600.000 Euro FFG-Förderung für Linzer Startup LingoHub

Das Übersetzungs-Startup LingoHub aus Linz zählt unter anderem Runtastic, Spotify und die Erste Bank zu seinen Kunden. Mit einem von der FFG geförderten Projekt machen die Oberösterreicher nun den nächsten Schritt.
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Helmut Juskewycz, CEO von LingoHub. (c) LingoHub
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Das Übersetzungs-Startup LingoHub startet ein Forschungsprojekt mit der FH Hagenbergm das von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) mit 600.000 Euro gefördert wird.
Mit dem frischen Kapital wird in den kommenden zwei Jahren ein virtueller Assistent für die Qualitätsanalyse von Übersetzungen entwickelt.
Das im Jahr 2012 von Helmut Juskewycz (CEO) und Markus Merzinger gegründete Startup LingoHub bietet eine Lokalisierungsplattform für Apps und Websites.
Das Team aus Oberösterreich hat schon jetzt rund 1500 Kunden in aller Welt – dazu zählen internationale Produktteams, wie etwa jene von Spotify, Runtastic, ESL Gaming und Erste Bank.
Der virtuelle Assistent soll die Qualität der Übersetzungen beurteilen, auf Übersetzungsfehler hinzuweisen und aktiv Empfehlungen für Übersetzungen geben.

Das Übersetzungs-Startup LingoHub startet ein Forschungsprojekt mit der FH Hagenbergm das von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) mit 600.000 Euro gefördert wird. Mit dem frischen Kapital wird in den kommenden zwei Jahren ein virtueller Assistent für die Qualitätsanalyse von Übersetzungen entwickelt.

+++Erste Bank nützt Co-Browsing-Lösung von Linzer Startup Chatvisor+++

Das im Jahr 2012 von Helmut Juskewycz (CEO) und Markus Merzinger gegründete Startup LingoHub bietet eine Lokalisierungsplattform für Apps und Websites. Über diese erhalten Softwareentwickler eine Lösung, mit der sie Übersetzungen automatisch in ihre Entwicklungsprozesse einbinden können. Übersetzer können wiederum die Texte über eine einfache Weboberfläche übersetzungen und die Übersetzungen verwalten.

Spotify und Erste Bank als LingoHub-Kunden

Das Team aus Oberösterreich hat schon jetzt rund 1500 Kunden in aller Welt – dazu zählen internationale Produktteams, wie etwa jene von Spotify, Runtastic, ESL Gaming und Erste Bank.

„Früher wurden Textdateien oder Excel Files zwischen Entwicklern und Übersetzern hin und her geschickt und mittels Copy/Paste in das System kopiert. Das ist nicht nur eine große Fehlerquelle, sondern auch sehr ineffizient“, erläutert Helmut Juskewycz, Gründer und CEO bei LingoHub, das Problem, welches von seinem Startup gelöst wird: „Dank LingoHub arbeiten alle beteiligten Personen über eine zentrale Plattform zusammen und können Übersetzungen unkompliziert in über 30 Sprachen bestellen.“

Linguist: Virtueller Assistent für Übersetzungen

Mit dem von der FFG geförderten Projekt „Linguist – Translation Quality Analysis“ geht das Startup nun den nächsten Schritt. Der virtuelle Assistent soll die Qualität der Übersetzungen beurteilen, auf Übersetzungsfehler hinzuweisen und aktiv Empfehlungen für Übersetzungen geben.

„2019 waren mit mehr als 3,8 Milliarden Menschen bereits mehr als die Hälfte aller Menschen online. Vor allem nicht-englischsprachige Märkte gewinnen an Bedeutung, weshalb Softwarefirmen in immer mehr Sprachen übersetzen müssen“, erläutert Juskewycz: „Durch kurze Release-Zyklen und wachsende Anforderungen bei Übersetzunge, geschehen immer wieder Übersetzungsfehler. Mit Linguist wollen wir die Qualität von übersetzten Texten sicherstellen, denn diese tragen entscheidend zum Nutzungsverhalten und der Nutzerzufriedenheit unserer Kunden bei.“

