehen dem Finanz-Ressort vor.

Die meisten Frauen sind momentan in den Chefetagen in der Konsumgüterbranche anzutreffen, wo ihr Anteil bei 19 Prozent liegt. An zweiter Stelle folgt die IT-Branche (12,5%) und an dritter Stelle die Finanzbranche (7,7%). Keine einzige Vorständin gibt es in fünf Branchen: Automobil, Immobilien, Rohstoffe, Telekommunikation und Transport.

Die Gründe für die Stagnation

Doch woran liegt es, dass die Entwicklung so langsam voranschreitet? „Obwohl Unternehmen immer mehr den Wert und die Notwendigkeit von vielfältig zusammengestellten Teams erkennen und auch wissen, dass sie im ‚War for Talents‘ nicht auf Frauen verzichten können, scheuen sie diesen Veränderungsprozess noch in den obersten Leitungsfunktionen und verkennen so auch die hohe Symbolkraft weiblicher Führungskräfte“, sagt Pelzmann: „Dies gilt nicht nur in Hinblick auf junge weibliche Nachwuchskräfte, sondern für die junge Generation insgesamt, der Diversität sehr wichtig ist.“

Keine Frauen in den Vorstandsetagen seien „ein starkes Indiz, dass es sehr wohl Aufstiegshindernisse gibt und Tradition anstatt Wandel, Aufbruch und Fortschritt gelebt wird. Es braucht jedenfalls gemeinsame Anstrengungen, um zu verhindern, dass die zarten Entwicklungen der letzten Jahre durch die Coronakrise zunichte gemacht werden“, so Pelzmann.

Corona bremste die Entwicklung

„Wie unterschiedliche Studien zeigen, hat die Corona-Pandemie zu einer verstärkten Rückkehr traditioneller und überholter Geschlechterstereotypen geführt. Um den Haushalt und Homeschooling haben sich vermehrt die Frauen in der Familie gekümmert, auch weil sie öfter in Teilzeitstellen arbeiten“, sagt Pelzmann: „Hier sind die Unternehmen gefordert, durch ein flexibles Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, von Zuhause zu arbeiten, eine gute Grundlage zu schaffen, um beiden Geschlechtern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern und dadurch die Gleichstellung der Frauen voranzutreiben.“

Mehr Frauen im Aufsichtsrat

Einen Lichtblick gibt es trotzdem, denn immerhin ist der Anteil weiblicher Mitglieder in den Aufsichtsräten gestiegen: Seitdem mit 1. Jänner 2018 die gesetzliche Genderquote von 30 Prozent in Kraft getreten ist, erhöhte sich der Frauenanteil in den Kontrollgremien der österreichischen WBI-notierten Unternehmen von 18,8 auf 27,2 Prozent.

Das liegt daran, dass jene österreichischen im WBI notierten Unternehmen, die die Quote erfüllen müssen, mehr Frauen in den Aufsichtsräten haben. Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt ist die Zahl der Frauen in den Aufsichtsräten der österreichischen WBI-Unternehmen von 26,3 auf 27,2 Prozent gestiegen. Von den derzeit 534 Aufsichtsratsmitgliedern der im WBI notierten österreichischen Unternehmen sind 145 Frauen.

Der Anteil weiblicher Aufsichtsratsmitglieder ist damit bereits das siebte Halbjahr in Folge gestiegen. In 66 Prozent der gelisteten österreichischen Unternehmen sind inzwischen mindestens zwei Aufsichtsräte Frauen, bei 81 Prozent gibt es zumindest ein weibliches Gremiumsmitglied.

Am höchsten ist der Anteil weiblicher Aufsichtsratsmitglieder wie im Vorjahr in der Energiebranche (35,5%), wo jedes dritte Aufsichtsratsmitglied eine Frau ist. Ähnlich hoch ist der Anteil in der Finanz- (33,1%), Transport- (29,6%) und Telekommunikationsbranche (26,7%).

