Im letzten Herbst haben es die Startup-Schmiede Rocket Internet und der Online-Händler Zalando vorgemacht und sind an die Börse gegangen. Nachdem der Start anfangs unter den Erwartungen blieb, liegen die Papiere von Rocket Internet aktuell rund 20 Prozent über der Erstnotierung.

Für viele Startup Gründer ist ein Börsengang in Deutschland eine Möglichkeit, um an Kapital zu bekommen. Laut einer BITKOM-Studie hält jeder vierte Gründer einen Börsengang in der Zukunft denkbar. Für jeden zweiten, das sind knapp 49 Prozent aller Befragten, wird ein solcher aktuell nicht angedacht. Dreizehn Prozent schließen den Börsengang gänzlich aus.

Die Umfrage wurde unter 227 Gründern von IT- und Internet-Start-ups in Deutschland durchgeführt. „Es ist erfreulich, dass deutsche Start-up-Gründer ihre unternehmerische Zukunft ambitioniert planen“, so BITKOM-Geschäftsführer Bernhard Rohleder in einer Aussendung. Er sieht einen Trend: „Statt ihr Unternehmen in einer frühen Phase zu verkaufen, wird eher auf Wachstum und internationale Expansion gesetzt“

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