Amazon gründet 100 Mio Dollar Fond: „Sprachtechnologie wird Umgang mit Technik verändern“

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Amazon gründet Fonds um Startups und Innovationen im Bereich der Sprache zu fördern.
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Amazon hat erst vor wenigen Tagen mit dem Verkauf seines neuen Netzwerklautsprechers bzw. digitalen Assistenten „Echo“ begonnen. Integriert ist „Alexa“, eine Sprachassistentin, die ein wenig an Apples Siri erinnert. Somit kann man mit seiner Musik oder dem Amazon Shop kommunizieren: Durch Zurufen wechselt Alexa die Musik oder legt Gegenstände in den eigenen Online-Einkaufskorb. Damit hat Amazon nun also die Sprachtechnologie für sich entdeckt. Hardware-Entwickler können Alexa übrigens in ihre Produkte einbauen: Amazon stellt kostenlos die APIs zur Verfügung.

Dies alleine könnte ein smarter Schachzug sein, wenn man bedenkt, was es bedeutet, wenn künftig verschiedenste Gegenstände (Vom Fernseher zur Mikrowelle oder der Alarmanlage) mit Alexa ausgestattet sind. Nun verkündete Amazon vor wenigen Stunden darüber hinaus einen Fond in der Höhe von 100 Millionen US-Dollar: Es sollen Innovationen in der Sprachtechnologie unterstützt werden.

„Erfahrungen rund um die menschliche Stimme, werden fundamental den Umgang des Menschen mit Technologie verändern. Seit der Vorstellung von Amazon Echo haben wir von Entwicklern, Produzenten und Startups aller Größen gehört, dass sie ebenfalls etwas mit Stimme machen möchten. Der Alexa Fonds, benannt nach Alexa, der Cloud-basierten Stimme von Amazon Echo, investiert 100 Millionen US-Dollar, um Innovationen in Sprachtechnologie voranzutreiben. Ob das nun  mit Alexa zu tun hat oder etwas ganz anderes ist: Wenn du eine visionäre Idee hast, würden wir liebend gerne mit dir reden“

Es werden Ideen im Early-Stage Bereich gesucht, aber auch Teams, die bereits weiter sind. „Der Alexa Fonds ist für jeden mit innovativer Idee, wie Sprache das Leben eines Kunden von morgen verändern kann“. Amazon hat schon einmal sieben Startups beim Kick-Off mit dabei.

Hier geht es zu näheren Infos und zum Bewerbungsformular.

die Redaktion

Twitter Hack: Bezos, Gates, Musk, Obama, Apple und Uber betroffen

Der Kurznachrichtendienst Twitter wurde am Mittwoch Opfer einer großangelegten Hacker-Attacke. Dabei wurden zahlreiche Twitter-Accounts von Prominenten übernommen. In deren Namen wurden dann dubiose Bitcoin-Angebote beworben. Twitter schloss kurzzeitig betroffene Accounts und löschte die falschen Tweets.
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(c) Adobe Stock / natanaelginting

Der neueste Hack auf Twitter zeigt das Ausmaß eines Angriffes, wie es die Plattform noch nie gesehen hat. Neben Tesla-Gründer Elon Musk wurden auch die Konten des früheren New Yorker Bürgermeisters und Multimilliardärs Michael Bloomberg, des Rappers Kanye West, des Microsoft-Gründers Bill Gates, Amazon Chef Jeff Bezos, US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden und Ex-US-Präsident Barack Obama übernommen. Dabei wurde eine Aufforderung geposted, Bitcoin zu überweisen, um angeblich den doppelten Betrag zurückzuerhalten – das ist offensichtlich Betrug. Auch Firmen wie Uber oder Apple waren betroffen.

Der Einleitungssatz des Fake-Tweets variierte von Account zu Account, danach gab es immer die gleiche Forderung: „Du sendest mir Bitcoins, ich verdoppele. Allerdings nur innerhalb der nächsten 30 Minuten“. Schätzungen zufolge konnten die Betrüger Bitcoins im Wert von 100.000 US-Dollar einheimsen.

Twitter: interne System kompromittiert

Twitter hat mittlerweile zugegeben, dass die Übernahme der „Celebrity“-Konten möglich war, da interne Systeme von den Hackern kompromittiert wurden. Damit bestätigte das Unternehmen Theorien, dass der Angriff ohne Zugriff auf die firmeneigenen Tools und Mitarbeiterrechte nicht durchgeführt werden könnte.

„Wir haben festgestellt, dass es sich unserer Meinung nach um einen koordinierten Social-Engineering-Angriff von Personen handelt, die einige unserer Mitarbeiter mit Zugriff auf interne Systeme und Tools erfolgreich angegriffen haben“, heißt es laut Twitter in einem Erklärungsthread. „Wir wissen, dass sie diesen Zugriff genutzt haben, um die Kontrolle über viele gut sichtbare (einschließlich verifizierte) Konten und Tweets in ihrem Namen zu übernehmen.“

Jack Dorsey bedauert

Twitter-Chef Jack Dorsey versprach eine rasche Aufklärung. „Wir alle bedauern, dass dies passiert ist“, schrieb er: „Ein harter Tag für uns bei Twitter.“

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