Quote wirkt – doch es gibt Aufholbedarf

„Bei der Einführung der Quotenregelung für Aufsichtsräte gab es viele Bedenken und Diskussionen. Auch wenn Quoten sicher kein Allheilmittel sind, sehen wir in diesem Fall einen ganz klaren Effekt. Seit der Einführung vor zweieinhalb Jahren ist der Frauenanteil in den Kontrollgremien deutlich gestiegen. Die Quote hat die Themen Diversität und Gleichstellung deutlich nach oben an die Spitze der Unternehmens-Agenda gehievt. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass gemischte Teams besser arbeiten und auch die wirtschaftliche Performance des Unternehmens positiv beeinflussen“, sagt Pelzmann.

Trotz deutlicher Fortschritte bei der ausgewogenen Besetzung von Aufsichtsräten gebe es immer noch Aufholbedarf, sagt Pelzmann: „Die Genderquote zeigt Wirkung, es gibt 44 weibliche Aufsichtsratsmitglieder mehr als zum Zeitpunkt des Inkrafttretens. Dieser Zuwachs ist zu einem überwiegenden Teil darauf zurückzuführen, dass jene österreichischen im WBI notierten Unternehmen, die die Quote erfüllen müssen, mehr Aufsichtsratsposten an Frauen vergeben haben. Allerdings ist das Ziel noch nicht erreicht. Fast jedes vierte verpflichtete österreichische Unternehmen erfüllt die Genderquote im Aufsichtsrat noch nicht.“

Auch hier sei die Corona-Pandemie der Grund dafür, dass es im vergangenen halben Jahr vergleichsweise wenig Veränderung gab, sagt Pelzmann: „Manche Unternehmen haben ihre planmäßige Hauptversammlung und damit auch die Neubestellung des Aufsichtsrats in den Herbst verschoben. In den nächsten Monaten werden wir wieder deutlich mehr Bewegung sehen.“

die Redaktion

Voting: Welches dieser 10 Uni-Spinoffs hat das größte Potenzial?

Voting. Beim S&B Award 2020 des Rudolf Sallinger Fonds treten zehn Teams mit auf Forschung basierenden Business-Ideen gegeneinander an. Der brutkasten vergibt einen Sonderpreis (5000 Euro Mediavolumen), dessen Gewinner hier ermittelt wird.
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S&B Award 2020 - Voting: Welches Spinoff hat das größte Potenzial?
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Die heimischen Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen bringen laufend spannende Startups hervor und fördern diese über zahlreiche Programme. Nicht wenige der erfolgreichsten Jungunternehmen des Landes haben ihren Ursprung in der Forschung. Es sind nicht immer die öffentlichkeitswirksamsten Business-Ideen, die von akademischen Spinoffs kommen. Häufig sind es jedoch jene, die das größte Potenzial aufweisen. Und solche, die in ihrem Bereich wirklich nachhaltige Veränderungen hervorrufen. Genau diese Innovationen sollen beim S&B Award 2020 des Rudolf Sallinger Fonds vor den Vorhang geholt werden, der am 7. Oktober vergeben wird.

Voting zum brutkasten-Sonderpreis beim S&B Award 2020

Beim S&B Award 2020 schafften es zehn Spinoff-Teams in Finale. Neben dem Hauptpreis – 20.000 Euro Cash und weitere Unterstützungsleistungen – vergibt auch der brutkasten einen Sonderpreis. Der Gewinner von 5000 Euro Mediavolumen wird mit diesem Voting ermittelt (Kurzbeschreibungen und Videos zu allen Finalisten unterhalb). Herangezogen werden alle Stimmen, die bis Montag, 5. Oktober 2020 um 12:00 Uhr abgegeben werden:

Voting läuft bis 5. Oktober (12 Uhr)
Voting zum brutkasten-Sonderpreis des S&B Award 2020

Das sind die zehn Finalisten des S&B Award 2020

Auch dieses Jahr haben es wieder zehn sehr unterschiedliche Business-Ideen ins Finale geschafft. Hier werden alle kurz (mit Video) vorgestellt:

