Es ist eine kreative Idee, um den Sinn für Unternehmertun zu schärfen: Mit einem Stadtrekord-Versuch soll auf die Probleme und Anliegen von jungen Wirtschaftstreibenden hingewiesen werden. Dafür wird im November im siebten Wiener Gemeindebezirk eine Wäscheleine gespannt: Junge Gründer, erfolgreiche Unternehmer und jene, die es werden wollen, sind dazu aufgerufen, ein Zeichen für die Selbstständigkeit zu setzen und Hemden oder Blusen symbolisch aufzuhängen.

„Unternehmer ist man aus Überzeugung und mit ganzem Herzen! Gerade die Wiener Jungunternehmer kämpfen jeden Tag, alleine oder im Team mit ihren Mitarbeitern, ums wirtschaftliche Überleben“, so Jürgen Tarbauer, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Wien. Er ist selbst Jungunternehmer aus der Marketingbranche und weiß, dass man als Junggründer nicht nur sprichwörtlich bereit ist, sein “letztes Hemd” für die Verwirklichung der eigenen Träume zu geben.

Hintergrund der Aktion: Behördendschungel, eine Vielzahl von veralteten Vorschriften und Normen, endlose Verordnungen und immer wieder neue finanzielle Belastungen erschweren den Arbeitsalltag eines Unternehmers. Darauf soll mit dem Stadtrekord-Versuch hingewiesen werden. Unter dem Motto “A echtes Wiener Unternehmen geht ned unter!”, soll dementsprechend die größte Wäscheleine Wiens gespannt werden.

Wann? 4. November 2015, 10 Uhr

Wo? Vor dem Generali Center, Mariahilferstraße 77-79

Hemden und Blusen können übrigens ab sofort abgegeben werden. Die Kleidungsstücke werden danach gespendet. Nähere Informationen