„2 Minuten 2 Millionen“ Folge 7: Hillinger „gegen blöde Leut allergisch“

In der heutigen Folge von "2 Minuten 2 Millionen" gab es Allergie-Tests, Baby-Tragetücher die wachsen und einfach zu handhabende Schirmständer. Zudem löste ein Startup eine Mitmach-Welle unter den Investoren aus.
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2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) PULS 4/ Gerry Frank - Mediashop-Chefin Katharina Schneider beim Ausprobieren von Schirmbock.
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  • Den Anfang der siebten Folge von „2 Minuten 2 Millionen“ machte Dominik Flener mit seinem Allergie-Test-Startup igevia.
  • Die zweite bei „2 Minuten 2 Millionen“ war Bettina Stomper-Rosam mit ihrem Startup Buzzidil, einem Baby-Tragetuch, das mitwächst.
  • Bei Schirmbock handelt es sich um einen Schirmständer mit integriertem Schlagwerk.
  • Surprise-Box mit Yoga-Lifestyle Inhalten begeistert die Investoren.
  • Der Abschluss der siebten Folge von „2 Minuten 2 Millionen“ gebührte Florian Auer und Ernest Neckhaim von „Neckhaim Automaten“ mit Switch, einem Powerbank-Tauschautomaten.

Den Anfang der siebten Folge von „2 Minuten 2 Millionen“ machte Dominik Flener mit seinem Startup igevia. Dabei handelt es sich um einen zertifizierten Bluttest zur Ermittlung des eigenen Allergenstatus. Aus einer kleinen Blutprobe kann das Testergebnis für 285 Allergene gewonnen werden. Die Blutprobe kann selbst zu Hause, oder vom Arzt entnommen werden. Die Analyse erfolgt mittels der Technologie „ALEX 2 – Allergy Explorer“. Der Nutzer erhält am Ende einen persönlichen igevia-Report. Für ihre Idee forderten die Gründer 300.000 Euro für zehn Prozent Firmenanteile.

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Haselsteiner zu igevia: „Geben’s her“

Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner kommentierte die perfekte Ausführung des Pitch und wollte wissen, wie oft der Co-Founder diesen Auftritt geübt habe: „Man würde ja schon bei der Hälfte sagen, geben’s her“, sagte der Juror. Allerdings wäre die Bewertung ein Kontrapunkt.

Gschwandtner: Exit mit ähnlichem Startup

Die Antwort zur hohen Bewertung: „damit der Spannungsbogen aufrecht bleibt“, entlockte dem Investor ein leichtes Schmunzeln. Danach erzählte Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner, dass er in einem ähnlichen Startup (Vimeda) investiert gewesen war und dieses nach zwei Jahren einen erfolgreichen Exit hingelegt hätte. Nun wollte er wissen, inwiefern igevia anders ist.

Stechhilfe und Rückversandt

Der Prozess wäre ähnlich, igevia wäre jedoch das einzige Startup, das auf diesem Wege derart umfassend Allergien teste. Und so funktioniert’s: Der Kunde erhält das Paket mit der Post zugesandt, mittels einer Stechhilfe sammelt der User zehn tropfen Blut aus der Fingerkuppe in einer Phiole. Jene wird dann in ein Transportröhrchen gepackt, das seinerseits in ein vorfrankiertes Kuvert gesteckt und rückversandt wird. Danach wird das Blut im Partner-Labor getestet.

2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) PULS 4/ Gerry Frank – Dominik Flener von igevia legte beim Pitch einen beeindruckenden Auftritt hin.

Content als USP

„Aber das gibt es ja schon alles“, meinte Winzer Leo Hillinger, der einst einen ähnlichen Test bereits gemacht habe. Der Gründer antwortete mit über 1000 Kunden, die das Produkt bereits nutzen würden, Partnerärzte etwa. Es gehe zudem nicht um die Technologie des Produkts, sondern darum, was mit dem Ergebnis passiere: Zum Beispiel könnten sich User Tipps und Ratschläge über die eigene Plattform holen. Kurz: Der Content wäre ihre USP.

