Die Banken der Zukunft starten sehr erfolgreich in das Jahr 2016: Von Jänner bis März wurden weltweit 5,7 Milliarden US-Dollar in private Fintech-Unternehmen investiert und damit fast dreimal so viel wie im Vorquartal. Das geht aus einer Studie des Wirtschaftsprüfungs-und Steuerberatungskonzerns KPMG hervor.

Konkurrenz für Banken

“Immer mehr junge Unternehmen erfinden innovative Technologien für den Zahlungsverkehr und machen damit den altbewährten Finanzdienstleistern Konkurrenz”, sagt Michael Petritz, Tax-Partner und Start-up-Experte bei KPMG Österreich.

Überweisungen oder Kreditkartenzahlungen haben heute nutzerfreundliche Oberflächen und funktionieren unkompliziert mittels App oder Website. Hinter diesen Entwicklungen stehen großteils Fintech-Unternehmen. Sie konzentrieren sich auf Bereiche wie Zahlungen, persönliches Finanzmanagement, Crowdfunding, Bitcoin-Technologien oder Big Data.

“Der Trend zur Digitalisierung erfordert neue Wege”, Michael Petritz von KPMG.

Investoren auf der Suche

Investoren beobachten die Entwicklung in diesem Sektor aufmerksam und sind bereit, viel Geld in die Hand zu nehmen, meint Petritz: “Der Trend zur Digitalisierung erfordert neue Wege. Fintech-Unternehmen greifen diese Nachfrage nach Innovationen zumeist vor den klassischen Finanzdienstleistern auf.” Vor allem in Europa wird viel Geld in Fintechs investiert. Eindeutiger Vorreiter ist Großbritannien, aber auch der DACH-Raum ist im Kommen. KPMG rechnet mit zunehmenden M& A-Aktivitäten im österreichischen Fintech-Sektor in den kommenden Jahren.

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