Mike Schroepfer, der technische Leiter von Facebook hat eine Vision. Er will es der Menschheit ermöglichen, sich jederzeit an einen gewünschten Ort teleportieren zu können. Eine Kombo aus Virtual-Reality-Set und sozialem Netzwerk soll das ermöglichen.

Business Insider zufolge, bestätigte Schroepfer auf einer Pressekonferenz am Dienstagmorgen am Web Summit in Dublin, dass sein Unternehmen “wirklich einen Teleporter bauen wird.” Darüberhinaus erklärte er: “Facebook möchte ein Gerät entwickeln, dass es dir erlaubt, überall auf der Welt mit jedem gewünschten Menschen zusammen zu sein, unabhängig von den geografischen Distanzen.” Der erste Schritt für diese “Star Trek”-verdächtige Technik, erfolgt mit dem Launch der Datenbrille Oculus Rift im kommenden Frühjahr.

Flugzeuge nach wie vor benötigt

Es geht natürlich nicht darum einen Menschen in molekulare Einzelteile zu zerlegen, und an einem anderen Ort wieder zu materialisieren. Um von New York nach Berlin zu kommen braucht man also nach wie vor ein Flugzeug. Die virtuelle Teleportation via VR-Set stellt allerdings ebenfalls eine große Herausforderung dar.

Die Illusion des “Beamens” soll perfekt sein – dafür müssen die Entwickler bei Facebook unter anderem dafür sorgen, dass der Anwender an dem jeweiligen Ort seine Mitreisenden und sich selbst sehen kann. Bei den ersten Gehversuchen helfen die “Oculus Touch Controllers“, welche die Bewegungen ihres Trägers wahrnehmen können und eine virtuelle Interaktion mit der Umgebung erlauben. Im Zusammenspiel mit Kamerasensoren könnte eine ähnliche Technik in Zukunft dafür sorgen, dass wir in der Virtual Reality unsere Hände oder andere Menschen betrachten können.

Die Touch-Controller sollen es künftig auch ermöglichen, eigene Virtual Reality-Inhalte zu kreieren. Bis Menschen aber tatsächlich per VR-Set mit ihren Freunden durch selbst gestaltete, fotorealistische Welten wandeln, ist es natürlich noch ein weiter Weg. Nach Facebooks Rechnung erreichen wir diesen Punkt in genau zehn Jahren. Man darf also gespannt sein.

Oculus, Virtual Realitiy und Netflix – eine Kostprobe