“Hier sollen die nächsten großen Lösungen für das Leben im alpinen Raum entstehen”, strich Alexander Koll, der Leiter der Werkstätte Wattens, bei der offiziellen Eröffnung des neuen “Alpine Tech Innovation Hub” am Mittwoch heraus. Das gemeinsame Projekt von Werkstätte Wattens, I.E.C.T. – Hermann Hauser und der Standortagentur Tirol kann bereits zur Eröffnung einen ersten Dauergast präsentieren: Die Lawinenairbag-Spezialisten von ABS wurden in einem eigenen Büro einquartiert. “Alles hier ist im Laufe der Zeit für konkrete Bedürfnisse erweiterbar”, sagte Koll. Auch eine Ausweitung um Produktionsflächen für die jeweiligen Projekte sei möglich, so der Werkstätte-Leiter.

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Alpine Tech Innovation Hub: Challenges “wo es gerade happert”

Das Konzept des Tiroler Alpine Tech Innovation Hub soll Vorteile für Startups wie für etablierte Unternehmen bringen. “Ziel ist es, dass Startups mit größeren Unternehmen zusammenarbeiten können und dass ebenjene Innovationsschübe von Startups bekommen”, skizziert Koll die Intention hinter dem Hub. Es gehe nicht zuletzt darum zu fragen “wo es gerade hapert” und davon ausgehend Challenges zu definieren, die man schließlich im Verbund lösen könne.

Startup mit Corporate: Erster Sprint für Tiroler Tourismus

Beim ersten Innovation Sprint, der vom 17. bis 19. Oktober über die Bühne geht, treffen sich sechs ausgewählte Startups mit Touristikern und arbeiten an Challenges aus der alpinen Tourismusindustrie. Nach dem Kick-Off-Abend dreht sich alles 24 Stunden lang um besagte Challenges. Lösungen werden dann am dritten Tag präsentiert. Von Startup-Seite sind etwa die E-Bike-Innovatoren von mov-e-now, Swarm Analytics, die mit ihrer AI-Objekterkennung kürzlich eine Kapitalrunde abschlossen oder die Big-Data-Experten von dataCycle mit dabei.

Weitere Formate “fast wie von selbst”

Weitere Formate sollen sich laut den Hub-Machern “fast von selbst” ergeben, denn in der Werkstätte Wattens sind derzeit rund 63 Unternehmen und Startups aus verschiedensten Branchen und Industrien beheimatet. “Diese Vielfalt bleibt auch bei den kommenden Programmen und Konzepten erhalten”, versprach Koll in diesem Kontext.

I.E.C.T. – Hermann Hauser und Standortagentur Tirol tragen Projekt mit

Der Impuls für die den Alpine Tech Innovation Hub ging nicht nur von der Werkstätte Wattens, sondern auch von der I.E.C.T. Hermann Hauser und der Standortagentur Tirol aus. Klara Brandstätter, Project-Lead, sieht den “Hub” ganz auf I.E.C.T.-Linie: “Bei uns war immer die Idee da, Wissenschaft und Innovation zusammenzubringen”. Jetzt im Hub gebe es die Möglichkeit, “dass verschiedenste Akteure zusammenfinden“, betonte sie den Netzwerkgedanken.

Anders drückte einen sehr ähnlichen Gedanken Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, aus. “Wir hauen uns auf ein Packl”, meinte dieser. Von diesem Netzwerk wiederum versprach sich beim Eröffnungsabend Josef Margreiter, Chef der Lebensraum Tirol Holding, eine “erste Heimat für eine Spezialisierung auf Technologie im alpinen Raum und alpine Technologie”.

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