“Industrie 4.0” ist das Schlagwort der Zukunft beinahe aller Unternehmen. Es steht für die Digitalisierung, die Vernetzung und den Einsatz neuer Technologien als die vierte industrielle Revolution. Dennoch scheint ein Großteil der Mittelstandsunternehmen mit dem Begriff herzlich wenig anfangen zu können. Eine Umfrage unter 300 europäischen Unternehmen ergab, dass 53 Prozent nicht genau wussten, was mit “Industrie 4.0” gemeint ist. Elf Prozent hätten den Begriff bei der Befragung überhaupt das erste Mal gehört, so die Organisation “Expense Reduction Analysts” in einer Aussendung.

Mehr Produktivität, neue Geschäftsmodelle

Zwei Drittel der Befragten schieben ob der Digitalisierung eine ruhige Kugel und sehen keinen erhöhten Wettbewerbsdruck aufgrund neuer Technologien auf sich zukommen. Nur ein Drittel gab an, dass Industrie 4.0 für ihre Firma keine strategische Bedeutung habe – 40 Prozent sehen darin hingegen ihre Investitionspriorität. Finanziert werden solle die Digitalisierung nach Vorstellung der Befragten über Kosteneinsparungen in anderen Bereichen. Von Industrie-4.0-Technologien erwarten sich die Unternehmen eine gesteigerte Produktivität, innovative Geschäftsmodelle und eine bessere Kontrolle der Wertschöpfungskette.

+++ Kennen Sie schon unser Brutkasten-Magazin? +++