Selbst wenn man ’stoned‘ ist, müsste man die Chance sehen, die sich hier auftut”, sagt Carter Laren, einer der Gründer des Inkubators Gateway, der vergangene Woche in Oakland seinen Betrieb aufnahm. 2016 sollen dort 10 Startups mit je 30.000 Dollar und einem Büro für fünf Monate unterstützt werden. Dafür beteiligt sich Gateway mit 6 Prozent an den Jungunternehmen. Das Kapital kommt von der Marihjuana Investment Corporation.

Canopy: 1,2 Mio. für Startups

Von anderen Cannabis-Inkubatoren wie CanopyBoulder will sich Gateway durch einen Fokus auf die Frühförderung absetzen. Canopy bietet seit heuer 20 Startups einen Platz und hat dafür insgesamt 1,2 Millionen Dollar auf die Beine gestellt. In Canopy läuft bereits die zweite Förder-Runde mit 10 Startups. Die meisten Canopy-Startups konzentrieren sich auf Wissensvermittlung und Beratung, es gibt aber auch Geschäftsideen aus dem Bereich Cannabis-Anbau und Raucher-Zubehör.

Suchen “Uber für Cannabis”

Die Bewerbungen um die 10 Plätze bei Gateway laufen gerade. Laren rechnet mit Startup-Ideen wie dem “Uber für Cannabis” und pharmazeutische Ansätze. Man sei aber auch offen für neue Ideen im Bereich der Distribution, dem Anbau oder der Extraktion von Wirkstoffen.