Recherchescout wurde zwar erst im Jahr 2013 gestartet, trotzdem sollen sich nach eigenen Angaben bereits über 1.500 Journalisten auf der Plattform regelmäßig Informationen zu diversen Themenkomplexen beschaffen. Das junge Unternehmen versteht sich als Medienkontakt-Plattform, das die Interaktion zwischen Redaktion und PR-Agenten vereinfachen will. So können Journalisten beispielsweise direkt auf dem Portal Fragen stellen und Interesse zu bestimmten Themen bekunden. Die auf der Plattform registrierten Unternehmen werden dann mit ihnen verknüpft. Der Journalist bekommt dann genau das Material, nach dem er gesucht hat und andererseits soll es PR-Agenturen erleichtern, ihre Pressemitteilungen an die richtigen Personen zu adressieren.

„Für Journalisten ist es oft gar nicht möglich, in der Informationsflut die interessanten neuen Unternehmen und ihre Innovationen zu finden – dieses Problem lösen wir für beide Seiten“, erklärt Martin Fiedler, Co-Founder von Recherchescout. Die Nutzung der Plattform ist für Journalisten kostenlos. Verdienen tut das Portal an der Gegenseite: Pressestellen und PR-Agenturen werden zur Kasse gebeten. Und jetzt auch Startups. Allerdings mit einem speziellen Tarif, denn gerade junge Unternehmen in der Anfangsphase haben nicht das benötigte Kapital, um etwa eine eigene Presseagentur zu beauftragen.

Dabei ist gerade in der Startphase Aufmerksamkeit für Startups sehr wichtig. Um bei Kunden, Investoren oder potentiellen Kooperationspartnern bekannt zu werden, hilft es, sich frühzeitig Medienpräsenz aufzubauen.

„Wir sind vor anderthalb Jahren selbst als Start-up online gegangen und haben erfahren, wie hilfreich gute PR ist, um schnell Aufmerksamkeit zu gewinnen und in die passenden Medien zu gelangen. Mit einem speziellen Startup-Tarif wollen wir auch Newcomern ohne Pressestelle eine wirksame Medienarbeit ermöglichen”, so Fiedler.

Für einen zweistelligen Betrag, der monatlich bezahlt werden soll, übernimmt Recherchescout quasi die Arbeit eines Pressesprechers, um professionelle Medienarbeit zu erleichtern. Um 36 Euro will das Startup anderen Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz helfen und Journalisten über die Unternehmensprodukte informieren, wenn diese nach einem ähnlichen Themenkomplex suchen.