„2 Minuten 2 Millionen“-Juror: „Gegen blöde Leut allergisch“

Nachhaltigkeits-Experte Martin Rohla stieg aus, weil ihm unter anderem die Bewertung zu hoch wäre, gratulierte aber zum Auftritt. Mediashop-Chefin Katharina Schneider ging aus dem selben Grund. Hillinger erkannte den Trend, meinte aber er sei nur gegen „blöde Leut“ allergisch und er müsse seine Kindern füttern. Deshalb könne er nicht einsteigen.

Keine Ärzte ersetzen

Haselsteiner stieg ebenfalls aus, weil er sich bei diesem Thema lieber persönlich mit jemandem austausche. Flener erklärte daraufhin, dass nach dem Erst-Ergebnis das Startup auch zusätzlich Ärzte in der Nähe empfehle und diese nicht ersetzen möchte. Dennoch ein potentieller Investor weniger.

Angebot mit „Abers“

Zum Schluss meinte Florian Gschwandtner, er erinnere sich an mühsame Allergie-Tests von früher. Er machte ein Angebot, jedoch mit einigen „Abers“, wie er meinte. Erstens müsse man sichergehen, für den Rollout in Deutschland einen ähnlichen Patent-Schutz wie hierzulande zu haben. Zudem müsse er mit seinen alten Unternehmen sichergehen, in keinen „conflict of interest“ zu geraten. Und drittens wäre die Bewertung zu hoch. Für igevia wäre es die erste Seed-Runde und er würde gerne mit 100.000 Euro für zehn Prozent Anteile ins Unternehmen einsteigen.

Zwei Millionen Bewertung

Daraufhin wollte bei dieser Bewertung Leo Hillinger doch mitmachen. Der Gründer beriet sich kurz mit seinem Team und lehnte ab. Daraufhin packte Hillinger seine Verhandlungskünste aus und meinte, Flener sollte über eine zwei Millionen-Bewertung nachdenken und für insgesamt 200.000 Euro die beiden Juroren mit ins Boot nehmen. Dies nahm das igevia-Team an. Deal.

Buzzidil: mitwachsende Baby-Trage bei „2 Minuten 2 Millionen“

Die zweite bei „2 Minuten 2 Millionen“ war Bettina Stomper-Rosam mit ihrem Startup Buzzidil. Die mitwachsende Baby-Tragehilfe ist in drei verschiedenen Größen erhältlich. Die Gründerin forderte 250.000 Euro für 25,1 Prozent Beteiligung.

Auch Zusatzprodukte geplant

Buzzidil kann sowohl in der Breite als auch in der Höhe verstellt werden. Der Jahresumsatz des Unternehmens beträgt eine halbe Million Euro bei 50.000 Euro-Gewinn, die jedoch wieder reinvestiert wurden, wie die Gründerin erklärt. Vertrieben wird über den eigenen Online-Shop. Die gelernte Rechtsanwältin, die ihren Beruf aufgegeben hatte, gab auf alle Fragen souveräne Antworten und wies darauf hin, dass das Startup Zusatzprodukte wie kleine Taschen oder Rucksäcke in Planung habe.

2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) PULS 4/ Gerry Frank – Die mitwachsende Baby-Tragehilfe Buzzidil bei „2 Minuten 2 Millionen“

Auch für ältere Kinder geeignet

Gast-Juror Heinrich Prokop meinte jedoch, dass Buzzidil eine vorbestimmte Lebensdauer hätte. Man würde ein Kind maximal eineinhalb Jahre tragen, so die Einschätzung. Dem widersprach die Gründerin und erklärte, dass sie auch eine Version namens „pre-schooler“ hätten, die für bis zu fünfjährige Kinder gedacht sei. Etwa fürs Wandern, wenn das Kind müde werde.

Tipps und kein Investment

Haselsteiner stieg als erster aus, nannte aber das Produkt gut durchdacht. Ähnlich agierte Gschwandtner und folgte seinem Vorredner. Nachhaltigkeits-Experte Martin Rohla meinte, die Konkurrenz-Situation sei ihm zu unsicher. Prokop indes gab bei seinem Abschied als potentieller Investor den Tipp, in den sozialen Netzwerken aktiver aufzutreten. Und schließlich kam auch von Hillinger kein Angebot. Die starke Gründerin brauche keine Hilfe, so sein finales Statement. Und kein Deal für Buzzidil.

