Cybercrime, kriminelle Aktivitäten im Internet, nehmen immer stärker zu. Staatliche Einrichtungen können geschädigten Unternehmen bei komplexen Cybercrime Vorfällen aber kaum noch helfen. Nur in den seltensten Fällen sind sowohl Technologien als auch genügend Ressourcen zur schnellen Aufklärung der Fälle vorhanden.

Wo der Staat nicht weiter weiß, könnten aber Startups hilfreich sein. Unter dem Titel Security Rockstars sucht das Bundesministerium für Inneres derzeit innovative InfoSec Startups, mit neuen IT-Sicherheitslösungen. In Form eines Wettbewerbs sollen verschiedene Startups mit ihren Ideen gegen einander antreten, für den Gewinner gibt es ein Preisgeld in der Höhe von 35.000 Euro.

Vom Abstract bis zum Pitch

Bewerben können sich Personen und Gründerteams aus dem Bereich Information Security, die ihren Sitz in Europa haben. Dabei ist es egal, ob die Firmen noch in der Konzept- und Gründungsphase oder schon etabliert sind. Einzige Bedingung: Die Unternehmen dürfen nicht länger als drei Jahre alt sein und noch kein Venture Capital aufgenommen haben.

Das Auswahlverfahren erfolgt in drei Phasen. Bis 15. Juli können Interessierte sich mit kurzen Abstracts bewerben. Aus allen Einsendungen werden die 25 vielversprechendsten ausgewählt. Sie erarbeiten dann unter professioneller Anleitung (u.a. mit Unterstützung von WhatAVenture) einen Businessplan. Schließlich kommen fünf Teilnehmer ins Finale. Auf einem Side-Event der internationalen IT-Sicherheitskonferenz CCS im Oktober werden sie ihre Ideen noch einmal vor Experten und Investoren pitchen.

Mehr Informationen zu Voraussetzungen, Ablauf und Terminen gibt es hier.