8 Länder beteiligt – RBI bringt größtes FinTech-Programm in CEE-Region

In der zweiten Auflage des RBI FinTech-Accelerators Elevator Lab werden, neben dem Gruppenweiten Wettbewerb, die Raiffeisen-Netzwerk-Banken in Bulgarien, Albanien, Belarus, dem Kosovo, Rumänien, Russland, Serbien und der Slowakei mit eigenen Elevator Lab Challenges gezielt Startups ansprechen.
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Impressionen vom Demo Day des RBI Elevator Lab
(c) Martin Hörmandinger: Impressionen vom Demo Day des RBI Elevator Lab
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In Bulgarien hat die Bewerbungsphase bereits am 2. April begonnen. Sieben weitere Raiffeisen-Netzwerkbanken werden nun mit eigenen „Elevator Lab Challenges“ nachziehen. Konkret sind es, neben Bulgarien, Albanien, Belarus, der Kosovo, Rumänien, Russland,
Serbien und die Slowakei, wo es lokale Challenges für FinTech-Startups geben wird. Diese finden parallel zur gruppenweiten internationalen Ausschreibung von 1. Mai bis 24. Juni statt, die – analog zum Durchgang im vergangenen Jahr – FinTechs aus aller Welt anziehen soll.

+++ Elevator Lab: RBI kündigt bei Demo Day zweite Runde an +++

Wild Card für Sieger aus den regionalen Elevator Lab Challenges

Die Gewinner der acht lokalen Elevator Lab Challenges erhalten eine Wild Card für das Halbfinale des gruppenweiten Bewerbs und damit die Chance zum Finale der Top 15 im September 2018 nach Wien eingeladen zu werden. Es wird damit das größte FinTech-Accelerator-Programm im CEE-Raum. „Die RBI ist seit bald 30 Jahren erfolgreich in CEE vertreten. Wir wissen daher, wie viel wirtschaftliches und auch kreatives Potenzial diese diverse und dynamische Region zu bieten hat. Mit diesen lokalen Challenges möchten wir gezielt die Startup-Ökosysteme in der Region unterstützen und jungen Unternehmen die Möglichkeit geben, sich auf einer internationalen Bühne mit Fintechs aus der ganzen Welt zu messen“, sagt Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender der RBI. Nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ 1989, war die Raiffeisen-Gruppe, neben anderen österreichischen Großbanken, stark in den CEE-Raum expandiert.

Video-Interview vom Demo Day des ersten Durchgangs:

Startups aus Durchgang 1 bereits in Test- und Umsetzungsphase

Man wolle noch besser auf die Bedürfnisse der rund 16,5 Millionen Kunden der RBI eingehen und durch den Einsatz neuer Technologien und innovativer Produkte neue Ertragsquellen erschließen, heißt es von der RBI. Aus dem ersten Durchgang des Elevator Labs im vergangenen Jahr könne man bereits sehr gute Ergebnisse vorweisen. So konnten mit den fünf teilnehmenden Startups innerhalb weniger Monate Pilotprojekte entwickelt werden, die sich mittlerweile in erweiterten Test- bzw. Umsetzungsphasen befinden. Man betrachte die Startups dabei als Partner auf Augenhöhe und verzichtet bewusst in dieser Phase auf eine Eigenkapitalbeteiligung.

Sechs konkrete Bereiche

Auch für diesen Durchgang des Elevator Labs wurden konkrete Bereiche definiert, in denen Lösungen gesucht werden: Advanced Analytics, Corporate Banking, Investing & Trading Tech, New Branch Experience, Open Banking und RegTech. Für österreichische FinTech-Startups steht, wie gehabt, der gruppenweite Wettbewerb, dessen Bewerbungsphase am 1. Mai startet, frei.

⇒ www.elevator-lab.com

die Redaktion

Staatspreis Innovation 2020 geht an die Lenzing AG

Die Lenzing AG wurde für ihr Projekt „Lenzing Web Technology“ mit dem Staatspreis Innovation 2020 ausgezeichnet. Zudem wurden die Sonderpreise ECONOVIUS 2020 an die Cargometer GmbH und VERENA 2020 an die Easelink GmbH und Frauscher Thermal Motors GmbH vergeben.
/staatspreis-innovation-2020/
Staatspreis Innovation
BM Schramböck zeichnet die Lenzing AG mit Staatspreis Innovation 2020 aus, den Gert Kroner, VP Global RD der Lenzing Gruppe, entgegennimmt. | (c) BMDW/Fellner

Der Staatspreis Innovation wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) von der Austria Wirtschaftsservice (aws) organisiert und wurde in diesem Jahr bereits zum 40. Mal vergeben. Mit dem Preis werden jährlich innovative Projekte von Unternehmen in Österreich ausgezeichnet. 2019 ging der Preis an das niederösterreichische 3D-Druck Unternehmen In-Vision – der brutkasten berichtete.

Staatspreis Innovation für Lenzing AG

2020 konnte sich die Lenzing AG mit ihrem Projekt „Lenzing Web Technology“ durchsetzen, das gab das BMDW am Mittwoch in einer Aussendung bekannt.

Das Projekt Lenzing Web Technology beschäftigte sich mit einer Problemstellung der Vliesstoff-Produktion: Der Markt für Vliesstoffe umfasst etwa 280 verschiedene Anwendungen. Für all seine biologisch abbaubaren Produkte galt jedoch bisher: Zuerst mussten die Fasern hergestellt, gelagert und transportiert werden. In einem zweiten Produktionsschritt konnte ein Vlies hergestellt werden.

Ein elfköpfiges Kernteam der oberösterreichischen Lenzing AG erforschte daher mit der neuen patentierten „Lenzing Web Technology“ die Kombination von Faser- und Vliesherstellung in einem Schritt.

Dieses Verfahren basiert laut der Lenzing AG auf der sogenannten Lyocell-Technologie. Das Ergebnis sind voll biologisch abbaubare und kompostierbare Vliesstoffe, die in Wischtüchern, Hygieneartikeln und Gesichtsmasken eingesetzt werden können. Produktionsreste, wie der Randbeschnitt lassen, sich als Rohstoffe in dem Verfahren weiterverwenden. Neben der Vermeidung von Plastik soll so ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

Die Sonderpreise

Im Rahmen des Staatspreises Innovation verleiht die Wirtschaftskammer Österreich den Sonderpreis ECONOVIUS an ein KMU, das sich durch besonders innovative Leistungen auszeichnet. Den diesjährigen ECONOVIUS konnte sich Cargometer GmbH für das Projekt „Frachtvermessung 4.0.“ sichern.

Mit dem von Verbund gestifteten Sonderpreis VERENA werden hingegen Unternehmen ausgezeichnet, die in den Bereichen Elektrizitäts- und Energiesysteme, Energieeffizienz/-management, erneuerbare Energien und E-Mobilität innovative Projekte mit Universitäten, Fachhochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen umgesetzt haben. Dieser Preis ging heuer an Easelink sowie die Frauscher Thermal Motors GmbH.


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