Schirmbock: 50.000 Euro plus zwei Euro Marge

Manfred Berger und Josef Schnitzhofer haben mit Schirmbock einen Schirmständer entwickelt, der durch ein integriertes Schlagwerk die Nutzung des Hammers ersetzen und für festen Stand ohne etwaige Schäden sorgen soll. Das Gründer-Duo forderte für sein Produkt 50.000 Euro für die Vertriebsrechte des Ständers bei zwei Euro Marge für Erfinder Schnitzhofer.

Drei weniger aber positive „Vibes“

Die Vorführung im Studio und das leichte Hineinstecken des Ständers in feste Erde beeindruckte die „2 Minuten 2 Millionen“-Investoren sichtlich. Haselsteiner bezeichnete es als klassischen Problemlöser. Er, Hillinger und Gschwandtner lobten das Produkt, stiegen aber aus. Die Investoren meinten dabei aber, die Gründer würden sicher glücklich Heim gehen.

Deal mit Schneider

Für Rohla war das Produkt zu weit weg von seinem üblichen Tagwerk und er ging ebenfalls als möglicher Investor. Schneider hingegen bot die geforderte Summe. Kurz und schmerzlos: Deal für Schirmbock.

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Yoga Junkies: Loot-Box für Yoga-Produkte bei „2 Minuten 2 Millionen“

Die vierten bei „2 Minuten 2 Millionen“ waren Hannah Wisniewski und Ehemann Tyler, Gründer von Yoga Junkies. Dabei handelt es sich um eine Plattform, die Überraschungs-Abo-Boxen, gefüllt mit diversen Lifestyle-Produkten, anbietet. Jene werden Käufern per Post zugestellt. Die Gründer forderten für ihre Yoga-Surprise-Box 50.000 Euro für zehn Prozent Beteiligung.

Unterschiedliche Themen im Sortiment

Das eigenfinanzierte Unternehmen hat in einem Jahr 11.000 Euro Umsatz erwirtschaftet. Dabei haben die jeweiligen Boxen unterschiedliche Themen, wie etws „Zero Waste“, „Birthday Box“ oder „Beauty Queen“.

2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) PULS 4/ Gerry Frank – Hannah Wisniewski und Ehemann Tyler haben mit Yoga Junkies die Jury begeistert.

Niedrige Kündigungs-Quote

Gschwandtner dachte bei dem Pitch sofort an die Freebiebox von Moritz Lechner, in die er im Vorjahr eingestiegen war. Er kenne so ein Geschäftsmodell gut. Die Gründerin bestach mit dem Hinweis, dass sie bewusst auf keine drei-, sechs-, neun-Monats- oder Ganzjahres-Modelle setze. Alle monatlichen Bestellungen wären unverbindlich und die Kündigungs-Quote der Kunden liege im einstelligen Bereich.

Juroren Taktieren bei „2 Minuten 2 Millionen“

Gleich zu Beginn meinte Schneider, sie wäre als passionierte Yogini gerne dabei, müsste aber noch überlegen, wie ihr Angebot exakt aussehe. Man merkte, dass alle Juroren still taktierten.

Der Domino-Effekt

Als Rohla als erster 50.000 allerdings für 25,1 Prozent bot, gab es einen Domino-Effekt. Sowohl Haselsteiner als auch Hillinger und Gschwandtner wollten sich dem Nachhaltigkeits-Experten plötzlich anschließen. Katharina Schneider wollte nicht übrig bleiben und so gab es das Angebot von je fünfmal 10.000 Euro für insgesamt 25,1 Prozent. Danach kam es zu Verhandlungen.

Aus fünf mach sechs Investoren

Das Gegenangebot der beiden Gründer lautete je 20.000 Euro für die 25,1 Prozent. Hillinger meinte darauf, dass pro Investor maximal 15.000 Euro drinnen wären. Deal für Yoga Junkies. Jedoch war das nicht das Ende. Plötzlich meldete sich Markus Kuntke, der auch heuer wieder das REWE-Startup-Ticket vergibt, zu Wort. Der Trend-Manager meinte, er könne zwar kein Ticket vergeben, wäre aber gerne für eine Kooperation bei dem Team dabei – und wurde mit ins Boot geholt.

