„Unsere Vision war es immer, ein paneuropäisches Konto aufzubauen,” so der Number26-Gründer Valentin Stalf. Er ist der Überzeugung, dass traditionelle Banken die junge Generation mit ihrem Angebot enttäuscht hätten.

+++ Persönliches Interview mit Number26-Gründer Maximilian Tayenthal +++

Ab heute gibt es Number26 auch in Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Spanien und der Slowakei. Dies sei nun der erste Schritt grenzüberschreitendes Banking in Europa anzubieten. „Die Länder, in die wir expandieren, sind Paradebeispiele für schlechte Kundenerfahrungen und überteuerte Bankprodukte”, meint auch Co-Gründer Maximilian Tayenthal. “Genau dort beginnen wir mit dem Aufbau der ersten wirklich paneuropäischen Bank.”

NUMBER26_MDs-and-founding-team_Hoodies

© N26: Christian Rebernik, Valentin Stalf, Maximilian Tayenthal

Bei Number26 bekommt der User eine Push-Benachrichtigung, wenn sich am Konto etwas tut. Seit der Einführung von Cash26 kann man auch bei rund 5.000 Einzelhandelspartnern Bargeld einzahlen oder “abheben”. Außerdem kann man in nur wenigen Klicks Geld an Freunde via E-Mail oder SMS senden. In Deutschland gibt es außerdem seit kurzem einen Diskorahmen. Damit kann man mehr Geld ausgeben, als am Konto oben ist.

“Der Zeitpunkt für die Einführung eines digitalen Girokontos könnte nicht besser sein”, meint Tayenthal „Die bekannten Probleme europäischer Banken sowie bürokratische Prozesse, lange Wartezeiten und Nutzerunfreundlichkeit sind allgegenwärtig”.

Erst gestern haben auch zwei Ex-Mitarbeiter von Number26 Schlagzeilen geschrieben, die selbst ein FinTech gegründet haben. Der Brutkasten hat berichtet.