Redaktionstipps

==> zur Website des Startups

Stefan Mey

Investment: Siebenstellige Kapitalspritze für BioTech-Startup Valanx

Das BioTech-Startup sichert eine sechsstellige Seed-Finanzierung und eine siebensstellige Förderung der FFG.
/valanx/
v.l.n.r.: Alexander Schwartz (IST cube), Markus Wanko (IST Austria Park), Michael Lukesch (Valanx), Dores Agneter (tecnet) und Christian Laurer (tecnet). (c) Michael Beck
v.l.n.r.: Alexander Schwartz (IST cube), Markus Wanko (IST cube), Michael Lukesch (Valanx), Doris Agneter (tecnet) und Christian Laurer (tecnet). (c) Michael Beck

Das im Jahr 2017 von Michael Lukesch gegründete Biotech-Unternehmen Valanx Biotech konnte sich eine sechsstellige Seed-Beteiligung eines Syndikats bestehend aus IST cube, tecnet equity und SOSV aus den USA sichern. Hinzu kommt eine Förderungsfinanzierung durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) in Höhe eines siebenstelligen Betrags. Die Kapitalspritze ist somit in Summe siebenstellig.

+++Zum Investment-Ticker des brutkasten+++

Valanx Biotech ist am – mit dem IST Austria verbundenen – Technologiepark IST Park angesiedelt und entwickelt eine neuartige und hochspezifische Technologieplattform, welche eine schnelle und kostengünstige Herstellung von genau definierten Protein-Wirkstoffkonjugaten sowie Peptidkonjugaten ermöglichen soll. Die Technologie soll in der Arzneimittelentwicklung, Diagnostik und Biosensorik ihre Anwendung finden.

 „Pandemische Ereignisse“ rund um Corona zeigen Potenzial des BioTechs

„Mit unserer Technologie werden wir Pharma- und Biotechnologieunternehmen unterstützen, Proteinwirkstoffe rascher und zuverlässiger herzustellen. Durch unseren Prozess werden Proteinkonjugate in ihrer molekularen Zusammensetzung genau definiert, was in der Produktion und auch in der Wirkstoffsicherheit einen signifikanten Vorteil bietet. Viele Impfstoffe sind Proteinkonjugate“, Michael Lukesch, Gründer und CEO von Valanx Biotech: „Die jüngsten pandemischen Ereignisse zeigen zweifellos das außerordentliche Potential unseres Zugangs auf.“

Zum Investment meint Lukesch: „Mit unseren neuen Investoren haben wir ein umfangreiches nationales und internationales Netzwerk an Bord geholt. Zusammen mit der Erweiterung unseres Teams und der Besiedelung unseres neuen Labors im erst kürzlich eröffneten IST Park in Klosterneuburg leitet dieses Investment eine neue Phase in der Entwicklung von Valanx ein. Nun wollen wir unsere revolutionäre Technologie der Proteinkonjugation so schnell wie möglich zur Marktreife entwickeln und gezielt auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse hin anpassen.“

Wofür Valanx das Kapital verwenden wird

Der Schwerpunkt der nächsten Monate wird auf der Optimierung der Technologie sowie auf dem Ausbau der Kontakte zu Industriepartnern liegen. Dazu der : „Mit unserem Investment unterstützen wir das hohe Potenzial der Valanx-Technologie und das starke Team unter der Leitung von Michael Lukesch“, heißt es dazu seitens des Lead Investors IST cube: „Gerade jetzt zeigt sich, dass wissenschaftsbasierte Startups dringend benötigte Lösungen bieten. IST cube setzt seine Arbeit mit Startups auch in der Krise mit vollem Engagement fort.“

Doris Agneter, CEO von tecnet equity, ergänzt: „Valanx verspricht, die Konjugate als Werkzeug für völlig neue Anwendungen der Industrie einsetzbar zu machen. Wir schaffen als Investor das Umfeld, dass diese disruptive Technologie ihr volles Potenzial entwickeln kann. Gemeinsam mit IST Cube und SOSV ermöglichen wir Valanx Entwicklungsarbeit auf Weltniveau.“

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