Wie der brutkasten bei seiner weiteren Recherche erfuhr, wurde nichts aus dem Deal – alle Details dazu hier!

Switch: Mobiler Strom bei „2 Minuten 2 Millionen“

Der Abschluss der siebten Folge von „2 Minuten 2 Millionen“ gebührte Florian Auer und Ernest Neckhaim von „Neckhaim Automaten“ mit Switch. Dabei handelt es sich um einen patentierten Tauschautomaten, bei dem man eine leere Powerbank fürs Smartphone gegen eine volle ersetzen kann. Für ihren „mobilen Strom“ forderten die Gründer 300.000 Euro für 15 Prozent Anteile.

 Hillinger, Gschwandtner, Schneider, Haselsteiner, Rohla, Kuntke, Zech, REWE, Startup
(c) PULS 4/ Gerry Frank – Beim „Switch“ von Florian Auer und Ernest Neckhaim handelt es um einen Tauschautomaten für Power Banks.

Landesweiter Rollout geplant

Nach der Vorführung, inklusive Vorführeffekt, bei dem die Powerbank schwer aus dem Automaten zu holen war, ging es in die Diskussionsrunde. Das Startup, das bereits 20 Zubehör-Automaten aufgestellt habe – und dabei 258.000 Euro Umsatz generiere – plane mit dem neuen Switch-Automat einen flächendeckenden Rollout in Österreich und benötige dafür Kapital.

„Die ganze Welt arbeitete daran“

Hillinger und Haselsteiner glaubten nicht daran, dass sich der Automat durchsetzen würde. Die ganze Welt arbeite an der Akku-Dauer. Die Investoren empfänden das Zubehör-Geschäft spannender.

Vergebene Liebesmüh

Auch Gschwandtner sah die Idee eher kritisch und ging als potentieller Financier dahin. Der Gründer gab nicht auf und kämpfte weiter. Schneider allerdings meinte, sie könne nicht viel beitragen und ging – ebenso wie Martin Rohla. Kein Deal für Switch.


⇒ igevia

⇒ Buzzidil

⇒ Schirmbock

⇒ Switch/NAG

⇒ Yoga Junkies

⇒ Puls4/2min2mio

Redaktionstipps

Martin Pacher

HUAWEI AppGallery: Das bietet die Plattform für Entwickler

Im Interview mit dem brutkasten spricht Georg Hanschitz (Ecosystem Development & Partnership bei HUAWEI) über die HUAWEI AppGallery und erläutert, welchen Mehrwert die Plattform für Entwickler bietet. Zudem geht er darauf ein, welchen Zugang und Support Entwickler durch HUAWEI erhalten.
/huawei-appgallery-das-bietet-die-plattform-fur-entwickler/
Huawei
Georg Hanschitz - Ecosystem Development & Partnerships | (c) Jennifer Bittner / der brutkasten
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Die HUAWEI AppGallery bedient die vielfältigen Bedürfnisse von 530 Millionen monatlich aktiven Nutzern (MAUs) in über 170 Ländern und Regionen. Der drittgrößte App-Marktplatz der Welt verzeichnete innerhalb der ersten Hälfte des Jahres 2020 insgesamt 384 Milliarden Downloads – der brutkasten berichtete.

Im Interview mit dem Brutkasten erläutert Georg Hanschitz (Ecosystem Development & Partnership bei HUAWEI), welchen Mehrwert die Plattform für Entwickler bietet und welchen Zugang und Support sie bekommen.

Die HUAWEI AppGallery hat sich zum drittgrößten App-Marktplatz der Welt entwickelt. Welche Features bietet die hinter der HUAWEI AppGallery stehende Plattform “HUAWEI Mobile Services” (HMS) für Entwickler?

Wir bieten ein offenes Software-Hardware Ökosystem mit unbegrenzten Möglichkeiten, setzen bei der Expansion aber gezielt auf lokale Partnerschaften. Wir haben großartige Hardware, die in Kombination mit unserer mobilen Softwareplattform – der HUAWEI AppGallery – ganz neue Dimensionen von IoT-Implemetierungen bietet.

