Genaue Zahlen können Markus Rutz und Frits Wittgrefe, beide Co-Founder des Wiener Unternehmens StreamUnlimited, nicht nennen. Doch der Deal dürfte jedenfalls eine Größe im Millionenbereich gehabt haben. 41 Prozent des Unternehmens gingen an den langjährigen Partner Google. “Diesen Prozentsatz hat der Rechner ausgespuckt. Für uns war wichtig, dass es unter 50 Prozent sind”, erklärt Co-Founder Wittgrefe im Brutkasten-Interview. Nun wolle man mit dem Geld ordentlich Personal aufstocken und eröffne Standorte in China und em Silicon Valley. Für den Standort im High Tech Campus Vienna im 10. Bezirk suche man nun dringend nach C++-Developern.

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Weiterhin Kooperationen mit Googles Konkurrenz

StreamUnlimiteds Spracherkennungs-Technologie für Online-Anwendungen kommt bereits seit Jahren bei Google Chromecast, Amazon Alexa und ähnlichen Produkten zum Einsatz. Nach dem Investment wird man auch weiterhin mit Googles Konkurrenz auf dem Markt zusammenarbeiten. “Google sieht darin eine Chance, ihre Technologie zu weiteren Marktteilnehmern zu bringen”, erklärt Wittgrefe. StreamUnlimited war 2005 aus einem Entwicklungsteam von Philips hervorgegangen, als der Konzern die entsprechende Unit auflöste. Wohin die Reise auf lange Sicht geht, trauen sich die Founder nicht zu sagen. “Fest steht. Wir bleiben, wer wir sind.”, sagt Wittgrefe.

Wittgrefe und Rutz im Video-Interview (englisch):

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