Albuplatin by P4 Therapeutics – MedUni Wien und Uni Wien

Im Projekt Albuplatin wurde ein Krebstherapeutikum auf Platin-Basis entwickelt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte „Prodrug“, die die aktive Verbindung in ungiftiger Form beinhaltet und gezielt an das Plasmaprotein Albumin im Blut des Patienten bindet. Anschließend wird Albuplatin durch die erhöhte Albuminaufnahme von Krebszellen gezielt im Tumorgewebe angereichert und dort selektiv zum aktiven Therapeutikum umgewandelt. P4 Therapeutics, ein Spinoff der Universität Wien und der Medizinischen Universität arbeitet derzeit gemeinsam mit einem Partner aus der Pharmaindustrie daran, die bereits weit fortgeschrittenen präklinischen Untersuchungen abzuschließen und in Folge die erste klinische Studie von Albuplatin erfolgreich durchzuführen.

CarboFeed – BOKU Wien

Im Projekt CarboFeed wurde eine Methode entwickelt, mit der CO2 mit Hilfe einer neuartigen Hefe, zu einem Tierfutterzusatz verarbeitet werden kann. Damit soll CO2 als Rohstoffquelle nachhaltig nutzbar gemacht werden. Die Umwelt soll dabei auch davon profitieren, dass damit keine zusätzlichen landwirtschaftlichen Flächen zur Tierfutter-Produktion gebraucht werden. Zudem soll die Abhängigkeit von Sojaimporten aus Übersee reduziert werden, was Versorgungssicherheit bringen und die entstehenden CO2-Emissionen weiter reduzieren soll.

debubbling by usePAT – TU Wien

usePAT hat sich mit Sonicbubble auf die Messung industrieller Flüssigkeiten spezialisiert. Störende Luftbläschen sollen beim „debubbling“ vom Messpunkt ferngehalten werden, Messungen direkt im Prozess werden möglich, heißt es vom TU Wien-Spinoff. In Folge stünden verlässliche Echtzeitdaten zur Verfügung und Fehlentwicklungen des Prozesses könne unmittelbar entgegengesteuert werden. Genutzt werden soll das nicht nur in der chemischen Produktion sondern etwa auch in den Bereichen Food & Beverages, Pharma, Biotech und Konsumgüterproduktion. Dazu gebe es bereits intensive Gespräche mit Kunden.

Eine Humanmaterial-basierte Plattform Technologie für die Zellkultur-Forschung – BOKU Wien

„3R-Reduce, Refine and Replace animal materials in science!“ – das ist das Motto des BOKU-Spinoffs mit dem etwas sperrigen Namen „Eine Humanmaterial-basierte Plattform Technologie für die Zellkultur-Forschung“ bzw. auf englisch „TheHumanTouch – extracellular Platform Technology“. Im Rahmen des Projekts wurde ein nicht-zelluläres Biomaterial aus der menschlichen Plazenta hergestellt, um es Zellkultur-Forschern, Firmen und später auch Arzneimittelherstellern als Alternative zu Tiermaterial-basierten Produkten anbieten zu können. Das soll in der Zellkultur-Forschung bessere Qualität und Sicherheit bieten.

Endobentall – MedUni Wien

Das Projekt Endobetall entwickelt ein System zur Behandlung einer (Typ A) Aortendissektion (stark vereinfacht: ein Riss in der Hauptschlagader). Bislang brauchte es zur Behandlung eine Not-Operation am offenen Herzen. Mit dem laut Spinoff „minimal invasiven System“, das eine biologische Aortenklappe integriert, soll es Ärztinnen und Ärzten nun möglich sein, diesen akut lebensbedrohlichen Zustand zu behandeln, ohne dass eine spezialisierte Gefäß- und Thoraxchirurgie verfügbar sein muss.

FusariumPrevent by Nourivit Technologies GmbH – BOKU Wien, IFA Tulln

Gegen Pilzkrankheiten, die in der Landwirtschaft enorme Ertragseinbußen und Qualitätsverluste verursachen, kommen üblicherweise Fungizide zum Einsatz. „Diese chemisch synthetische Mittel besitzen aber erhebliche Nebenwirkungen und stellen ein immer größer werdendes Problem für den Anwender und die Natur dar“, heißt es vom Team des Projekts „FusariumPrevent“. Das Team hat mit Hilfe von natürlichen Mikroorganismen und Calcium-Kationen eine biologische Alternative entwickelt, die Pflanzen präventiv gegen Pilzkrankheiten stärkt. Im Unterschied zu chemisch synthetischen Fungiziden hinterließe diese nach der Anwendung keine toxikologisch relevanten Rückstände auf der Pflanze, heißt es vom BOKU und IFA Tulln-Spinoff.