Wir stellen Entwickler/innen die Kraft unserer Chips ungefiltert zur Verfügung und bieten mit dem HMS-Core eine Basis, mit der Beispielweise direkt auf Kamera- oder AI-Komponenten programmiert werden kann. Zudem vereinfachen die jeweiligen zur Verfügung stehenden HMS-Kits alle erforderlichen Implementierungsschritte wesentlich.

Die HUAWEI AppGallery ist aktuell in über 170 Ländern und Regionen verfügbar. Wie wird konkret auf die Spezifika des österreichischen Marktes eingegangen? 

Wir unterstützen lokalen Content mit Funding und Promotion. In einem vergleichsweise kleinen Markt wie Österreich, geht es App-Entwicklerinnen und -Entwicklern stärker darum, nicht durch internationale Angebote austauschbar zu sein bzw zu werden. Daher liegt der Fokus von Entwickler/innen von Apps vermehrt auf lokalen Bedürfnissen der Zielgruppe bzw. User/innen.

Hardwareseitig waren wir bereits über Jahre eine feste Größe in der österreichischen Techniklandschaft. So hatten wir in Bezug auf die AppGallery von Beginn an ein detailliertes Bild der App-Landschaft in Österreich.

Für uns haben Österreich-Apps drei wesentliche Qualitätsmerkmale: extrem hohe Qualität, starke Regionalität und spürbare Identität. Diese Merkmale unterstützen wir etwa auch durch Kampagnen, die wir App Publishern zum Teil sogar kostenfrei zur Verfügung stellen.

Wie bekommen Entwickler Zugang zu “HUAWEI Mobile Services”? 

Man kann sich einfach als Developer registrieren, das geht in wenigen Minuten und schon befindet man sich in einer Welt voller Möglichkeiten, Software Dokumentationen, Lösungen und HMS Kits. Wir haben den Entry-Point in unsere Software-Welt sehr niedrigschwellig gestaltet. Das kommt gut an.  

Georg Hanschitz – Ecosystem Development & Partnerships, Ildiko Eori – AppGallery Marketing | (c) der brutkasten / Jennifer Bittner

Welchen Support bietet HUAWEI für heimische Entwickler an? 

Wir verfügen über ein lokales HMS-Team inklusive eines technischen Supports, der jederzeit hilft wenn es technische  Fragen oder Anliegen gibt. Der Vorteil ist, dass wir tatsächlich direkt vor Ort sind und stolz sagen können: Wir haben noch nie ein Problem nicht gelöst.

Wie erfolgt aktuell die Zusammenarbeit mit österreichischen Unternehmen bzw. Startups? 

Wir gehen proaktiv auf Content-Provider bzw. App-Publisher zu; egal ob Konzern oder Startup. Das Erfolgsrezept lautet in erster Linie: nahtlose und offene Kommunikation.

Wie soll diese Zusammenarbeit in Zukunft noch ausgebaut werden? 

Wir bieten immer wieder Innovationen an, aber die echten Innovationsmotoren sind im Grunde die lokalen App-Anbieter. Wir lassen uns einfach auf die Ideen und Visionen der Content Provider ein und freuen uns zum Beispiel auf viele neue IoT-Lösungen.   

Welche Möglichkeiten haben heimische Startups über HUAWEI am chinesischen Markt Fuß zu fassen? 

Es gibt Möglichkeiten in Milliardenhöhe am chinesischen Markt und wir haben eine natürliche Verbindung dorthin und verstehen die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Userinnnen und User vor Ort. Wir helfen beim Markteintritt und unterstützen österreichische App-Provider in weiterer Folge sehr gerne.

Welche Projekte stehen bei der AppGallery 2021 noch in der Pipeline?

Die Pipeline ist extrem gut gefüllt. Wir werden neue Finanz- und Banklösungen, Streaming-Angebote, neue Spiele, Mobile TV anbieten. Zudem legen wir einen Schwerpunkt auf IoT.  Überdies werden wir mit neuen HMS-Core Funktionalitäten für technische Furore sorgen. Soviel sei bereits jetzt verraten.


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17.03.2020

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