Ingenieur Seth Goldstein ist zwar bereits in Pension, Langeweile kennt er aber bestimmt nicht. Seit über fünfzig Jahren entwickelt er Instrumente und Maschinen. Fast erinnert er einen auch äußerlich an die bekannte Walt Disney Comicfigur Daniel Düsentrieb – den Erfinder, der in Entenhausen für Dagobert Duck arbeitet. Nach seiner Ausbildung am MIT, dem Massachusetts Institute of Technology, leitete Goldstein die Abteilung für Maschinenbau an den National Institutes of Health. Seit er im Jahr 2002 in Pension ging, konzentrierte er sich auf die Entwicklung kinetischer Skulpturen.

So kam es auch zur Erfindung von Ro-Bow, einer Maschine, die Geige spielen kann. Es klingt jedenfalls noch etwas mechanisch, wenn man dem Geigen-Roboter im Video weiter unten lauscht, für eine Maschine ist sein Spiel allerdings erstaunlich gut.

Wie das funktioniert? Die Maschine ist an einen Computer gekoppelt. Auf diesem ist eine spezielle Software installiert, die Musikdateien, die Seth Goldstein liefert, in ein Format konvertiert, das der Roboter lesen und wiedergeben kann. Goldstein tut dies, indem er auf einem Keyboard spielt.

Hier das Video:

Quelle: TheVerge