Euer Elevator Pitch: Was macht ihr und welches Problem löst ihr damit?

Reeviz ist das perfekte Tool für MaklerInnen mit “Massenobjekten”, sprich Ein-, Zwei-, Dreizimmerwohnungen in Landeshauptstädten mit hoher Besichtigungsfrequenz. Die Erstbesichtigungen dieser Objekte können bequem über die Reeviz-Plattform von verifizierten PartnerInnen durchgeführt werden. Somit haben die MaklerInnen ab sofort erstmalig die Möglichkeit, ihren Interessenten beinahe jederzeit einen Besichtigungstermin anbieten zu können. Das alles schnell, einfach, zeitlich flexibel und günstig.

+++ Der Brutkasten Startup-Steckbrief +++

Wie verdient ihr damit Geld?

Wir verrechnen den Immobilien-Unternehmen eine monatliche Lizenzgebühr für die Nutzung der Reeviz-Plattform sowie eine Pauschalgebühr pro Besichtigung.

Wer hatte die Idee und wieso?

Sandro war bzw. ist seit über 6 Jahren in der Immobilienbranche als Immobilienmakler tätig und hatte immer wieder Wohnungen in Graz und am Wiener Stadtrand zu verkaufen. Die Besichtigungen dieser Wohnungen kostetet ihn immer enorm viel Zeit und Geld und das obwohl die meisten dieser Besichtigungen leer ausgingen, da es durchschnittlich 15 Besichtigungen benötigt, bis es zu einem Verkauf- bzw. zu einer Vermietung kommt. Sandro hat dann lange nach einer Lösung gesucht, diesen Prozess der “Leerbesichtigungen” effizienter zu gestalten. Nachdem es am Markt absolut nichts gegeben hat, hat sich Sandro ein Herz genommen und die letzten 14 Monate die Reeviz-App mit seinem Team entwickelt.

Wo lagen eure größten Hürden?

Größere Hürden gab es bisher immer wieder und die wird es auch weiterhin ständig geben. Die bisher größte Hürde haben wir allerdings momentan gerade zu bewältigen. Gerade jetzt zu Beginn sind viele MaklerInnen noch sehr skeptisch. In der Immobilienbranche hat bisher noch nicht wirklich Innovation stattgefunden, das macht es natürlich nicht leichter. Davon werden wir uns natürlich keineswegs unterkriegen lassen, denn wie bei jeder anderen Sache, muss man gerade zu Beginn oftmals über die Schmerzgrenze gehen und den Erfolg förmlich erzwingen.

Wie kam es zum Gründer-Team?

Nachdem Sandro schon eine gewisse Zeit nach einem geeigneten Entwickler gesucht hatte, traf er bei seinem Friseur “zufällig” auf Ivan, den Schwager von Sandro´s Friseur. Tom wiederum war seit Stunde 0 dabei, als ihm Sandro damals erstmals auf seinem Balkon von der Idee zu Reeviz erzählt hat.

Eure Marketingstrategie?

Damit Reeviz funktioniert, bedarf es an Reeviz-PartnerInnen, Schlüsseldepot-Stellen und MaklerInnen. Die PartnerInnen werden großteils über Social Media und Studentenportale rekrutiert. Die Schlüsseldepotstellen ausschließlich über Direktakquise akquiriert. Die MaklerInnen werden momentan ebenfalls noch über Direktakquise und Netzwerk-Partnerschaften akquiriert, jedoch werden wir jetzt auch immer mehr über gezielte Social-Media Kampagnen für MaklerInnen bauen.

+++ Warum die Digitale Transformation in der Marketing-Abteilung beginnt +++

Die Vision: Was sind eure nächsten Ziele? Kurzfristig, aber auch langfristig?

Unsere Vision ist es, mit Reeviz die Immobilienbranche nachhaltig zu verändern. Das nächste deklarierte Ziel ist es, Reeviz zuerst mal in Österreich bekannt zu machen und ins Laufen zu bringen. Danach wollen wir unbedingt nach Deutschland gehen und dort ist absolut alles möglich.

Habt ihr bereits Finanzierung oder bis jetzt “ge-bootstrapped”?

Die letzten 14 Monate haben wir uns durch Sandro´s Tätigkeit als Immobilienmakler über Wasser gehalten, sprich seine Provisionen aus diversen Immobilienverkäufen haben uns bisher finanziert. Jetzt hat es absolut Priorität, zeitnah eine geeignete Investorin bzw. einen geeigneten Investor zu finden, sodass wir schnellstmöglich den Schritt nach Deutschland gehen und wachsen können.

Eure bisherigen Learnings?

Unzählige, da könnten wir gut und locker eine A4 Seite vollbekommen.

Österreich als Gründerland – die richtige Entscheidung?

Ja, allerdings nur weil wir in Österreich leben und es keine andere realistische Möglichkeit gegeben hätte. Österreich ist mit seiner konservativen und teilweise auch oft noch negativen Einstellung zu Innovation, alles andere als ein Wunschpflaster für ein Startup in der Immobilienbranche. Deshalb ist es auch ganz klar das Ziel, so schnell wie möglich aus Österreich “rauszuexpandieren” und andere Länder wie Deutschland, etc. zu bedienen.

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