Sieben Minuten und zehn Bilder – das sind die Vorgaben für Speaker bei der “Fuckup Night”. Das Format, bei dem Founder ins Rampenlicht gerückt werden, die es erst beim zweiten oder dritten Anlauf geschafft haben, wurde 2012 in Mexiko ins Leben gerufen. Von dort aus verbreitete es sich inzwischen in über 50 Länder. In Wien gibt es schon seit einiger Zeit eine gleichnamige Veranstaltungsreihe. Nun bringen Kunstuniversität Linz, Johannes Kepler Universität und Tabakfabrik Linz die “Fuckup Night” in die oberösterreichische Landeshauptstadt.

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Von der Brandmarkung zur Fehlerkultur

Bei der Scheiterkultur wird Österreich immer wieder Aufholbedarf attestiert. Im Gegensatz zu den USA, wo Scheitern als fixer Bestandteil der Unternehmerkultur gelte, werde man hierzulande schnell als Versager gebrandmarkt. Dem soll auch mit der “Fuckup Night” entgegengewirkt werden, wo Founder, die offen über ihre Fehler reden, vom Publikum gefeiert werden. Ein kleines Detail am Rande: Im Silicon Valley scheitern mit rund 90 Prozent signifikant mehr Startups als in Österreich, wo statistisch nur etwa ein Drittel der Jungunternehmen aufgeben muss.

Große internationale Vorbilder

International gibt es einige herausragende Beispiele für Founder, die vor dem großen Durchbruch ein oder mehrmals das Handtuch werfen mussten. Xing-Gründer Lars Hinrichs und Paypal-Co-Founder Max Levchin etwa hatten beide jeweils schon eine Pleite hinter sich, bevor sie es zum großen Durchbruch schafften.

+++ Dossier: Scheiterkultur +++


Wann: 23. März, 19:00 Uhr

Wo: Klub Kantine der Tabakfabrik Linz