Legendary Vish – BOKU Wien, Universität Göteborg

Das BOKU Wien und Universität Göteborg-Spinoff Legendary Vish hat sich auf die Produktion von pflanzenbasierten Fischersatzprodukten mit einem 3D-Druckverfahren spezialisiert. Im Gegensatz zu untexturierten Konkurrenzprodukten, wie zum Beispiel vegetarischen „Fischstäbchen“, wird es durch die Methode des 3D-Printings ermöglicht, die Konsistenz und das Aussehen von verschiedenen Fischarten, etwa Lachsfilets, detailgetreu nachzustellen. Das soll unter anderem den negativen Auswirkungen der industriellen Fischerei (Überfischung, Meeresverschmutzung) entgegenwirken.

NovoArc – TU Wien

„Kapsel statt Spritze“: das ist – sehr eng zusammengefasst – das Ziel des TU Wien-Spinoffs NovoArc. „Viele Wirkstoffe müssen derzeit über Spritzen verabreicht werden, da sie bei oraler Einnahme im Magen zersetzt werden. Zudem werden die Arzneimittel durch deren kurze Aufenthaltszeit im Darm nur teilweise vom Körper aufgenommen. Unsere Technologie hat das Potential, circa 20 Prozent aller Spritzen durch Tabletten zu ersetzen“, heißt es vom Projektteam. Ziel des Teams ist daher die industrielle Produktion von „stabilen Lipiden“ für die Schutzhülle oraler Pharmazeutika, die sich noch nicht im Magen, sondern erst später im Verdauungstrakt auflösen.

Purency – TU Wien

Die Analyse von Mikroplastik (v.a. unter 100 μm) stellt Labore vor ein Software-Problem. Die zu analysierenden Datenmengen sind nämlich extrem groß. Das TU Wien-Spinoff Purency will diese Herausforderung meistern – denn bislang gebe es keine praktikable Methode. „Wir haben über mehrere Jahre ein tiefes Fachverständnis für die Datenanalyse von Mikroplastik erworben, und haben schnelle, präzise und robuste Algorithmen zur Detektion von Mikroplastik entwickelt. Diese erkennen Anzahl, Art und Größe der Partikel“, heißt es vom Team. Das Machine Learning Modell von Purency verarbeite enorme Datenvolumina (Bilder mit 1 Mio. Spektren und 5 GB) in weniger als zehn Minuten auf gewöhnlichen Office-PCs. Dabei würden mehr als 20 Polymerarten erkannt. „Damit ist die Mikroplastik-Analyse skalierbar und der Wasser- und Lebensmittelindustrie wird Risikobewertung, Qualitätskontrolle und Vorbereitung auf erwartete Gesetzgebung ermöglicht“, so das Projektteam.

Viwax – Heilwachs für die Biene – KFU Graz

Wenn ein Bienenvolk von der „Amerikanischen Faulbrut“, einer hochansteckenden Bienenseuche, die die gesamte Brut vernichtet, befallen ist, muss es in Europa verbrannt werden. In anderen Teilen der Erde wird die weltweit verbreitete Krankheit mit Antibiotika behandelt, die große Folgeprobleme verursachen. Auslöser der Krankheit ist ein sporenbildendes Bakterium, gegen das die erwachsenen Bienen aufgrund eines in ihrem Darm vorkommenden Stoffes immun sind. „Hier setzt ein Behandlungskonzept an, das diesen Stoff via Eingießen in Wachs-Mittelwände für die Larven verfügbar macht“, heißt es vom Team Viwax. Nach der gründlichen Beforschung dieses Naturstoffes und seiner Wirkung gegen Faulbrut werde die Methode, für die bereits internationaler Patentschutz bestehe, nun für eine Feldanwendung tauglich gemacht.


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