Die Phase vor und nach der Gründung erfordert vor allem eines: unendlich viel Arbeit. In der Planungszeit muss der Businessplan erstellt werden, man muss sich um geeignete Räumlichkeiten kümmern, die Finanzierung auf sichere Füße stellen, eventuell nach Mitarbeitern suchen und so weiter. Ist das Unternehmen dann gegründet, geht der Aufwand weiter. Neben dem Kerngeschäft, das eigentlich schon die volle Aufmerksamkeit verlangt, gilt es vor allem, in Sachen Marketing und Kundenakquise Gas zu geben – schließlich nützt das allerbeste Produkt nichts, wenn es keiner kennt.

Der Wunsch sich zu Klonen

Dazu kommt ein von vielen unterschätzter Bereich, der aber ebenfalls viel Zeit verschlingt: Die Unternehmensführung. In so manchem Gründer reift in dieser Zeit der Wunsch, sich zu klonen, um diesen Arbeitsaufwand irgendwie bewerkstelligen zu können. Besonders realistisch ist das natürlich nicht. Umso besser, dass es mittlerweile diverse Softwarelösungen gibt, die Unternehmern diesen Bereich deutlich erleichtern.

Fehlerlose Bücher kann jeder führen

Innerhalb der Unternehmensführung ist es insbesondere die Buchhaltung, die Gründern Sorgenfalten ins Gesicht treibt. Sie frisst nicht nur viel Zeit, sondern muss natürlich auch sehr sorgfältig und korrekt durchgeführt werden, damit Ärger mit dem Finanzamt ausgeschlossen werden kann. Es ist deswegen eine attraktive Option, diesen Bereich auszulagern und an einen externen Spezialisten zu vergeben. Dagegen sprechen allerdings zwei Dinge: Zum einen sind solche Spezialisten nicht billig, zum anderen geht mit der eigenhändigen Führung der Bücher ein unschätzbar wertvoller Einblick in die aktuelle finanzielle Situation des Unternehmens einher.